Bibelwochen
Wichtiges Kennzeichen missionarisch aktiver Gemeinden ist häufig eine an der Bibel ausgerichtete Spiritualität. Die regelmäßige und intensive Beschäftigung mit biblischen Texten trägt in vielen Gemeinden zur Erhaltung ihrer inneren Dynamik und ihrer lebendigen Ausstrahlung bei.
Die Bibelwoche entstand bereits in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts und gehört damit zu den ältesten Traditionen der Bibellesebewegung im deutschsprachigen Raum. Heute bietet die Bibelwoche die Chance eines befristeten biblischen Gesprächskreises. Sie wird von der AMD (Arbeitsgemeinschaft Missionarischer Dienste) verantwortet, mit der das Referat für missionarisches Handeln und geistliche Gemeindeentwicklung eng zusammenarbeitet.
Manche sehen in der Bibelwoche so etwas wie einen kleinen, biblischen Intensivkurs. Diese äußere Form bietet auch und gerade Nichttheologinnen und -theologen die Möglichkeit, ein lebensbezogenes Gespräch mit der Bibel zu führen, den Austausch über die Bibel zu fördern und sich den durch die Bibel hervorgerufenen lebensverändernden, lebensfördernden Impulsen zu öffnen.
Im Lauf der Zeit ist dabei eine neue, wichtige Dimension hinzugekommen: Seit etwa 25 Jahren gestaltet eine ständig zunehmende Zahl von Gemeinden die Bibelwoche ökumenisch. Sie ist – ähnlich wie der Weltgebetstag der Frauen – eine wichtige Brücke zwischen den Gemeinden eines Ortes geworden und dadurch ein unverzichtbares Element des interkonfessionellen Gesprächs an der Basis.
Das Referat für missionarisches Handeln und geistliche Gemeindeentwicklung berät Gemeinden bei der Vorbereitung von Bibelwochen.
Nähere Informationen zur Bibelwoche finden Sie auf der Seite der AMD.
Der zuständige Beauftragte berät Sie bei der Vorbereitung von Bibelwochen. Seine Kontaktdaten finden Sie hier.

- Foto: Thomas Hirsch-Hüffel
