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1. Ökumenisches Barcamp: Spiritualität im Netz

Logobanner des Barcamps

Kurzbericht vom Barcamp - weitere Auskünfte erteilt gerne Pfarrer Thomas C. Müller, Referent für Geistliches Leben im Zentrum Verkündigung.

Digitale Gottesdienste gehören durch die Corona-Pandemie inzwischen zum Alltag von Kirchengemeinden. Aber auch auf dem Feld der Christlichen Spiritualität hat eine rasante Entwicklung von digitalen Formaten für Exerzitien, Kontemplation, Meditation und geistlicher Schriftbetrachtung stattgefunden.

Dies wurde beim 1. Ökumenischen Barcamp für Netzspiritualität deutlich, das am 24. und 25. September stattfand. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus den Gliedkirchen der EKD und den Bistümern aber auch aus einigen Freikirchen aus ganz Deutschland sowie aus der Schweiz und Österreich stellten ihre digitalen Angebote vor und machten sich intensive Gedanken darüber, ob und wie die Vermittlung von Spiritualität durch das Internet möglich und sinnvoll ist.

Dabei kam eine Fülle ermutigender Erfahrungen zu Sprache. Der große Vorteil von digitalen Veranstaltungen zur Spiritualität: Interessierte und suchende Menschen, die vor Ort keine solchen Angebote in ihrer Nähe, etwa in ihrer Kirchengemeinde, finden, können sich mit anderen Gleichgesinnten aus anderen Landesteilen oder sogar international zusammenschließen.

Das funktioniert beim Praktikzieren z.B. des Herzensgebetes genauso wie bei der meditativen Schriftbetrachtung und anderen Formen der Alltagsspiritualität erstaunlich gut. So bietet z.B. das Haus der Stille der Evangelischen Kirche im Rheinland, aber auch andere geistliche Zentren,  inzwischen schon ganz selbstverständlich spirituelle Veranstaltungen und Kurse an, die rein digital durchgeführt werden.

Damit aber in der Fülle des Netzangebotes gerade auch die fundierten und reflektierten Formen christlicher Spiritualität auffindbar werden, macht sich inzwischen eine Initiativgruppe von Beauftragten für christliche Spiritualität in einigen Landeskirchen und Bistümern darüber Gedanken, zukünftig durch ein „Digitales Einkehrhaus“ die Angebote im deutschsprachigen Raum zu bündeln. Wer Interesse hat, von weiteren Angeboten zur Netzspiritualität zu erfahren, kann sich mit dem Referenten für Geistliches Leben im Zentrum Verkündigung, Pfarrer Thomas C. Müller, in Verbindung setzen.