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Brot des Lebens

von Theo Günther (36341 Lauterbach)

Predigtdatum : 22.07.2007
Lesereihe : ohne Zuordnung
Predigttag im Kirchenjahr : 7. Sonntag nach Trinitatis
Textstelle : Lukas 9,10-17
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Wochenspruch:

So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.
(Epheser 2,19)
Psalm: 107,1-9

Lesungen

Altes Testament:
2. Mose 16,2-3.11-18
Epistel:
Apostelgeschichte 2,41a.42-27
Evangelium:
Johannes 6,1-15

Liedvorschläge

Eingangslied:
EG 279
Jauchzt, alle Lande, Gott zu Ehren
Wochenlied:
EG 221
oder EG 326
Das sollt ihr, Jesu Jünger, nie vergessen
Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut
Predigtlied:
EG
Schlusslied:
EG 320,7-8
Wir bitten deine Güte

Hinführung zu Text und Predigt
Der Wochenspruch des 7. Sonntags nach Trinitatis (Eph 2,19) weist auf das eigentliche Thema des Tages hin: Christen versammeln sich als Gottes Hausgemeinde. Das Evangelium (Joh 6,1-15) berichtet ebenfalls die Speisung der 5000 und die Epistel (Apg 2,41-47), die ich daher vorziehen würde, thematisiert das Ideal der ersten Gemeinde als Glaubens- und Lebensgemeinschaft. Das Brot-Brechen als Zeichen der Abendmahlsgemeinschaft ist somit als Symbol für die teilende Lebensgemeinschaft zu verstehen, in die Christen eingeladen, wenn nicht gar gerufen sind.
Der Predigttext des Lukas-Evangeliums betont die Rolle Jesu als Gemeinschaft Schenkender, indem er das Hirtenmotiv der Markus-Vorlage (Mk. 6,31-44) weglässt und die Sammlung / Ordnung der Gruppen auf die überschaubare Größe von 50 verringert. Es ist anzunehmen, dass Lukas hier die konkrete Gemeinde vor Augen hat, die sich zu Gottesdienst und Eucharistiefeier versammelt und in deren Grundidee gleichzeitig auch die Armenspeisung integriert ist. Das „Wunder“ der Speisung ist also nicht primär die Brotvermehrung, sondern die Sammlung der Gemeinde als teilende und damit auch als sich gegenseitig stützende Gemeinschaft.
In der Predigt möchte ich auf den moralischen Appell zum Teilen verzichten, sondern vielmehr einladen, die durch Jesus geschenkte Gemeinschaft in ihrer befreienden Wirkung zu hören – einmal als persönliche Befreiung, von der Meinung anderer abhängig zu sein – zum anderen als Einladung, in der Gemeinschaft von Christen (also der Gemeinde) und der Mahlgemeinschaft des Abendmahls den Ort zu erspüren, wo ich diese Befreiung miteinander teilen und so heilend erfahren kann. Als Medium für diese Intention wähle ich die Erzählpredigt. Sie versucht eine Identifikation mit der erfundenen Person Jojakin herzustellen, der unaufdringlich diese doppelte Befreiung erfährt.
Ideal wäre natürlich, wenn in dem Gottesdienst auch Abendmahl gefeiert würde.
Gnade sei mit euch und Friede von Gott unserem Vater und unserem Herrn, Jesus Christus. Amen.

10 Und die Apostel kamen zurück und erzählten Jesus, wie große Dinge sie getan hatten. Und er nahm sie zu sich, und er zog sich mit ihnen allein in die Stadt zurück, die heißt Betsaida. 11 Als die Menge das merkte, zog sie ihm nach. Und er ließ sie zu sich und sprach zu ihnen vom Reich Gottes und machte gesund, die der Heilung bedurften. 12 Aber der Tag fing an, sich zu neigen. Da traten die Zwölf zu ihm und sprachen: Lass das Volk gehen, damit sie hingehen in die Dörfer und Höfe ringsum und Herberge und Essen finden; denn wir sind hier in der Wüste. 13 Er aber sprach zu ihnen: Gebt ihr ihnen zu essen. Sie sprachen: Wir haben nicht mehr als fünf Brote und zwei Fische, es sei denn, daß wir hingehen sollen und für alle diese Leute Essen kaufen. 14 Denn es waren etwa fünftausend Mann. Er sprach aber zu seinen Jüngern: Lasst sie sich setzen in Gruppen zu je fünfzig. 15 Und sie taten das und ließen alle sich setzen. 16 Da nahm er die fünf Brote und zwei Fische und sah auf zum Himmel und dankte, brach sie und gab sie den Jüngern, damit sie dem Volk austeilten. 17 Und sie aßen und wurden alle satt; und es wurde aufgesammelt, was sie an Brocken übrigließen, zwölf Körbe voll.

Herr, guter Gott, begleite unser Reden und Hören, sei mit deinem Heiligen Geist unter uns, dass wir zur Erkenntnis deiner Wahrheit kommen

Liebe Gemeinde,
wir haben diese „Wunder-Geschichte“ gehört – aber haben wir auch erfahren, was uns der Evangelist Lukas damit erzählen will? Haben wir gehört, geschmeckt, gespürt oder geahnt, was den Menschen damals in Jesus widerfahren ist – und uns bis heute widerfahren will? Lassen Sie mich versuchen, die Geschichte noch einmal zu erzählen – so zu erzählen, dass wir Anteil bekommen, wie Jojakin die Begegnung mit Jesus erlebt hat. Und sicher werden wir uns in seiner Geschichte an der einen oder anderen Stelle auch selbst entdecken, finden – vielleicht sogar ermutigen lassen.
Jojakin lebt in einem kleinen Dorf in Galiläa. Schon oft hat er in den letzten Wochen von diesem Jesus aus Nazareth gehört: ein neuer Wunder-Rabbi; die Leute erzählen von ihm, dass er Kranke heilt, aber auch, dass er eine besondere Art hat, von Gott zu erzählen – es sei irgendwie anders als bei den anderen Schriftgelehrten, die immer nur auf die Gesetze und ihre strengste Einhaltung pochen. Bei Jesus, sagen die Leute, spüre man richtig, wie der Friede Gottes von ihm ausstrahle und sich ausbreite.
Jetzt sei er in der Gegend, hat Jojakin gehört. Ob er auch mal hingehen soll? Er zweifelt noch: andere Leute sagen auch, dieser Jesus sei ein Scharlatan ein Kopfverdreher, der die Menschen mit seinen schönen Reden vom rechten Weg, vom rechten Glauben abbringe. Trotzdem: Jojakin will sich ein eigenes Bild machen. Er will diesen Jesus sehen, hören. Irgendwas zieht ihn zu Jesus.
Er fragt seine Frau, ob sie mitkommt – aber die lehnt dankend ab: Er immer mit seinen grüblerischen Gedanken – aber bitte: wenn er meint, dass es ihm hilft, mit der Welt klar zu kommen, dann soll er doch gehen; sie halte sich an die Gebote und das sei genug! Basta. Und die Kinder solle er ja auch zu Hause lassen – wenn das auch noch die Nachbarn erfahren – hmm – das muss ja wohl nicht sein.
Also geht Jojakin allein los. 2 Jünger Jesu waren gestern im Nachbardorf, hat er gehört. Sie haben gesagt, dass sie sich heute wieder mit Jesus treffen – bei Betsaida – etwas außerhalb, eine ziemlich wüste, öde Gegend, wo normal keiner hingeht.
Dorthin geht Jojakin. Unterwegs geht ihm so allerlei durch den Kopf: Was will er eigentlich bei diesem Jesus? Es geht ihm doch gut. Er ist doch gar nicht krank. Ihm fehlt nichts. Nur diese Sache mit dem „Grüblerischen“, wie seine Frau das immer nennt: Ja, er ist sich oft unsicher, was richtig ist – und diese Sache mit seinen Eltern: er bekommt einfach das Gefühl nicht los, dass Sie ihn immer noch bevormunden, ihn gar nicht richtig ernst nehmen und zuhören, was er denkt und will. Manchmal ist es ihm, als ob ihn diese Gedanken wie in Ketten gefesselt sein lassen: Immer versucht er, es ihnen Recht zu machen, nicht zu widersprechen, „brav“ zu sein, um „Vater und Mutter zu ehren“, wie es die Gebote verlangen – aber er spürt auch, wie er sich unwohl dabei fühlt: Er ist doch kein Kind mehr – er hat doch eigene Gedanken – er muss doch auf eigenen Füssen stehen und dabei auch mal die ausgetretenen Pfade verlassen. So wie neulich, als er für einen Römer einen Tisch und vier Hocker zimmerte. Das war ein guter Auftrag. Aber die Eltern hatten ihn gleich schief angesehen: für einen Römer arbeitet ein Israelit nicht! – Nicht, dass sie es ihm richtig vorgeworfen haben – aber gespürt hat er es deutlich: was er macht, ist nicht richtig – und da gibt es eigentlich gar nichts zu diskutieren. Dass er mit dem Verdienst seine Familie 3 Wochen ernähren konnte, spielte für sie offenbar gar keine Rolle.
So in Gedanken versunken geht Jojakin seines Weges. Eineinhalb Stunden Fußmarsch etwa ist er unterwegs. Immer wieder, wenn er aufblickt, sieht er Leute, die scheinbar denselben Weg gehen: manche im Gespräch miteinander – andere, wie er selbst auch, versunken in die eigenen Gedanken. Er kennt viele: Die Nachbarinnen Maria und Marta hat er gesehen – und den Schmied Jesreel, der immer so grobschlächtig redet und dann doch nichts verlangt, wenn ein Armer seine Rechnung nicht bezahlen kann – sogar Simon, den Zöllner, der von allen geschnitten wird, hat er gesehen – und gleich dahinter ging Safira, die beliebte und verehrte Hebamme, die schon seit über 20 Jahren fast jedes Kind im Dorf ins Leben gehoben hat. Wollen die etwa alle zu diesem Jesus?, fragt sich Jojakin. Es sieht doch ganz so aus. – Wenn die auch alle zu Jesus unterwegs sind, denkt er, dann brauch ich ja gar nicht gebeugt zu gehen: heimlich, geduckt, beschämt – dann kann ich ruhig aufrecht gehen – hoch erhobenen Hauptes mit weitem Blick ins Feld – vielleicht bin ich ja gar so kein verschrobener Grübler, wie ich es selbst schon manchmal glaube. – Leichteren und doch kräftigeren Schrittes geht Jojakin jetzt weiter: Jesus entgegen.

Als er näher an den Ort kommt, sind immer mehr Menschen da – es mochten wohl Tausende sein, die sich da an der eigentlich öden, einsamen Stelle zusammengefunden haben. Jojakin setzt sich auf den Boden und wartet – zuerst ist Jesus noch nicht zu sehen. Aber bald kommt er tatsächlich: gar nicht weit von Jojakin bleibt er stehen und redet: „Hört“, sagt er, „das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen! – Achtet auf die Liebe des Vaters im Himmel. – Liebt selbst ebenso, wie ihr Geliebte seid Eures Vaters im Himmel. Erwartet nicht, dass die anderen sich ändern – fangt bei euch selbst an: ändert Euch – ändert eure Einstellung zu den Dingen und Menschen: Schaut alles mit Liebe an – seht, was euch traurig und wütend und ratlos macht – und gebt es eurem Vater im Himmel – er wird es auf sich nehmen, so dass ihr frei davon seid. So fängt Versöhnung bei euch an – ihr sollt euch nicht grämen, wenn euch die Leute schief ansehen – achtet aber darauf, dass Gott euch nicht schief ansieht – hört auf euer Herz, denn in ihm ist Gott lebendig!“
Bei manchen Sätzen, Beispielen und Geschichten, die Jesus da erzählt, fühlt sich Jojakin wie ins Herz getroffen: Ja, ist es nicht wirklich so, dass er all seine Wut und Traurigkeit über die Eltern und ihre andere Gedankenwelt Gott anvertrauen kann – ich muss mich nicht streiten mit ihnen – und ich muss auch nicht brav sein: „Versöhnung fängt bei euch an“, geht Jojakin noch einmal der Satz Jesu durch den Kopf – „Versöhnung fängt bei mir an“, sagt er still vor sich hin: das bedeutet doch, dass ich mit mir selber versöhnt sein darf – dass ich vor Gott so zu mir stehe, wie ich bin: mit all meinen Gefühlen; mit dem, was mich traurig macht und mit dem, was in mir Wut aufsteigen lässt; ich kann mit meiner Ratlosigkeit und Verzweiflung genauso zu Gott kommen, wie mit meinem Dank und meiner Lebensfreude mit der ich meine Frau manchmal nerve, wenn ich so ausgelassen auf unsere alten Volksweisen tanze.
„Versöhnung fängt bei mir an“, so hat Jojakin Jesus verstanden – denn Gott kennt keine Vorbehalte: zu ihm kann jeder kommen, wie er ist – und er will jeden aufnehmen wie ein liebender Vater ein verloren geglaubtes Kind wieder empfängt: mit offenen Armen und offenem Herzen – frei von allen Vorhaltungen, frei von allen Vorwürfen – ganz offen für die Freude des gemeinsamen Weges, des gemeinsamen Lebens.
Die Gedanken tun Jojakin gut – sie richten ihn innerlich auf und er fühlt sich freier, unabhängiger – ja: wahrhaftiger – wenn es ihm doch gelänge, so zu leben!
Gedankenversunken merkt er, wie sich in seiner Nähe etwas bewegt: die Jünger gehen auf Jesus zu. Er hört, wie sie ihn ansprechen: „Es ist schon spät – schick die Leute heim – sie haben doch Hunger.“ – Und als Jesus sie anweist, sie sollten den Leuten zu essen geben, da werden die Jünger richtig ungehalten: „Wie sollen wir das denn machen? Wir haben doch nur 5 Brote und 2 Fische! Sollen wir vielleicht für 5000 Mann Verpflegung einkaufen!?“ – Alles, dass Sie nicht noch gesagt haben: „Du spinnst wohl, Jesus!“, denkt Jojakin. Aber er spürt auch: Sie haben eigentlich Recht: es ist schon spät geworden – ich hab’ auch Hunger. Eins von den 5 Broten könnte ich schon alleine essen.
Da kommt ein Jünger auf ihn zu: er fordert Jojakin und die anderen um ihn herum auf, sich zusammen zu tun – etwa 50 Leute sollen eine Gruppe bilden, hätte Jesus gesagt. – Überall bilden sich jetzt solche Gruppen, sieht Jojakin. Sie wundern sich ein bisschen darüber – was wird jetzt kommen? Sie reden über ihre Verwunderung – und über Jesu Rede – was sie gehört und dabei empfunden haben. – Jojakin fühlt sich frei: hier ist gut sein – ungezwungen und offen erzählt auch er davon, was ihn bewegt hat – und er spürt, wie gut es ihm tut, so reden zu können – es ist wie in einem Kreis guter Freunde zu sitzen!
Plötzlich wird es ganz still – Jesus nimmt die Brote und die Fische, hebt sie hoch, spricht das Dankgebet zu Gott, bricht sie und gibt sie den 12 Jüngern damit sie sie unter den Leuten verteilen. – Aufmerksam will Jojakin verfolgen, wie das gehen soll, doch schnell kommen sie in der Gruppe wieder ins Gespräch: auch die anderen sind verwundert, wie 5 Brote alle satt machen sollen – aber auf einmal ist irgendwie auch in ihrer Gruppe Brot – jeder bricht ein Stück ab und gibt es weiter – sie werden ganz still und andächtig dabei – „hier, Jesu Brot für dich“, sagt einer zu Jojakin und gibt ihm einen Brocken Brot in die Hand. Jojakin bricht sich ein Stückchen ab und gibt den Brocken mit denselben Worten weiter: „Hier, Jesu Brot für dich“.
Still und nachdenklich, aber auch sehr wach und achtsam ist es auf dem ganzen Gelände geworden: in der stillen Achtsamkeit eines jeden auf den andern erscheint dieser öde, wüste, einsame Ort für Jojakin heute voller Lebendigkeit – und er spürt in sich, wie das Hungergefühl, das zwischendurch aufgekommen war, als er vom Essen hörte, weg ist – im Gegenteil: tief satt fühlt sich Jojakin – in der Seele satt genährt, aufgerichtet, gestärkt – ja, auch versöhnt mit sich und seinen grüblerischen Gedanken. Für heute weiß er: Gott liebt mich – und ich kann diese Liebe weitergeben – ich will diese Liebe weitergeben teilen wie das Brot auch wenn ich nicht alles so mache, wie es den anderen gefällt – auch wenn ich manchmal anecke und für meine Überzeugungen streiten muss: Ich darf versöhnt sein mit mir und den anderen, denn Gott ist schon versöhnt mit mir!
Langsam lösen sich die Gruppen auf – die Dämmerung ist schon angebrochen. Auch Jojakin macht sich auf den Heimweg. Herzlich verabschiedet er sich von den Menschen, die mit ihm zusammen das Brot teilten. Wie Freunde waren sie ihm geworden. War das nicht „Wunderbar“? So geht er: mit festem Schritt, hoch aufgerichtet – und er summt das alte Psalm-Lied seines Volkes vor sich hin: „Siehe, wie fein und lieblich ist’s, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen!“ [Ps. 133,1 – unter dem hebräischen Titel „Hine Ma Tov“ ist der Vers verbreitet als Lied bekannt]
Wie werden wir wohl heute heimgehen, liebe Gemeinde? Ob uns Jesu Worte und Gottes Einladung zur Versöhnung erreicht haben?
Der Friede Gottes jedenfalls, der höher ist als all unsere menschliche Vernunft – er stärke und bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen

Verfasser: Theo Günther, Unterdorf 5 36341 Lauterbach

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