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Das Mahl des Aufbruchs.

von Heinz-Günther Beutler-Lotz (55276 Dienheim)

Predigtdatum : 05.04.2007
Lesereihe : ohne Zuordnung
Predigttag im Kirchenjahr : Gründonnerstag
Textstelle : 2. Mose 12,1.3-4.6-7.11-14
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Wochenspruch:

Er hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder, der gnädige und barmherzige Herr.
(Psalm 111,4)
Psalm:
111 (EG 744)

Lesungen

Altes Testament:
2. Mose 12,1.3 – 4 .6 – 7. 11 - 14
Epistel:
1. Korinther 11, 23 – 26
Evangelium:
Johannes 13, 1 – 15 ( 34 – 35 )

Liedvorschläge

Eingangslied:
EG 405
Halt im Gedächtnis
Wochenlied:
EG 223
Das Wort geht von dem Vater aus
Predigtlied:
EG 584
Meine engen Grenzen
Schlusslied:
EG 222
Im Frieden dein

2. Mose 12, 1.3-4.6 – 7. 11 - 14
Der HERR aber sprach zu Mose und Aaron in Ägyptenland:
3 Sagt der ganzen Gemeinde Israel: Am zehnten Tage dieses Monats nehme jeder Hausvater ein Lamm, je ein Lamm für ein Haus.
4 Wenn aber in einem Hause für ein Lamm zu wenige sind, so nehme er's mit seinem Nachbarn, der seinem Hause am nächsten wohnt, bis es so viele sind, daß sie das Lamm aufessen können….
6 und sollt es verwahren bis zum vierzehnten Tag des Monats. Da soll es die ganze Gemeinde Israel schlachten gegen Abend.
7 Und sie sollen von seinem Blut nehmen und beide Pfosten an der Tür und die obere Schwelle damit bestreichen an den Häusern, in denen sie's essen,…11 So sollt ihr's aber essen: Um eure Lenden sollt ihr gegürtet sein und eure Schuhe an euren Füßen haben und den Stab in der Hand und sollt es essen als die, die hinwegeilen; es ist des HERRN Passa. 12 Denn ich will in derselben Nacht durch Ägyptenland gehen und alle Erstgeburt schlagen in Ägyptenland unter Mensch und Vieh und will Strafgericht halten über alle Götter der Ägypter, ich, der HERR. 13 Dann aber soll das Blut euer Zeichen sein an den Häusern, in denen ihr seid: Wo ich das Blut sehe, will ich an euch vorübergehen, und die Plage soll euch nicht widerfahren, die das Verderben bringt, wenn ich Ägyptenland schlage. 14 Ihr sollt diesen Tag als Gedenktag haben und sollt ihn feiern als ein Fest für den HERRN, ihr und alle eure Nachkommen, als ewige Ordnung..

Zum Text

2. Mose 12 erzählt die erste Fast-Food-Geschichte der Bibel: Essen in aller Eile. Die Israeliten sind im Aufbruch. Die schlimme Zeit der Sklaverei in Ägypten geht zu Ende, denn Gott hat ihnen Zukunft und Land versprochen. Die Familien sitzen zusammen und rüsten sich. Mit dem Strafgericht und dem Mahl in aller Eile beginnt der große Auszug. Der Schrecken Gottes geht an ihnen vorbei. Gottes Güte bringt sie auf den Weg in die Freiheit.

Zum Tag

Der Gründonnerstag ist kein Tag zum Predigen, sondern zum Erleben. Die Abendmahlsfeier ist zentral. Ihr Ursprung ist das Passamahl. Nichts liegt näher als im Gottesdienst an Tischen zu feiern, Elemente des Passahmahles aufzugreifen und mit unseren Traditionen des Mahles Jesu zu verbinden.

Materialhinweise:

www.hagalil.com: Ausführliche Hinweise zu den Hintergründen und zur Gestaltung des Sedermahles als jüdisches Familienfest finden sich im Internet auf den (im Augenblick/Mai 2005 als Not-) Seiten erscheinen Präsenz des Münchner jüdischen Vereines: haGalil e.v.

Gottesdienste in Israels Gegenwart: Der Ev. Arbeitskreis Kirche und Israel in Hessen und Nassau (Theodor-Storm-Str. 10, 64646 Heppenheim) veröffentlichte 1999 eine kleine Materialsammlung mit Entwürfen und Ansprachen zu Agapefeiern und zum Gründonnerstag. 40 Seiten. Jedes Jahr widmet es sich einem anderen Thema.

Zeichen deiner Gnade: Das Ev. Missionswerk in Deutschland (EMW, Normannenweg 17-21, 20537 Hamburg) hat in seiner Reihe Gebete und Texte aus der Ökumene als Band 5 zu Abendmahl und Agape 2001 eine Fülle an liturgischen Bausteinen und Anregungen dokumentiert. 207 Seiten

Eine Bildpredigt

Siegfried Köder, In dieser Nacht gehe ich durch Ägypten (Ex 13) - Wasseralfinger Altar
Aus: Gertrud Widmann (Hg.) Die Bilder der Bibel von Sieger Köder. Erschließung und meditative Texte, Ostfildern 2003,
In der dazugehörenden Diareihe: Bild 33

Zum Maler:

Der 1925 in Wasseralfingen am nördlichen Rand der Schwäbischen Alb geborene Sieger Köder gehört zu den bekanntesten „religiösen“ Malern der Gegenwart. Nach seinem Kunststudium und zehn Jahren als Kunsterzieher studierte er katholische Theologie und wurde 1971 Priester. Zwanzig Jahre wirkte er von 1975 bis 95 als Pfarrer in Hohenberg und Rosenberg. Aber auch im Ruhestand in Ellwangen kann er es nicht lassen: er predigt in Bildern. Zu seinem Werk gehört eine Fülle von Altartafeln, Kreuzwegdarstellungen, Glasfenster und Zeichnungen. 1965 wirkte er an der Neugestaltung der 1881/83 neuromanisch errichteten katholischen Pfarrkirche St. Stephanus seiner Heimatgemeinde Aalen-Wasseralfing.

Einstieg: Bildbetrachtung im Gespräch

(Zeigen Sie das Bild als Folie oder Dia vergrößert auf eine Wand oder Leinwand.
Viele Gemeindehäuser und Kirchen haben große Wände,
von denen man vielleicht nur ein Bild nehmen muss.
Auch eine Wallfahrt zur Projektionsfläche kann sehr belebend sein …)

Ein Bild von Sieger Köder, einem katholischer Pfarrer,
zu einer zentralen Geschichte des Alten Testamentes.
Wir wollen es betrachten und uns gemeinsam erschießen:

(Trauen Sie sich ruhig, Ihre Gemeinde zu fragen.
Die meisten Augen können sehen und die meisten Münder sprechen …
Kommunikation ist lebenswichtig und wir trauen unseren Gemeinden zu wenig zu.
Beteiligen Sie ihre Gemeindemitglieder …)

Was sehen Sie? ... Was erkennen Sie? ...
Was fällt Ihnen auf? ... Was geschieht da? ...
Was machen die Menschen unten? … Wer sind sie? …
Was lässt sich über ihnen erkennen? …

(Loben Sie Ihre Gemeindemitglieder für ihre guten Beiträge.
Im glücklichsten Fall haben sie alles längst ausgesprochen, was es zu predigen gäbe …)

Bündelung: Bildbetrachtung

Dicht zusammengedrängt sitzen Frauen und Männer, Junge und Alte, um einen eilig gedeckten Tisch.
Die Frau des Hauses erhebt ihre Hände und segnet das Licht wie zum Sabbat.
Die Hände des Hausvaters liegen auf dem Tisch zwischen dem schnell gebackenen Brot, dem Lammfleisch und den Weinkrügen, und sein Blick geht in die ungewisse Ferne.
Keiner schaut besonders freudig aus, dabei hat ihnen Gott die Freiheit versprochen und ein neues Land, aber zuerst kommt die Nacht mit ihren Schrecken für die Ägypter.
Der Todesengel schwebt über ihnen und die Söhne der Ägypter werden sterben.
Eine schreckliche Nacht und doch zugleich der Anfang für ein neues Leben. Warum waren auch die Ägypter so starrsinnig und haben sie nicht in Frieden gehen lassen?
Jetzt tritt der Herr selbst für sie ein und die Nacht wird voller Schmerz sein.
Die Israeliten haben ihren Sachen gepackt und sie essen, wie der Herr ihnen befohlen hat, aber schmecken will es nicht,
obwohl die bitteren Zeiten zu Ende gehen.
Sie rücken eng beieinander, während der Todesengel an ihnen vorbeizieht und die Ägypter mit Unheil schlägt.
Im Vollmond der Nacht überspringt er die Menschen am Tisch.

Predigtgedanken

Seit damals feiern die Juden Passah, den Ausbruch aus der Sklaverei. Und wenn sie beim Mahl den vierten Becher erheben, dann soll sich jeder so ansehen, als wäre er selbst aus Ägypten gezogen.
Das ist das Geheimnis des Festes: dass jeder/jeder ganz persönlich einsteigen kann in diese alte Geschichte. Zum einen, um sich an die Wurzel seines Volkes zu erinnern, aber noch viel mehr, um sie ganz neu zu erleben, um aus der eigenen Sklaverei seines Lebens frei zu kommen, weil Gott einen verschont und noch viel mit einem vorhat.

Nun sind wir – im Gegensatz zu Jesus - keine Juden, sondern Christen. Jesus hat in seiner letzten Nacht dieses Mahl gefeiert
und ihm einen neuen Sinn gegeben, denn er hat alles, was mit ihm geschieht, sein Leiden und sein Sterben, in diese alte Geschichte gepackt, die von dem Gott erzählt, der seinem Volk die Freiheit verspricht.

Unser Abendmahl in den christlichen Kirchen der Welt
setzt das Passahmahl fort. Die Zeit der Knechtschaft geht zu Ende. Die Zeit des Todes ist vorbei. Die Mächte der Welt und alle Not wird in das Licht der Ostersonne gerückt.

„Wenn der Herr damals das Elend seines Volkes in Ägypten gesehen und ihre laute Klage über ihre Antreiber gehört hat,
warum denn soll er die Klagen der Menschheit heute nicht kennen?“ (Erwin Mock)

Viele Menschen essen heute auch in aller Eile, zwischen zwei Terminen, in der Pause, auf dem Nachhauseweg, Fast-food in der Hand und ruckzuck ist es weg …
Wenn wir uns an Jesus erinnern und sein Mahl feiern, dann nehmen uns heute gerne Zeit und feiern es in uns vertrauten Formen, ruhig und gelassen und feierlich. Dann lassen wir gerne die Welt vor der Tür, ziehen uns besonders an und schmücken den Raum …
Das war aber weder bei Jesu letztem Mahl so noch beim ersten Passahmahl der Juden: da saßen alle gleichsam wie auf gepackten Koffern und zittern vor der Zukunft, da wussten sie nicht, was kommt.

So beschränken sie sich auf das Wesentliche: auf Brot und Wein für den Körper und die Gemeinschaft mit anderen und das Gebet zu Gott für die Seele. Weniger ist offensichtlich mehr.

Beide Geschichten haben etwas gemeinsam, sie wollen zum Modell für uns werden. Wenn Gewitterwolken über uns schweben und Angst und Schrecken uns zusetzen, brauchen wir nicht den Kopf in den Sand zu stecken und auch nicht unser Herz zu Eis erstarren, denn Gott sorgt für den Durchbruch der Sonne und für den Aufbruch zu neuem Leben.

Das Stück Brot und der Schluck Wein wecken die Erinnerung an eine Geschichte der Liebe, die heute noch nicht zu Ende ist.
Ich bin bei euch, spricht Jesus Christus. Und aus Trauer wird Freude und aus Angst Zuversicht.

Das Brot, das wir teilen, und den Wein, den wir trinken, sind mehr als nur ein Paar Tropfen Flüssigkeit und einige Krümmel Lebensmittel. Sie sind spürbare Zeichen Jesu, der sein Leben mit uns teilt, der teilnimmt an unserem Weg, an unseren Krisen und Neuaufbrüchen, der uns über alle Unterschiede verbindet zu seiner Gemeinde.

Mag sein, dass manchmal dunkle Wolken über uns schweben,
dass wir uns nicht wohl in unserer Haut fühlen, dass das Leid, unseres und fremdes, uns zu erdrücken scheint, dann ist es gut, wenn andere da sind, denen wir uns anvertrauen können, mit denen wir uns austauschen, bereden können.

Dafür ist die Kirche da:
Dies tut zu meinem Gedächtnis, sagt Jesus. Dass wir zu einander rücken und zueinander stehen, dass wir Gemeinschaft pflegen, nach einander sehen und uns füreinander einsetzen, um Gerechtigkeit und Frieden, und kümmern und sorgen, teilen und heilen, zusammen klagen und Pläne schmieden und Gott loben. Wir können recht viel, wenn wir uns an unsere Kräfte erinnern und an unsere Wurzeln.

Die unscheinbaren Zeichen wecken den Geschmack, den Geschmack nach Leben, nach Zukunft und Fülle, nach dem Ganzsein, nach Glück und Heil. Sie sind eine Einladung an jedes Herz, über den eigenen Schatten zu springen, aus tiefer Quelle Kraft zu schöpfen und sich auf den Weg zu machen.

Mit meinem Gott überspringe ich die Mauer, die ich um mich gezogen habe, um in meinem Kreis selbstgefällig und zufrieden leben zu können.
Mit meinem Gott überspringe ich
die Mauern meines Egoismus, der mich nur um mein Glück
und meinen Wohlstand kreisen lässt.
Mit meinem Gott überspringe ich die Mauern, die mir den Blick verstellen für die anderen, für ihre Sorgen und Nöte.
Mit meinem Gott überspringe ich die Mauern meines Alleinseins, das mich hindert, mich neben andere zu setzen, ihnen zuzuhören und mit ihnen zu sprechen.
Mit meinem Gott überspringe ich die Mauern meines Besitzes, um mein Brot mit den anderen zu teilen und zu spüren, zurückbleibt der Geschmack des Füreinanderseins, des Zusammengehörens.,
Mit meinem Gott überspringe ich die Mauern meiner Diesseitigkeit, um einen Blick zu werfen in Gottes Reich, das einem Festmahl gleicht, bei dem sich der Himmel auf die Erde senkt
und alle Platz finden.

(nach Klaus Gouders, in: Misereor Arbeitsheft zum Hungertuch von Sieger Köder„Brich mit den Hungrigen“)

Nicht der Engel des Todes schwebt über uns, oder das Schwert des Damokles, sondern Gott weckt als Zeichen seiner Liebe
Jesus drei Tage nach seinem Tod wieder auf, damit alle Unheilszeichen ein für alle mal ein Ende haben, damit Tod, Gewalt und Unrecht entmachtet sind, und sich unbegreiflich neues Leben anbahnt, weil er zu uns steht.


Eine traditionelle Liturgie

Orgelmusik
Eröffnung
Zur Abendzeit versammelt wir uns um Brot und Wein:
im Namen Gottes + des Vaters ...

Er hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder,
der gnädige und barmherzige Herr. psalm 111,4

Unsere Hilfe steht bei Gott ...
der Herr sei mit Euch! ...

Jesus kam nach Jerusalem, um mit seinen Jüngern das Passahfest zu feiern. Zu Beginn des Passahfestes zündet der Hausvater
die Kerzen des Festes an und spricht den Lichtsegen:

Gepriesen bist du, Herr, unser Gott,
König des Himmels und der Erde,
der du uns geheiligt hast durch deine Gebote
und uns den Auftrag gabst, das Festlicht zu entzünden.
Gepriesen bist du, Herr, unser Gott, König des Himmels und der Erde,
der du unser Leben erhältst und uns Hilfe schenkst
und uns diesen Tag sehen lässt.
mach unser Haus, o Gott, zu einem heiligen Raum
durch das Licht deines Angesichts,
das uns so freundlich scheint und das uns Frieden bringt.

Lied: EG Hessen 563 Wo zwei oder drei in meinem Namen

Psalm 111 – eg 111

Sündenbekenntnis

ich bedenke mein Leben vor Gott:
ich habe anderen das Leben schwer gemacht
und es waren oft nur Kleinigkeiten,
um die es da ging: ich wollte Recht behalten,
aber ich vergaß die Liebe, die du geboten hast.

ich bin unfair gewesen, ich bin böse geworden,
wo ich hätte Geduld aufbringen müssen.
ich habe geschwiegen, wo ich hätte reden sollen,
ich habe den Dingen ihren Lauf gelassen,
weil meine Angst größer war als mein Vertrauen.
ich lasse mich gefangen nehmen
von meinen Wünschen und Ängsten
und sehne mich danach, frei und gehorsam zu sein.
Herr, ich bin erschrocken, wie schwierig es ist,
im Alltag aus dem Glauben an dich zu leben.

gemeinsam beten wir im EG 795

Herr, du erforschest mich und kennest mich ..
erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz ...

ich bitte dich: Herr, erbarme dich!

Beichtfrage

So frage ich euch vor Gott: bekennt ihr eure Schuld
und bittet um Vergebung eurer Sünden,
so antwortet ja ...

In der Vollmacht, die Gott seiner Kirche gegeben hat,
spreche ich euch die Vergebung aller eurer Sünden zu:
im Namen Gottes + des Vaters ...

Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur.
2. Korinther 5, 17

Lied: EG 473 Mein schönste Zier

Tagesgebet
Wir beten mit den Worten Dietrich Bonhoeffers, jenes evangelischen Theologen, der am 9. April 1945 im Konzentrationslager Flossenbürg ermordet wurde:

Gott, zu dir rufe ich.
hilf mir beten und meine Gedanken sammeln zu dir;
ich kann es nicht allein.

in mir ist es finster,
aber bei dir ist das Licht.
ich bin einsam,
aber du verlässt mich nicht.
ich bin kleinmütig,
aber bei dir ist Hilfe.
ich bin unruhig,
aber bei dir ist der Friede.
in mir ist Bitterkeit,
aber bei dir ist die Geduld.
ich verstehe deine Wege nicht,
aber du weißt den Weg für mich.

du hast mir viel Gutes erwiesen,
lass mich nun auch das Schwere aus deiner Hand nehmen.
Du wirst mir nicht mehr auflegen,
als ich tragen kann.
Du lässt deinen Kindern alle Dinge zum Besten dienen.
Dafür sei dir Dank gesagt.

Lesung:
Markus 14, 12 bis 25 in Auswahl – Jesu letztes Abendmahl

Lied: EG 229 Kommt mit Gaben
Predigtgedanken
Lied: EG 420 Brich mit den Hungrigen

Abendmahlsgebet
Zeige dich, Gott, in Brot und Wein.
sei sichtbar in unserer Gemeinschaft.
sei fühlbar im Geist der Liebe.
sei kostbar in Leib und Blut.
Sei hörbar in deinem Wort.
Sei spürbar in Brot und Wein.
Zeige dich, Gott, mitten unter uns.

(aus: EKHN Schriftworte und liturgische Texte I)

(Heilig, Heilig….)
Einsetzungsworte
In der Nacht, in der er verraten wurde ...

Deinen Tod verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir
bis du kommst in Herrlichkeit.

Christe, du Lamm Gottes.

Einladung – Austeilung – Friedensworte -

Dankgebet
Wir danken dir, Jesus Christus,
für das Geschenk des Lebens.
Das weckt in uns neue Kraft,
die uns zum Teilen ermutigt.
Du wirkst in uns, wenn wir trösten, beistehen, heilen.
So erfahren wir deine Liebe in unserer Gemeinschaft.
Trag sie mit uns hinaus in die Welt.

Fürbitte mit kyrie, kyrie eleison!

1 Gott, du Vater aller Menschen,
wir danken dir für das Geschenk des Lebens,
für das Brot der Freude und den Wein der Trauer,
für Freunde und Gegner gleichermaßen,
für den Frieden der Herzen und den Streit des Gewissens.
Zu dir rufen wir:
alle: kyrie, kyrie eleison!
2 In deinem Haus sind wir versammelt wie schon unsere Eltern
und erinnern uns an deine Verheißungen,
die allen Menschen gelten:
deine Treue umfange die Treulosen,
deine Liebe verwandle die Lieblosen,
deine Gerechtigkeit tröste die Rechtlosen.
Zu dir rufen wir:
alle: kyrie, kyrie eleison!
3 Wir bitten dich: hole heim in dein Haus alle,
die sich vor dir getrennt haben
in Gleichgültigkeit oder Enttäuschung,
in Verzweiflung oder Hass.
Hole heim in dein Haus alle,
die das Leben verachten und den Tod verehren.
Zu dir rufen wir:
alle: kyrie, kyrie eleison!
4 Erbarme dich des zerstückelten Leibes deiner Kirche,
die oft zerteilt, zertrennt und zerstritten ist.
Erbarme dich des Hungers nach Recht und Frieden.
Erbarme dich unserer Angst, unserer Schwachheit,
und unseres Kleinglaubens.
Zu dir rufen wir:
alle: kyrie, kyrie eleison!
5 Gott, seit Jesus sein Leben aus Liebe hingab für alle,
und seit du ihn von den Toten aufwecktest,
sind wir gewiss, dass uns nichts trennt
von deiner Liebe heute und in Zukunft.

Vater unser

Lied: EG 488 Bleib bei uns, Herr

Abkündigungen
Segen
Orgelnachspiel

Liedvorschläge
Eingangslied EG Hessen 563 Wo zwei oder drei
EG 473 Mein schönste Zier
Wochenlied EG 223 Das Wort geht von
Predigtlied EG 229 Kommt mit Gaben
EG 420 Brich mit den Hungrigen
EG 98 Korn, das in die Erde
Schlusslied EG 488 Bleib bei uns, Herr

Pfarrer Heinz-Günther Beutler-Lotz Tulpenstr. 19, 55276 Dienheim

Herausgegeben vom

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Referat Ehrenamtliche Verkündigung
Markgrafenstraße 14, 60487 Frankfurt/Main,
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Telefax: 069.71379-131
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Gemeindedienst der
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in Mitteldeutschland

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Zinzendorfplatz 3 (Alte Apotheke), 99192 Neudietendorf
Telefon: 036202.7717-97

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Missionarisch-Ökumenischer Dienst
Westbahnstraße 4
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