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Den Versuchungen standhalten

von Matthias Rost (Neudietendorf)

Predigtdatum : 22.02.2015
Lesereihe : ohne Zuordnung
Predigttag im Kirchenjahr : Aschermittwoch
Textstelle : Matthäus 4,1-11
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Wochenspruch:
"Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre." (1. Johannes 3, 8 b)

Psalm: 91, 1 - 4.11 - 12

Lesungen
Altes Testament: 1. Mose 3, 1 - 19 (20 - 24)

Epistel: Hebräer 4, 14 - 16

Evangelium: Matthäus 4, 1 - 11

Liedvorschläge
Eingangslied: EG 398 In dir ist Freude
Wochenlied: EG 347 Ach bleib mit deiner Gnade
Predigtlied: EG 389 Ein reines Herz erschaff in mir
Schlusslied: EG 249, 1. 3. 5 Verzage nicht, du Häuflein klein

Hinführung
Die viel diskutierte Frage in der Auslegung von Mt 4 lautet: Ist dies eine Erzählung, die uns Wichtiges über den Weg des Messias sagt? Ein Ausleger sieht sie als Beginn seiner Lei-densgeschichte, weshalb sie als Evangelium dem Sonntag Invokavit treffend zugeordnet sei. Oder redet sie auch von möglichen Versuchungen, denen wir, die an Jesus Christus Glaubenden ausgesetzt sein können. Ich sehe hier aller-dings kein Entweder – Oder. Es handelt sich ohne Zweifel um eine Christus-Erzählung. Doch wie anders wird er ein-lösen, was der Versucher ihm hier verspricht! Ja, er wird Brot austeilen an die Hungernden in der Öde, Brot, das er mit Danksagung empfangen hat. (Mt 14, 13 - 21) Ja, er wird einziehen in die Heilige Stadt, aber nicht hoch zu Ross, sondern auf einem Esel. Und er wird alsbald nicht bewun-dert, sondern von allen verachtet, verworfen und verlassen werden. (Mt 21 und 27) Ja, er wird zuletzt auf einen sehr hohen Berg stehen, und „alle Gewalt im Himmel und auf Er-den“, in Gottes Reich wird ihm vom Vater gegeben werden. (Mt 28, 18). Jesus wird hier andererseits – als „Gottes Sohn“ – exemplarisch in Versuchungen geführt, denen alle irdischen „Gotteskinder“ in ihrer Beziehung zu Gott ausge-setzt sind – „versucht … wie wir, doch ohne Sünde“, wie es in der Epistel des Sonntags (Hebr 4, 14 - 16) heißt. Und die Art, wie Jesus in dieser Auseinandersetzung sich der Versu-chungen erwehrt, kann auch uns Hinweise geben, wie wir uns mit solchen Versuchungen auseinanderzusetzen haben. Wir müssen indessen die Versuchung nicht suchen, schon gar nicht durch die Nachahmung eines vierzigtägigen Fastens, denn Versuchungen dieser Art treten uns, wie Luther meinte, schon genug entgegen, und sie wurzeln tief im menschlichen Herzen.

Strittig ist heute auch die Frage, wie wir uns den Versucher, den Diabolos, den Satan (alle drei Bezeichnungen verwen-det Mt 4) vorstellen sollen, von dessen Realität diese Er-zählung ausgeht. Am besten überhaupt nicht, denn auch die Heilige Schrift verzichtet auf jegliche konkrete Beschrei-bung, wie sie in späteren Zeiten üblich wurde. Muss man an den Teufel glauben, um dieses Evangelium predigen zu können? Karl Barth meinte, man solle mit der Realität des Diabolos rechnen, ihm aber das größtmögliche Maß an Unglauben entgegen bringen. Dass eine Macht – sei sie Per-son oder Un-Person - uns im innersten zu besetzen und den Menschen von Gott abzubringen vermag, ist allerdings eine Erfahrungswirklichkeit, die uns mit der des Matthäusevan-geliums verbindet.

Predigt

Liebe Gemeinde,

das ist die „Konfirmation“ Jesu. Gerade ist Jesus von Jo-hannes im Jordan getauft worden. In der Taufe hatte er Gottes Ja vernommen: „Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.“ (Mt 3, 17). Da hatte Gott sich zu ihm bekannt, jetzt bekennt er sich zu Gott. Jesus wird sozusagen „konfirmiert“.

In alten Kulturen gehörte es zum Erwachsenwerden, dass man hinausgehen musste in die Wüste, in die Wildnis. Man musste sich bewähren, musste harte Prüfungen bestehen. Der junge Mensch sollte daran reifen – und geklärt, ge-läutert in die Erwachsenenwelt eintreten.

Das Evangelium sagt: Jesus wurde vom Geist in die Wüste geführt. Von Anfang an wissen wir: er wird nicht einfach dem Versucher überlassen, er sucht auch nicht selbst die Versuchung. Jesus betreibt nicht religiösen Extremsport, auch mit dem vierzigtägigen Fasten nicht. Wobei wir uns auch nicht vorstellen sollten, dass er völlig auf Essen und Trinken verzichtet hätte. Das überlebt kein Mensch. Auch wenn jemand die sonst üblichen Essgewohnheiten deutlich einschränkt, fastet er. Auch das Verzichten auf jegliche Kommunikation mit anderen Menschen ist ein Fasten. Für die jüngeren von uns wären Handy- und Computerfasten viel anstrengender als der Verzicht auf Süßigkeiten oder Alkohol. Aber warum machen wir überhaupt so etwas in der Fastenzeit? Um uns selbst – oder anderen – zu beweisen, dass wir auch ohne können? Oder um etwas anderem Raum zu geben? Um durchlässiger zu werden für die wichtigen Dinge im Leben? Um wacher zu werden für die Wirklichkeit Gottes?

Vierzig Tage und vierzig Nächte währt die Fastenzeit. Und damit teilt Jesus eine alte Erfahrung: Bewährungszeiten, Prüfungszeiten, die können dauern. Vierzig Jahre wandert das Gottesvolk durch die Wüste, bevor es einziehen darf ins verheißene Land. Da gab es viele Steine und wenig Brot, da lauerten Gefahren an allen Enden. Gefahren, die das Ver-trauen in Gottes Führung auf eine Bewährungsprobe stell-ten. „Ist der HERR unter uns oder nicht?“ (Ex 17)

Als Jesus vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, in Stille, Einsamkeit und Gebet, da findet er sich nicht etwa in innigster Verbundenheit mit dem Vater im Himmel. Im Ge-genteil: da überfällt ihn die Frage: Wer bist du? Was ist dein Weg? Wem gehörst du an? Da trat der Versucher zu ihm und sprach: „Bist du Gottes Sohn“ Das Liebeswort des Va-ters – „Dies ist mein lieber Sohn.“ – klingt ihm von der Taufe her noch in den Ohren. „Bist du Gottes Sohn“ – der Versucher hat es offensichtlich auf die innigste Beziehung abgesehen. Nicht umsonst heißt er Diabolos: der „Durchein-anderwerfer“ Er will auseinanderbringen, was zusammen-gehört. Dabei ist er intelligent, er kennt die Heilige Schrift – und er kennt sich in den Tiefen der menschlichen Seele aus.
Und so kommt es, dass sich in den Versuchungen, denen Jesus ausgesetzt wird, spiegelbildlich unsere eigene Ver-suchbarkeit zeigt:

Die erste Versuchung heißt: Versorge dich selbst. Alles ist machbar. Du kannst es. Du brauchst Gott nicht. Ja, wir sind versucht, Gott nicht mehr nötig zu haben, aus der Be-ziehung rauszugehen, nicht mehr zu hören, nicht mehr von Ihm zu empfangen, was wir zum Leben brauchen.

Die zweite Versuchung verführt dazu, das Heilige zu miss-brauchen. Ist Gott gegenwärtig und vertraust du ihm wirk-lich, dann kann dir doch nichts passieren. Gerade wer so intensiv mit Gott verbunden ist, sich ganz in Ihm geborgen weiß, ist versucht, die Verantwortung für sich selbst aus der Hand zu geben – und gerade so nicht erwachsen zu werden.

Und die dritte Versuchung, das ist schlicht die Versuchung der Macht, der Allmacht. Die ganze Welt liegt dir zu Füßen. Du kannst sie haben, wenn … Das ist die Versuchung, Gott los zu werden, um selber der Größte zu sein.

Schauen wir uns näher an, wie Jesus sich mit diesen Versuchungen auseinandersetzt!

„Bist du Gottes Sohn, so sprich, dass diese Steine Brot werden.“ – Alles ist machbar. Der Versucher erinnert Jesus an die göttlichen Möglichkeiten, die in ihm liegen.

Auf den ersten Blick kommt uns diese Versuchung sehr mo-dern vor. Und die Gefährdungen, die damit einhergehen, stehen uns deutlich vor Augen. Klassisches Beispiel: die Nutzung der Kernenergie. Sicher könnte man damit den Energiehunger der Industriestaaten stillen. Aber was ist mit dem radioaktiven Abfall, der noch über Jahrtausende strah-len wird? Und was ist mit den unbeherrschbaren Risiken – die Katastrophe von Fukoshima hat vor vier Jahren begon-nen, und sie ist nicht zu Ende. Und was, wenn Kernwaffen tatsächlich in die Hände von hemmungslosen Dshihadisten fallen sollten? – Aber die Versuchung zur Machbarkeit for-dert uns auch auf ganz anderen Ebenen: in der Medizin etwa. Da sind wir selbst gefragt: Sollen wir wirklich immer alles machen lassen, was medizinisch machbar ist? Lebens-verlängerung um jeden Preis? Oder einem Paar auch im deutlich fortgeschrittenen Alter noch einen Kinderwunsch erfüllen?

Aber hier geht’s ja nicht darum, dass der Mensch immer mehr machen kann und Gott damit ins Handwerk pfuscht, die Welt aber nicht heiler, sondern immer gefährdeter wird. Hier geht’s ums Elementare, ums Brot. Steine zu Brot, Brot wie Steine in der Wüste, wie Sand am Meer. Die tote Wüste: Brotkammer für das Volk, sodass nicht nur er, sondern alle Menschen immer satt werden. Wäre das nicht traumhaft?! Endlich könnte der Hunger weltweit gestillt wer-den. Sollte der Gottessohn das nicht wollen? Ist das nicht eine göttliche Möglichkeit?

Erst in der Antwort Jesu wird erkennbar, worin die Versu-chung eigentlich besteht. „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes kommt.“ Gottes Wort hat Erde, Luft, Wasser, Pflan-zen, Tiere und alles ins Dasein gerufen, das dem Menschen täglich zur Nahrung gegeben ist. Sein Wort, das tut, was es sagt, hat dem hungernden Volk auf der Wüstenwanderung das Manna vom Himmel gegeben, das man nur für einen Tag sammeln konnte. „Unser tägliches Brot gib uns heute“ hat Jesus uns beten gelehrt.

Das ist also die erste Versuchung: nicht länger angewiesen zu sein auf die Zuwendung Gottes. Autark werden. Unab-hängig von himmlischen Gaben. Alles ist machbar. Ich muss nichts mehr erbitten. Wir müssen nichts mehr empfangen. Wir machen es selbst. Wir erhalten das Leben in Eigen-produktion. Kein Gebet mehr, keine Bitte, kein Dank, keine Klage. Keine Kommunikation mehr zwischen Mensch und Gott.

Der Teufel will Jesus provozieren zu einer Lebensweise, die nicht einmal er selbst führt: nämlich gott-los zu leben. Aber Jesus lehnt ab. Es ist das Wort Gottes, es ist das Angeredet-werden von Gott, wovon der Mensch lebt und was ihn menschlich macht. Später wird von der wunderbaren Brotvermehrung erzählt. In einer öden Gegend werden 5000 von Jesus sattgemacht. Das mit Danksagung empfan-gene und geteilte Brot macht alle satt.

Da führte ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt – und schon deutet sich an, worum es in der zweiten Versuchung geht: Alles Heilige kann missbraucht werden. Heilige Namen können missbraucht werden: Millionenfach ist der Name des Erlösers „Immanuel“ – Gott mit uns auf den Koppelschlös-sern der Soldaten missbraucht worden. Heilige Orte können missbraucht werden. „Stürz dich herab.“ Wo Menschen hin-gehen und sich versammeln, um Gott anzubeten, soll es ein schräges Spektakel geben. Auch die Heilige Schrift, Gottes Wort kann missbraucht werden. „Es steht geschrieben …“, hatte Jesus eben gesagt und sich auf Gottes Wort berufen.
Und nun zitiert auch der Versucher die Schrift. Es steht doch geschrieben! „Er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich auf den Händen tragen. …“ – „Test it“, sagt der Versucher. Teste die Verheißung, stell Gott auf die Probe, ob er dir bei-springt. Hol dir die Garantie für die Verheißung. Und wie ein Drachenflieger wäre Jesus, von Engeln getragen, von der Zinne des Tempels sanft ins Kidrontal hinab geglitten.

Aber: Sich von der Zinne des Tempels zu stürzen, wozu sollte das gut sein? Würde es ein unbegrenztes Gott-vertrauen unter Beweis stellen? Nein, es wäre ein törichtes Spiel mit Gott. Wer auf Gott vertraut, gibt doch nicht die Verantwortung für sein eigenes Leben ab. Im Gegenteil! Zum Erwachsensein im Glauben gehört ja gerade, dass ich vor Gott Verantwortung für mich übernehme. – Und hätte ein solches Spektakel einen einzigen Menschen wirklich zu Gott hin bewegt? – Zum Glauben kommen wir durch Hören auf Gottes Wort, durch innere Wandlung, durch Vorbilder, durch Hören und Tun dessen, was Gott will, dadurch, dass der Geist die Liebe in uns erweckt und entzündet.

Ein gereifter, erwachsener Glaube spielt nicht mit Gottes Zusagen, sondern vertraut sich Gott an im Glück wie im Un-glück, in Liebe und Leid, auf der Höhe des Lebens wie im Schwinden der Lebenskraft, im Leben und Sterben.

Sie erinnern sich: im vergangenen Jahr wurde berichtet: der Pastor einer fundamentalistischen Gemeinde in den USA hat sich absichtlich von einer Giftschlange beißen lassen, um zu beweisen, dass er unter Gottes Schutz steht – und ist natür-lich gestorben.

Wer die Verheißung spielerisch auf die Probe stellt, der misstraut ihr in Wirklichkeit. Wer mit Gottes Zusagen spielt, hat verspielt. Wir brauchen sie doch, die Verheißung, dass er uns hält und trägt, wir brauchen sie im Leben und im Sterben. Nicht umsonst ist gerade das Schriftwort, das der Versucher zitiert, zum beliebten Taufspruch geworden, zur Verheißung für ein ganzes Leben. Sie ist zu kostbar, als dass wir mit ihr ein dummes Spiel treiben dürften. „Dein Wille geschehe“, hat Jesus uns beten gelehrt.

Später wird Jesus einziehen in den Tempel, aber machtlos und ärmlich. Und ohne dass er irgendetwas demonstrieren oder beweisen muss. Und als er gefangen genommen wird, verzichtet er ausdrücklich darauf, „zwölf Legionen Engel“ (Mt 26, 53) herbei zu rufen, die ihn hätten da rausholen können, denn er geht den Weg des leidenden Gerechten.

Wüste, Zinne des Tempels, sehr hoher Berg: es geht immer höher hinaus. Da führte ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben – Vielleicht ist das diejenige Versuchung, für die junge Menschen am meisten anfällig sind: ganz oben zu sein, die Welt zu Füßen zu haben, nichts und niemanden mehr über sich haben.

… wenn du niederfällst und mich anbetest. Jetzt sind die Karten auf dem Tisch. Im Grunde war das die teuflische Logik von Anfang an: Lass Gott los, lass ihn „einen guten Mann“ sein. Dann wird dir alles gelingen, was Menschen von Gott erwarten: überleben, geschützt sein, mächtig sein. Du bist selbst göttlich. Die Welt wird dir zu Füßen liegen. Du brauchst Gott nicht.

Und wie antwortet Jesus darauf? „Weg mit dir, Satan!“ Manchmal braucht es offenbar so einen schneidenden Befehl: Weg! Hau ab! Lass mich! Und zwar gerade dann, wenn uns die Versuchung buchstäblich „auf die Pelle“ rückt, wenn wir „angemacht“ sind, wenn wir gepackt sind. Diese Stimme, die sagt: Du brauchst Gott nicht, die ist ja am gefährlichsten, wenn sie nicht „außen“ ist, sondern tief in uns selbst. Gerade dann: „Weg mit dir, Satan!“

Noch einmal wird Jesus mit diesem „Weg mit dir, Satan!“ einen Versucher abweisen: Petrus, der ihn hindern will, den Weg nach Jerusalem, den Weg ins Leiden und in den Tod einzuschlagen. Denn das ist sein Weg, der Weg des Gottes-sohnes. Er wird sich im Vertrauen zu seinem himmlischen Vater nicht beirren lassen.

Ganz zuletzt aber wird er, der Verworfene, der Gekreuzigte, auf einem sehr hohen Berg stehen. Und „alle Gewalt im Himmel und auf Erden“, in Gottes Reich wird ihm vom Vater gegeben sein, die Fülle der Lebensmacht, die die Welt von Grund auf erneuert. „Dein Reich komme“ hat Jesus uns beten gelehrt.

Aber Jesus antwortet hier – wie schon die ersten beiden Male – auch mit Worten der Heiligen Schrift: Du sollst an-beten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen. Das sind Du-Worte, die Jesus dem Versucher entgegenhält. Worte Gottes an den Menschen. Und wir sehen: Widerstand ist nicht zwecklos. Im Gegenteil: Da verließ ihn der Teufel. Und siehe, da traten Engel zu ihm und dienten ihm. Wer sich so an Gott hält, vor dem muss der Teufel das Feld räumen.

Die Fastenzeit beginnt. Vielleicht haben Sie sich vorge-nommen, auf Alkohol zu verzichten oder keinen Kuchen zu essen. Vielleicht können Sie doch irgendwann der Ver-suchung nicht widerstehen. Vielleicht werden Sie schwach. Das ist nicht schlimm. Davon hängt unser Seelenheil - weiß Gott - nicht ab.
Es geht um viel mehr:

 ob wir als Empfangende leben oder als Self-made-Man
 ob wir verantwortlich vor Gott nehmen oder ihn bloß als Schutzmacht für unser Wohl beanspruchen
 oder ob wir überhaupt auf Ihn hören und Ihm ant-worten und ihm allein dienen

Wenn’s ans Eingemachte geht, da lohnt sich der Wider-stand. Da steh uns Gott bei. Da sei der Geist unser Führer. Und die himmlischen Kräfte mögen uns dienen. Amen.

Verfasser: Pfarrer Dr. Matthias Rost
Zinzendorfplatz 3, 99192 Neudietendorf

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