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Einladung zum Leben

von Gabriele Koenigs (75385 Bad Teinach-Zavelstein)

Predigtdatum : 13.06.2021
Lesereihe : III
Predigttag im Kirchenjahr : 2. Sonntag nach Trinitatis
Textstelle : 1. Korinther 14,1-12(23-25)
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Wochenspruch: Christus spricht: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. (Matthäus 11,28)

Psalm: 36,6-10

Lesungen

Reihe I: Jesaja 55,1-5
Reihe II: Matthäus 11,25-30
Reihe III: 1. Korinther 14,1-12(23-25)
Reihe IV: Jona 3,1-10
Reihe V: Lukas 14,(15)16-24
Reihe VI: Epheser 2,(11-16)17-22

Liedvorschläge

Eingangslied: EG 452 Er weckt mich alle Morgen
Wochenlied: EG 213 Kommt her, ihr seid geladen; EG 225 Komm, sag es allen weiter
Predigtlied: EG 136 O komm du Geist der Wahrheit
Schlusslied: EG+ 127 Schenk uns Weisheit

Predigttext: 1. Korinther 14,1-12

1 Strebt nach der Liebe! Bemüht euch um die Gaben des Geistes, am meisten aber darum, dass ihr prophetisch redet!
2 Denn wer in Zungen redet, der redet nicht zu Menschen, sondern zu Gott; denn niemand versteht ihn: im Geist redet er Geheimnisse.
3 Wer aber prophetisch redet, der redet zu Menschen zur Erbauung und zur Ermahnung und zur Tröstung.
4 Wer in Zungen redet, der erbaut sich selbst; wer aber prophetisch redet, der erbaut die Gemeinde.
5 Ich möchte, dass ihr alle in Zungen reden könnt; aber noch viel mehr, dass ihr prophetisch redet. Denn wer prophetisch redet, ist größer als der, der in Zungen redet; es sei denn, er legt es auch aus, auf dass die Gemeinde erbaut werde.
6 Nun aber, Brüder und Schwestern, wenn ich zu euch käme und redete in Zungen, was würde ich euch nützen, wenn ich nicht mit euch redete in Worten der Offenbarung oder der Erkenntnis oder der Prophetie oder der Lehre?
7 So verhält es sich auch mit leblosen Instrumenten, es sei eine Flöte oder eine Harfe: Wenn sie nicht unterschiedliche Töne von sich geben, wie kann man erkennen, was auf der Flöte oder auf der Harfe gespielt wird?
8 Und wenn die Posaune einen undeutlichen Ton gibt, wer wird sich zur Schlacht rüsten?
9 So auch ihr: Wenn ihr in Zungen redet und nicht mit deutlichen Worten, wie kann man wissen, was gemeint ist? Ihr werdet in den Wind reden.
10 Es gibt vielerlei Sprachen in der Welt, und nichts ist ohne Sprache.
11 Wenn ich nun die Bedeutung der Sprache nicht kenne, werde ich ein Fremder sein für den, der redet, und der redet, wird für mich ein Fremder sein.
12 So auch ihr: Da ihr euch bemüht um die Gaben des Geistes, so trachtet danach, dass ihr sie im Überfluss habt und so die Gemeinde erbaut.

Hinführung

Wie soll es zugehen, wenn die ganze Gemeinde zusammen ist zum Gottesdienst? Dieser Frage widmet Paulus das ganze Kapitel 14 des 1. Korintherbriefs. Wer das Kapitel ganz liest, mag staunen, was für eine Vielfalt von Kommunikationsformen Paulus für möglich hält. Und alles dient der Erbauung. Behutsam gibt er zu erkennen, dass daraus durchaus Gefahren für den Frieden in der Versammlung erwachsen können. Und gibt entsprechende Ratschläge. Unsere württembergischen Gottesdienste sind jedenfalls strikter reglementiert – um des Friedens und der Ordnung willen. Was Paulus sich an Lebendigkeit im Gottesdienst vorstellen kann, mag uns wie ein ferner Traum erscheinen.

Immer wieder kommt er darauf zu sprechen, dass es Menschen gibt, die „in Zungen reden“. Er nennt das eine Gottesgabe, verweist aber auf die Gefahr, die davon ausgehen kann: Niemand kann’s verstehen, schon gar nicht Fremde.

Wichtiger als diese Form der Glaubensäußerung findet er die Gabe des „prophetischen Redens“: Wer prophetisch redet, der erbaut die Menschen, gibt ihnen Orientierung für ihr Leben, tröstet sie und erbaut die Gemeinde. Wer in Zungen redet, der erbaut sich selbst (V 3+4).

„Prophetisch reden“ heißt zuallererst, die Wahrheit sagen und den Menschen dazu verhelfen, dass sie die Wahrheit erkennen, die Wahrheit über sich selbst, ihr Leben, die Wahrheit auch über die Zustände in der größeren Gemeinschaft, im Ort, in der ganzen Gesellschaft. „Prophetisch“ wird gerne verengt verstanden auf Zukunftsprophezeihungen. Das gehört auch dazu, aber zuerst geht es um die Gegenwart. Prophetisches Reden muss verständlich sein, also nahe an der Lebenswirklichkeit der Menschen. Abstrakte Wahrheitssätze helfen ihnen nicht.

Ein wichtiges Kriterium für Paulus ist, ob „Ungläubige“ verstehen können, was gesagt wird. Das heißt auch, ob sie ihre eigenen Lebensgeschichten darin wiederfinden und sagen können „Ja, so ist es“ oder auch „Nein, ich habe da andere Erfahrungen“. Kirchliche Insider-Sprache ist dafür eher hinderlich. Lautäußerungen aus einem ekstatischen Zustand heraus noch mehr.

Die Texte des Sonntags variieren zumeist das Eingeladensein. Am deutlichsten das „Große Abendmahl“ Lukas 14, 16 – 24, das Sonntagsevangelium. Auch der Wochenspruch enthält Jesu Einladung an „Alle“: „Kommt her zu mir“.

Das Phänomen „Zungenrede“

Zungenrede - in der Fachwelt als Glossolalie bezeichnet - weckt sowohl Faszination als auch strikte Ablehnung. Der biblische Befund zu diesem Phänomen ist verwirrend. (Reden in anderen Sprachen (Pfingsten), in Ektase geraten und unverständliche Laute von sich geben, Gott will „in anderen Zungen reden“. Wenn überhaupt, dann geschieht es als Auswirkung des Heiligen Geistes, sicher nicht durch bewusstes Wollen oder Bemühen. Um die Fähigkeit, „prophetisch“ zu reden, kann man sich bemühen. Damit es gelingt, braucht es auch die Hilfe des Heiligen Geistes. Am meisten aber braucht es die Liebe zu den Menschen, denen ich die Wahrheit sagen soll. „Strebt nach der Liebe“ (1. Korinther 14, 1) steht als Überschrift über dem 14. Kapitel des 1. Korintherbriefs.

Gliederung

I. Wir können miteinander sprechen
II. Zungenrede: Was ist das?
III. Prophetisch reden: Was ist das?
IV. Der Ton macht die Musik
V. Gott lädt alle ein

Ziel

Wenn Gott alle einlädt, sollen auch alle verstehen, was gesagt wird.

Predigt

I. Wir können miteinander sprechen

Liebe Gemeinde,

Sprechen ist etwas Kostbares. Wir können ausdrücken, was wir brauchen und was wir empfinden. Wir können fragen und antworten. Das ist kostbar. Es ist nicht selbstverständlich. Manche Menschen verlieren diese Fähigkeit durch eine Erkrankung, zum Beispiel durch einen Schlaganfall. Mühsam müssen sie es dann neu wieder lernen. Wort um Wort muss erkämpft werden. Wer so eine Zeit erlebt hat, wird nie wieder denken, dass Reden selbstverständlich ist.  Haben Sie schon einmal daran gedacht, dafür zu danken, dass Sie sprechen können?

Wir reden miteinander über das, was anliegt. „Wann kann ich dich zurückerwarten?“ „So gegen 18 Uhr! Wenn es später wird, rufe ich an.“ Wir tauschen Informationen aus. „Die Infektionszahlen in unserem Kreis sinken jetzt endlich“. Und wir sprechen über das, was uns innerlich bewegt. „Heute nacht hatte ich einen ganz schweren Traum.“ „Ich bin ganz durcheinander.“

Manche Menschen reden gerne, oft und viel. Andere sind eher wortkarg. Sie wägen ihre Worte ab. Gut, dass es solche und solche gibt! Wir ergänzen einander. Es wäre unerträglich, wenn alle Menschen Vielredner wären. Es wäre ebenso unerträglich, wenn wir dauernd von Schweigsamen umgeben wären. Jede und jeder hat etwas zu sagen. Jede und jeder hat wichtige Erfahrungen und Gedanken.

Viele Menschen lernen eine Fremdsprache oder sogar mehrere. In unserer Zeit, in der die Welt so zusammengewachsen ist, ist es sehr nützlich, englisch, französisch oder eine andere Fremdsprache  zu können. Wenn wir auf Reisen gehen, lernen wir meistens ein paar Wörter aus dem Land, das wir besuchen. Bitte – danke – guten Morgen – auf Wiedersehen. Das ist das Mindeste. Besser ist es natürlich, wenn man ein bisschen mehr sagen kann, damit wirklich eine Unterhaltung entsteht. Das Lexikon ist ein wichtiges Hilfsmittel.

Paulus erwähnt in seinem Brief an die Gemeinde in Korinth zwei besondere Arten der Rede: Zungenrede und prophetische Rede. Sind das auch Fremdsprachen? Wir können uns wenig darunter vorstellen. Versuchen wir zu verstehen, was damit gemeint sein könnte.

II. Zungenrede: Was ist das?

Zungenrede ist eine Fremdsprache, die man nicht lernen kann. Es gibt kein Lexikon dafür. Sie hat mit Ekstase zu tun. Menschen geraten in Zustände, in denen sie nicht mehr so reagieren, wie es im Alltag üblich ist. Ihr Körper gerät in Bewegung. Und Laute kommen aus dem Mund, die für andere unverständlich sind. Es muss nicht bedeuten, dass jemand verrückt geworden ist. Es kann bedeuten, dass er oder sie von Gott ergriffen ist. Zungenrede ist eine Geistesgabe, sagt Paulus. Nicht jeder Christ kommt in solche Zustände. In unserer Landeskirche kommt das sehr selten vor. In den sogenannten „charismatischen Gemeinden“ wird das Zungenreden gefördert und gepflegt. Paulus rät den Korinthern davon ab, in den Versammlungen die Zungenrede zu praktizieren. Denn wenn ein Ungläubiger oder ein Fremder in die Versammlung käme und würde das Zungenreden erleben, würde er die Christen schlichtweg für verrückt erklären. Zungenrede ist eine so spezielle Erfahrung, dass es besser im Verborgenen geschieht. Nicht nur die Ungläubigen sind überfordert, damit umzugehen. Auch die meisten von uns wären damit überfordert. In der Ekstase geschieht etwas Inniges zwischen Gott und einer Menschenseele. Im Grunde geht es die anderen gar nichts an.

III. Prophetisch reden: Was ist das?

Prophetische Rede kommt uns zunächst auch fremd vor. Dabei ist es gar keine Fremdsprache. Sie geschieht in unserer eigenen Sprache. Sie ist glasklar verständlich. Sie ist ganz besonders wichtig. Aber sie wird selten gesprochen. Denn es gehört eine gehörige Portion Mut dazu. Und es gehört auch Übung dazu. „Bemüht euch um die Gabe der prophetischen Rede“, sagt Paulus!

So sprechen, dass der andere oder die andere sich gesehen fühlt. So sprechen, dass der andere oder die andere sich verstanden fühlt. Mit Autorität sprechen. Vom Leben sprechen und von Gott. Mutig aussprechen, was sich sonst kaum jemand traut. In Kauf nehmen, dass es den anderen nicht unbedingt gefällt. Aussprechen, was jetzt dran ist und worum es im Leben wirklich geht. Das ist prophetische Rede. Es kann sich auf die Zukunft beziehen. Aber meistens geht es in der prophetischen Rede um die Gegenwart. Es geht darum, wie Menschen miteinander umgehen und wie sie mit den anderen Geschöpfen umgehen, mit der Erde, mit der Luft, mit dem Waser. Es geht um das rechte Verhältnis zu Gott. Es geht um Umkehr und Erneuerung. Es geht darum, Fehler und Versäumnisse zu benennen und bessere Wege aufzuzeigen. Das ist die Aufgabe der prophetischen Rede: Die Wahrheit aufdecken und sagen.

IV. Der Ton macht die Musik

Die Wahrheit kann man auf verschiedene Art und Weise sagen. So, dass man sie dem anderen um die Ohren haut. Oder man kann sie jemandem hinhalten wie einen Mantel. Liebevoll, geduldig und zugewandt. So, dass der andere hineinschlupfen kann.

Wir brauchen solche wahrhaft prophetische Rede, nicht wahr? Wir brauchen sie in den Beziehungen zu unseren Nächsten und auch in den Versammlungen der Gemeinde. Wir brauchen sie in den Gottesdiensten und in den Verlautbarungen der Kirchenleitungen. Wir brauchen sie im Umgang mit den Regierenden und mit denen, die öffentliche Ämter wahrnehmen. Wie nötig wäre es, dass die Wahrheit zur Sprache kommt!

Bemüht euch um die Gabe der prophetischen Rede! Bittet zu Gott, dass euch diese Gabe gegeben wird. Bittet darum, dass euch die rechten Worte einfallen. Bittet um gute Gedanken, um Weisheit und Erkenntnis. Und übt euch, von der Wahrheit zu sprechen. Übt euch darin, so zu sprechen, dass andere ermutigt und getröstet und ermahnt werden. Alle Gläubigen können das üben. Diejenigen, die ein Amt in der Gemeinde haben, müssen es unbedingt tun. Es hängt viel daran, wie wir miteinander sprechen und wie wir mit denen sprechen, die nicht zur Gemeinde gehören.

V. Gott lädt alle ein

Paulus hat einen Traum von Kirche im Sinn. Ich träume mit ihm, und ich lade Sie ein, mit mir in diesen Traum einzusteigen.

Wir gehen in einen Raum. Dort sind einige Menschen versammelt. Wir kennen sie noch nicht. Wir bleiben vorsichtig an der Seite stehen. Wir sehen: Manche von denen im Raum sind sich ganz nah. Sie sitzen nah beieinander. Manche halten sich an der Hand.

Andere sind mehr für sich, haben größeren Abstand voneinander. Aber sie gehören auch dazu. Blicke und Worte gehen hin und her. Immer wieder ergreift jemand anderes das Wort. Es redet nicht dauernd derselbe. Alle reden vom Leben und von Gott. Sie reden von ihrem Leben und von ihren Erfahrungen. Sie reden von dem, was ihnen gelingt und auch von ihren Missgeschicken und wie sie damit umgehen.

Die anderen hören mit offenem Herzen zu. Auch wir hören zu. Es ist spannend, was hier gesagt wird. Ab und zu gibt es Gelächter. Ab und zu sagt jemand: So sehe ich das gar nicht! Es gibt eine Diskussion. Und dann stimmt jemand ein Loblied an, einfach so. Es ist leicht, mitzusingen. Wir fädeln uns auch ein. Es ist viel zu mitreißend, um stumm zu bleiben. Manche aus der Gemeinde sehen, dass wir leise mitsingen. Jemand winkt. Hier ist noch ein Platz. Wollen Sie nicht auch dazu sitzen? Jemand anderes winkt auch. Einer kommt freundlich zu uns her und sagt: „Sie dürfen am Rand stehenbleiben. Aber Sie können auch bei uns Platz nehmen. Wir freuen uns, dass Sie da sind.“ Wir finden alle einen Platz, mitten unter den anderen. Jemand spricht ein Gebet. Wir beten mit. Unser ganzes Leben kommt hier zur Sprache, aufrichtig. Wir fühlen uns verstanden. Am Ende der Versammlung werden Brot und Wein geteilt. Wir bekommen auch etwas. Wir waren fremd, aber nun ist es, als gehörten wir dazu. Wir sind auf eine besondere Weise ergriffen. Und wir spüren: Gott ist hier, mitten unter diesen Menschen, mitten unter uns. Wir sind dankbar und froh.

Muss dies ein Traum bleiben? Könnten wir nicht darauf? Könnten wir nicht bitten um den Geist der Liebe und der prophetischen Rede? Könnten wir uns nicht darin einüben, im Großen und im Kleinen?

Tun wir es. Auch wenn es nur kleine Schritte sind in diese Richtung, sind sie wertvoll. Nicht nur für die Gläubigen. Sondern auch für diejenigen, die von Gott nichts wissen. Durch uns kommt etwas in Bewegung für sie.

Amen.

Eingangsgebet

Gott, unser Vater, du lädst uns ein,
in dein Haus zu kommen.
Wir danken dir, dass du uns herausführst
aus unserer Zurückgezogenheit und Einsamkeit.
Lass uns eine Heimat finden bei dir und mit denen,
bei den Menschen, die dich suchen.
Stärke unsere erschöpften Seelen
und fülle unsere leeren Hände.
Dies bitten wir durch deinen Sohn Jesus Christus,
der mit dir und dem Heiligen Geist
lebt und Leben schafft in Ewigkeit.
Amen.

Nach Goldschmidt, Denn du bist unser Gott, S. 211

Fürbittgebet

Herr, unser Gott,
Deine Liebe tröstet,
wo wir keine Worte finden.
An dein liebendes Herz legen wir
die Menschen, die in Not sind.
Deine Liebe tröste
die Trauernden.
Deine Liebe tröste die,
die um ihre kranken Kinder,
um ihre kranken Eltern, Partner und Freunde bangen.
Deine Liebe tröste
die Verwirrten und Verzweifelten,
die nicht wissen, wohin mit ihrer Not.
Komm du Trost!
Wir bitten dich:
Erbarme dich.

Deine Barmherzigkeit schützt die Würde der Schwachen.
In deine Hände legen wir die Menschen,
die Verantwortung für andere haben.
Deine Barmherzigkeit leite sie,
damit sich Frieden und Gerechtigkeit ausbreiten.
Deine Barmherzigkeit bewege
die Politiker in ihren Verhandlungen und Entscheidungen.
Deine Barmherzigkeit bewege Lehrerinnen und Lehrer
in ihrem Unterrichten.
Verwandle die Welt durch deine Barmherzigkeit!
Wir bitten dich:
Erbarme dich.

Deine Gegenwart erfüllt die Welt mit Segen.
An dein liebendes Herz legen wir die Menschen,
die fern von ihrem Zuhause sind.
Deine Gegenwart gebe ihnen Heimat.
Deine Gegenwart umsorge die Flüchtlinge auf den Meeren.
Deine Gegenwart nehme die Toten auf.
Deine Gegenwart führe sie an sichere Orte.
Komm mit deinem Heil.
Wir bitten dich:
Erbarme dich.

Dein Wort ist die Wahrheit.
In deine Hände legen wir alle Menschen,
die nach der Wahrheit suchen.
Dein Friede leite sie.
Dein Friede sei in unseren Gemeinden.
Dein Friede sei in deiner weltweiten Kirche.
Schaffe deinem Frieden Raum in unserer Welt.
Wir bitten dich:
Erbarme dich.

Dir vertrauen wir uns und alle,
die zu uns gehören an
durch Jesus Christus,
unseren Bruder und Herrn.
Amen.

Nach: Wochengebet der VELKD

Verfasserin: Pfarrerin i. R. Gabriele Koenigs, Schmiedgasse 13, 75385 Bad Teinach-Zavelstein


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