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Gottes heilendes Wort reicht über Grenzen hinaus

von Stefanie Schlenczek (Landau)

Predigtdatum : 26.01.2020
Lesereihe : II
Predigttag im Kirchenjahr : 3. Sonntag nach Epiphanias
Textstelle : Apostelgeschichte 10,21-35
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Wochenspruch: Es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes. (Lukas 13,29)

Psalm: 86,1-2.5-11

Predigtreihen

Reihe I: Johannes 4,5-14
Reihe II: Apostelgeschichte 10,21-35
Reihe III: Ruth 1,1-19a
Reihe IV: Matthäus 8,5-13
Reihe V: Römer 1,13-17
Reihe VI: 2. Könige 5,(1-8)9-15(16-18)19a

Liedvorschläge

Eingangslied: EG 66, 1.5.7 Jesus ist kommen
Wochenlied: EG 74, 1-3 Du Morgenstern, du Licht vom Licht
Predigtlied: EG 268, 1.2.5 Strahlen brechen viele
Schlusslied: EG 637 Alle Knospen springen auf

Predigttext Apostelgeschichte 10, 21 – 35

Der Hauptmann Kornelius

21 Da stieg Petrus hinab zu den Männern und sprach: Siehe, ich bin's, den ihr sucht; aus welchem Grund seid ihr hier?
22 Sie aber sprachen: Der Hauptmann Kornelius, ein frommer und gottesfürchtiger Mann mit gutem Ruf bei dem ganzen Volk der Juden, hat einen Befehl empfangen von einem heiligen Engel, dass er dich sollte holen lassen in sein Haus und hören, was du zu sagen hast.

23 Da rief er sie herein und beherbergte sie. Am nächsten Tag machte er sich auf und zog mit ihnen, und einige Brüder aus Joppe gingen mit ihm.
24 Und am folgenden Tag kam er nach Cäsarea. Kornelius aber wartete auf sie und hatte seine Verwandten und nächsten Freunde zusammengerufen.
25 Und als Petrus hereinkam, ging ihm Kornelius entgegen und fiel ihm zu Füßen und betete ihn an.
26 Petrus aber richtete ihn auf und sprach: Steh auf, auch ich bin ein Mensch.
27 Und während er mit ihm redete, ging er hinein und fand viele, die zusammengekommen waren.
28 Und er sprach zu ihnen: Ihr wisst, dass es einem jüdischen Mann nicht erlaubt ist, mit einem Fremden umzugehen oder zu ihm zu kommen; aber Gott hat mir gezeigt, dass ich keinen Menschen gemein oder unrein nennen soll.
29 Darum habe ich mich nicht geweigert zu kommen, als ich geholt wurde. So frage ich euch nun, warum ihr mich habt holen lassen.
30 Kornelius sprach: Vor vier Tagen um diese Zeit betete ich um die neunte Stunde in meinem Hause. Und siehe, da stand ein Mann vor mir in einem leuchtenden Gewand
31 und sprach: Kornelius, dein Gebet ist erhört und deiner Almosen ist gedacht worden vor Gott.
32 So sende nun nach Joppe und lass herrufen Simon mit dem Beinamen Petrus, der zu Gast ist im Hause des Gerbers Simon am Meer.
33 Da sandte ich sofort zu dir; und du hast recht getan, dass du gekommen bist. Nun sind wir alle hier vor Gott zugegen, um alles zu hören, was dir vom Herrn befohlen ist.
34 Petrus aber tat seinen Mund auf und sprach: Nun erfahre ich in Wahrheit, dass Gott die Person nicht ansieht;
35 sondern in jedem Volk, wer ihn fürchtet und Recht tut, der ist ihm angenehm.

Vom Hören und Handeln: Ein Wunder, das zweimal gelingt

Liebe Gemeinde,

es klopft. Besuch kündigt sich an. Merkwürdig, denk' ich mir – Besuch bekommt man doch eigentlich nur in seinen eigenen vier Wänden. Und doch – er macht auf. (Pause) Hätten Sie sich das getraut? Wie war das wohl? (Pause)

Das Ganze kam so:

Die Hauptakteure: 1. Petrus

9 Am nächsten Tag, als diese (die Knechte) auf dem Wege waren und in die Nähe der Stadt kamen, stieg Petrus auf das Dach, zu beten um die sechste Stunde.
10 Und als er hungrig wurde, wollte er essen. Während sie ihm aber etwas zubereiteten, kam eine Verzückung über ihn,
11 und er sah den Himmel aufgetan und ein Gefäß herabkommen wie ein großes leinenes Tuch, an vier Zipfeln niedergelassen auf die Erde.
12 Darin waren allerlei vierfüßige und kriechende Tiere der Erde und Vögel des Himmels.
13 Und es geschah eine Stimme zu ihm: Steh auf, Petrus, schlachte und iss!
14 Petrus aber sprach: O nein, Herr; denn ich habe noch nie etwas Gemeines und Unreines gegessen.
15 Und die Stimme sprach zum zweiten Mal zu ihm: Was Gott rein gemacht hat, das nenne du nicht unrein.
16 Und das geschah dreimal; und alsbald wurde das Gefäß wieder hinaufgenommen gen Himmel.

Wer ist er, der Mann an der Tür? Es ist Petrus, der Mann, der gerade eine Vision hatte, eine für Leib und Seele – könnte man sagen. Denn vordergründig ging es um's Essen. Es gibt Dinge, die Petrus als gebürtiger Jude essen darf, und anderes. Eigentlich. Und auf einmal – so die Stimme von oben – soll das nicht mehr gelten? Wie kommt das? Naja, manchmal entwickelt man ja verrückte Gedanken mit einem Loch im Magen. „Du bist nicht du, wenn Du hungrig bist“, heißt es in der Snickers-Werbung. Bei mir stimmt das. Ob das auch bei Petrus zutrifft? Zumindest macht er sich Gedanken über das Erlebte. Viel Zeit hat er dafür allerdings nicht. Denn: Es klopft. Besuch kündigt sich an:

17 Als aber Petrus noch ratlos war, was die Erscheinung bedeute, die er gesehen hatte, siehe, da fragten die Männer, von Kornelius gesandt, nach dem Haus Simons und standen schon an der Tür,
18 riefen und fragten, ob Simon mit dem Beinamen Petrus hier zu Gast wäre. 
19 Während aber Petrus nachsann über die Erscheinung, sprach der Geist zu ihm: Siehe, drei Männer suchen dich; 
20 so steh auf, steig hinab und geh mit ihnen und zweifle nicht, denn ich habe sie gesandt.

Petrus hört. Petrus handelt. Und staunt vielleicht selbst über das, was da geschieht. Hören, vertrauen, loslegen. Mutig oder? Es klopft. Besuch kündigt sich an. Merkwürdig, denk ich mir – Besuch bekommt man doch eigentlich nur in seinen eigenen vier Wänden. Und doch – er macht auf. (Pause) Hätten Sie sich das getraut? Wie war das wohl? (Pause)

Die Hauptakteure: 2. Kornelius

Es sind nicht irgendwelche Männer, die da zu Besuch kommen. Es sind Knechte, Gesandte des Kornelius. Doch wer ist Kornelius?

Es war aber ein Mann in Cäsarea mit Namen Kornelius, ein Hauptmann der Kohorte, die die Italische genannt wurde. Der war fromm und gottesfürchtig mit seinem ganzen Haus und gab dem Volk viele Almosen und betete immer zu Gott. Der hatte eine Erscheinung um die neunte Stunde am Tage und sah deutlich einen Engel Gottes bei sich eintreten; der sprach zu ihm: Kornelius!

Er aber sah ihn an, erschrak und fragte: Herr, was ist? Der sprach zu ihm: Deine Gebete und deine Almosen sind gekommen vor Gott, dass er ihrer gedenkt. Und nun sende Männer nach Joppe und lass holen Simon mit dem Beinamen Petrus. Der ist zu Gast bei einem Gerber Simon, dessen Haus am Meer liegt. Und als der Engel, der mit ihm redete, hinweggegangen war, rief Kornelius zwei seiner Knechte und einen frommen Soldaten von denen, die ihm dienten, und erzählte ihnen alles und sandte sie nach Joppe.

Kornelius hört. Kornelius handelt. Und staunt wahrscheinlich selbst über das, was da geschieht.

Und so kommt es, dass zwei sich begegnen, die sich normalerweise nicht einmal angeschaut hätten: Für Leute wie Petrus ist Kornelius jemand, um den man einen Bogen macht. So wie um das geschnabelte, kriechende und vierfüßige Ge-tier, das er auf einmal ganz in sich aufnehmen soll, nämlich indem er's isst! Sie erinnern sich an die Vision eines Hungrigen? Es ist doch schon erstaunlich, dass er seine Grenzen so überwindet.

Kennen Sie das Dschungel Camp? Da essen Leute ja auch so manches ... Der eine oder die andere hat jetzt vielleicht schon Bilder vor Augen. Und so mancher Gesichtsausdruck jetzt gerade erinnert daran, dass es dort ziemlich eklige Dinge gibt – aus unserer Sicht. Ähnlich viel Überwindung muss es Petrus gekostet haben, auf die Forderung in der Vision einzugehen. Denn zwischen Judenchristen und Heidenchristen war wie eine Schranke.

Ja, und Kornelius? Also ich finde es ganz schön mutig, jemanden kommen zu lassen, von dem man denkt: Der verachtet mich. Schon allein wegen meiner Herkunft. Und ziemlich blauäugig zu meinen, dass er auch kommt, finden Sie nicht? Zwar hat Kornelius einen guten Ruf bei den Juden, aber trotzdem ist er eben Heide. Da kann man nie wissen, wie eine Begegnung wohl verlaufen könnte.

Gott begegnet beiden. Schließlich haben sie beide eine Vision. Und die Visionen der beiden bekommen in der Erzählung exakt gleich viel Raum.

Wer ist es, der hier Grenzen überwindet? Ist es Petrus, der sich aufmacht, der sich holen lässt von Leuten, mit denen man eigentlich nicht redet? Ist es Kornelius, der seine Boten schickt – zu jemandem, der ihn wohl verachten dürfte? Nicht nur diese beiden. Wenn man's ganz genau nimmt, setzt sich Gott hier über Grenzen hinweg – über seine eigenen, weil er nämlich nicht mehr unterscheidet zwischen Judenchristen und Heidenchristen. Und wenn Gott das tut, dessen Grenzen bestimmt Autorität und Bedeutung haben, was für eine Ehre ist es dann, wenn wir Menschen das auch tun dürfen?

Vielleicht also gar keine Herausforderung, der Auftrag, dass beide einander begegnen sollen, Petrus und Kornelius, sondern eine Hoffnung, die in ihnen womöglich längst auch geschlummert hat? Ein Traum, der wahr werden darf? Eine vorsichtige Annäherung wie bei einem ersten Date, wo man den Inhalt des Gesprächs noch gar nicht vorhersagen kann, aber einfach vertraut, dass es gut wird, wenn beide sich auf Augenhöhe begegnen? Wahnsinn, was in dieser Geschichte alles drin stecken könnte! Die Begegnung auf Augenhöhe ist sogar wörtlich genommen: Kornelius kniet nieder, als Petrus zu Gast kommt. Und Petrus fordert ihn auf, aufzustehen – weil auch er nur ein Mensch ist.

Liebe Gemeinde,
wo ist Ihnen das zuletzt gelungen, eine Begegnung auf Augenhöhe mit einem Fremden, den Sie auf den ersten Blick erst einmal gar nicht so sehr als Gesprächspartner im Blick hatten? Mit jemandem, der irgendetwas hatte, sodass Sie eigentlich lieber einen Bogen um ihn gemacht hätten? Auf der Straße vielleicht, mit einem Obdachlosen? Oder an der Arbeit mit dem Stinkstiefel, den alle möglichst meiden, wenn sie nicht auf derselben Ebene mit ihm schaffen? Oder mit angeheirateter Verwandtschaft, die man sich ja ebenso wenig aussucht wie die eigene? (Gerne durch eigene Beispiele ersetzen.)

Das klappt selten, oder? Aber auch wir können das schaffen, ganz ohne Vision. Und doch – ganz sicher nicht, ohne dass Gott es sieht und sich daran freut.

Wie aber konnte das gelingen, dass Petrus und Kornelius aufeinander zugehen? Zwei Menschen, die einander normalerweise eher ausgewichen wären – einfach weil man das so macht. Oder aus Unsicherheit. (Pause)

Erinnern Sie sich? Petrus hört. Petrus handelt. Und staunt vielleicht selbst über das, was da geschieht. Hören, vertrauen, loslegen. Und Kornelius? Kornelius hört. Kornelius handelt. Und staunt wahrscheinlich selbst über das, was da geschieht.

Vielleicht gibt es Dinge, die es begünstigen, dass so eine Begegnung klappt. Hören und Handeln, darauf scheint es anzukommen. Nicht schon sagen: „Der andere – ich weiß, was das für einer ist!“ Oder „Ich kenn' die ganze Sippschaft – da mach ich lieber einen großen Bogen.“ Einfach hören.

„Was wollt ihr eigentlich, was ist euer Wunsch an mich?“, fragt Petrus die Knechte und schließlich auch Kornelius selbst. Und er meint nicht, die Antwort schon zu kennen. Es ist eine offene Frage. Und dann hört er sie an. Und dann nimmt er sie ernst. Und handelt. Und Kornelius? Er hört – wie auch Petrus auf Gott. Aber auch auf den anderen. Auf diesen Petrus, von dem er erwarten dürfte, dass er aus formalen Gründen nicht viel von ihm hält. Da passt es, dass er vorsichtshalber vor Petrus niederkniet, fühlt er sich doch ganz klein in diesem Moment, der Hauptmann.

 Ich glaube es ist etwas Großes, das Petrus und Kornelius da gelingt. Hören – zunächst auf Gott. Und dann auch handeln. Vielleicht liege ich falsch damit, aber ich glaube wir Menschen haben oft einen Schwerpunkt. Und das jeweils andere fällt uns dann eher schwer. (Wählen Sie im Folgenden die Version, die auf Sie eher zutrifft – A) Hörende/r oder B) Handelnde/r)

A) Ich kann zum Beispiel gut zuhören. Und bin, glaube ich, sensibel. Ich hab' zwar keine Visionen, aber ich höre doch oft so eine innere Stimme, die mir sagt, was jetzt gut wäre. Aber das umzusetzen kostet so viel Überwindung. Manchmal traue ich mich einfach nicht. Oder bin erst viel zu spät bereit zu handeln. Wenn die Situation längst rum ist. Ich staune über Petrus und Kornelius, die einfach loslegen.

B) Ich bin zum Beispiel sehr schnell im Handeln. Überall lese ich Impulse raus, bekomme schnell eine Idee, was jetzt zu tun wäre. Aber dabei, fürchte ich, übergehe ich manchmal mein Gegenüber. Von Petrus und Kornelius kann ich lernen, dass gute Begegnungen Zeit brauchen. Petrus beherbergt die Knechte erst einmal eine Nacht. Und dann erst geht's los. Manchmal scheint es gut, sich vorzubereiten. Auch wenn das heißt: sich vorbereiten auf eine Situation, die man noch gar nicht kennt. Ich staune über Petrus und Kornelius, die ganz behutsam aufeinander zugehen. Und über die Knechte. Scheinbar sind sie mit dem richtigen Fingerspitzengefühl unterwegs.

Ganz viel Respekt ist da zu spüren. Das Treffen gelingt, weil alle Beteiligten sich Zeit nehmen, aufeinander zu hören. Und allen Mut zusammennehmen, um zu handeln.

Solche Petrus-und-Kornelius-Szenen sind ein kleines Wunder. In der Geschichte gelingt es zweimal: Petrus hat eine Vision. Er hört, hört dann auch auf die Knechte und später auf Kornelius. Und er handelt: Er kommt, erfährt seinen Auftrag und handelt.

Auch Kornelius hat eine Vision. Er hört, auf Gott und später auf Petrus, den er holen lässt. Er handelt. Und mir scheint: Ohne diese Vision wäre es schwierig gewesen. Ohne hätte die Begegnung nicht stattgefunden. Eine Vision ist aber vielleicht nicht immer in Bilder verpackt, wie bei Petrus, der alles mög-liche Getier essen soll, als er auf dem Dach sitzt und betet. Oder wie bei Kornelius, der einen Engel sieht und seine Botschaft vernimmt.

Vielleicht ist eine Vision auch einfach etwas, das Gottes guten Geist und seine Liebe zu unserer Welt erkennen lässt. Zum Beispiel im interreligiösen Dialog, der Grenzen überwindet. Wo ich vielleicht doch mit der Frau mit Kopftuch rede, obwohl ich das Symbol mit großer Skepsis betrachte. Oder wo ich mit Menschen über Gott ins Gespräch komme, obwohl ich sicher bin: Die glauben nicht an ihn. Oder da, wo jemand von einer Form von Kirche träumt, die jenseits des Kirchturms stattfindet, an einem Ort des Alltags, und der einfach mal loslegt. Beim Sport oder da, wo junge Familien eine Gemeinschaft bilden und gemeinsam erfahren, was für ein Geschenk der siebte Tag der Woche ist, an dem sie ruhen und genießen dürfen. Vielleicht beim Picknick im Park. Und beim Essenteilen spüren sie dann etwas Magisches. So als wäre noch einer dabei und würde die ganze Szene zusammen-halten. Und vielleicht fühlt sich das geradezu göttlich an. Ja, und manchmal, da werde ich einfach überrascht – an den verrücktesten Orten, sogar wenn ich selbst irgendwo zu Gast bin:

Liebe Gemeinde,
es klopft. Besuch kündigt sich an. Merkwürdig, denk' ich mir – Besuch bekommt man doch eigentlich nur in seinen eigenen vier Wänden. Mach' ich wohl auf?

Verfasserin: Pfarrerin Stefanie Schlenczek, Missionarisch Ökumenischer Dienst, Westbahnstraße 4, 76829 Landau


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