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Gottes Liebe und unsere Barmherzigkeit

von Yvonne Knoche (Ludwigsburg)

Predigtdatum : 30.08.2015
Lesereihe : ohne Zuordnung
Predigttag im Kirchenjahr : 13. Sonntag nach Trinitatis
Textstelle : Lukas 10,25-37
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Wochenspruch:
„Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ (Matthäus 25, 40)

Psalm: 112, 5 – 9

Lesungen
Altes Testament: 1. Mose 4, 1 – 16 a

Epistel: 1. Johannes 4, 7 – 12

Evangelium: Lukas 10, 25 – 37



Liedvorschläge
Eingangslied: EG 504, 1 - 6 Himmel, Erde, Luft und Meer
Wochenlied: EG 343, 1 - 4 Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ
Predigtlied: EG 432, 1 - 3 Gott gab uns Atem, damit wir leben
Schlusslied: EG 262, 1 - 7 Sonne der Gerechtigkeit


Hinführung
Bei der Beschäftigung mit dem Predigttext ist mir die Einbettung dieser bekannten Erzählung vom „Barmherzigen Samariter“ in das Gespräch Jesu mit dem Schriftgelehrten wichtig geworden.

Die Erzählung ist Antwort auf die Frage des Schriftgelehrten nach dem ewigen Leben. Nächstenliebe ist nicht „Gut“ für sich, sondern immer Teil der Begegnung zwischen Mensch und Mensch und zwischen Gott und Mensch und vielleicht Beginn von dem, was ewiges Leben, Reich Gottes sein könnte. Weil das aus meiner Sicht auch aus Jesaja 58 deutlich wird, habe ich einen Teil dieses Textes als Schriftlesung gewählt (Jesaja 58, 2 – 9 a).

Der Schriftgelehrte stellt eine Frage, die für mich auch in der Gegenwart in vielerlei Facetten auftaucht. Jesus lässt sich auf den Fragenden ein und nimmt die Frage ernst. Offen bleibt: Macht der Schriftgelehrte, machen wir mit der Antwort ernst?

Der Aufbau der Predigt, insbesondere die abschnittsweise Lesung des Predigttextes, ist der Versuch, die Dynamik des Predigttextes auch in der Predigt selbst abzubilden und die Ausgangsfrage des Schriftgelehrten nicht aus den Augen zu verlieren. Es ist aber auch denkbar, den Predigttext insgesamt an den Anfang zu stellen und gegebenenfalls die jeweiligen Abschnitte im Lauf der Predigt zusammenzufassen.

Die Geschichte von Madame Lipps wurde im Januar 2015 im ARD-Weltspiegel ausgestrahlt. Unter www.ardmediathek.de kann der Beitrag mit „Madame Lipps Calais“ gesucht und auch angeschaut werden.

Bei der Vorbereitung war mir ein Text von Marlene Crüsemann zu Lukas 10, 25 - 37 in „Gott ist Beziehung, Beiträge zur biblischen Rede von Gott“, Hrsg. Claudia Janssen/Luise Schottroff, S. 171 - 182 hilfreich.

Gliederung
A. Unsere Fragen und die Frage des Schriftgelehrten
B. Jesu Gegenfrage und die Antwort des Schriftgelehrten
C. Wie geht das? Erzählung vom Barmherzigen Samariter
D. So kann das gehen! Erzählung von Madame Lipps
E. Ausgangsfrage des Schriftgelehrten und Antwort
F. Jesu Aufforderung an den Schriftgelehrten - eine Aufforderung auch an uns?

Ziel
Die Frage nach ewigem Leben wird nicht im Jenseits beantwortet, sondern im Diesseits, in der Gegenwart. Jetzt. In der Begegnung mit dem Menschen, der mir der Nächste ist.


Predigt
A. (Unsere Fragen und die Frage des Schriftgelehrten)

Liebe Gemeinde,

stellen Sie sich vor: Sie begegnen Jesus. Sie können ihn sehen, mit ihm sprechen, ihn alles fragen, was Sie wollen. Welche Frage würden Sie ihm stellen?

Vielleicht: Wie kann es funktionieren, dass Geld und Güter gerecht verteilt werden? Wann hören Krieg und Terror endlich auf? Wie schaffen wir es, im Einklang mit der Natur zu leben?

Oder: Was soll ich tun, damit ich möglichst gesund alt werde? Wie gelingt es, eine glückliche Beziehung zu führen? Was kann ich meinen Kindern mitgeben, damit sie ein gutes Leben haben?

Sicher sind es ganz unterschiedliche Fragen, je nachdem, wo Sie gerade stehen und was Sie beschäftigt.

Der heutige Predigttext aus dem Lukasevangelium erzählt von einem Menschen, der das Glück hat, Jesus zu begegnen. Er stellt ihm eine Frage, die ihm auf der Seele zu brennen scheint.

Es sind die Verse 25 bis 37 aus dem 10. Kapitel, ich lese sie nachfolgend abschnittsweise.
Und siehe, da stand ein Schriftgelehrter auf, versuchte ihn und sprach: Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe?

„Was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe?“
Ganz selbstverständlich geht der Fragende davon aus, dass es solches Leben gibt. Und dass er etwas tun kann, dass er etwas dazu beitragen kann, dieses Leben zu bekommen.

Eine erstaunliche Frage, finden Sie nicht? Eine, die ich spontan nicht gestellt hätte. Ein Schriftgelehrter fragt, einer, der die Antwort eigentlich kennen müsste. Will er testen, was Jesus weiß? Stellt er die Frage ganz distanziert aus allgemeinem Interesse? Oder bewegt sie ihn persönlich? Ist er unsicher, ob die Antwort, die er geben würde, die richtige ist?

Der Schriftgelehrte legt seine Motive nicht offen. Aber er steht auf. Er steht auf und fragt, wie er ewiges Leben, Leben, das nicht durch den Tod begrenzt ist, bekommen kann. Leben ohne Ende, Leben in der Nähe zu Gott. Leben, ungefährdet, geborgen und heil.

Und auf einmal merke ich: Der Schriftgelehrte ist mit seiner Frage gar nicht so weit weg von meinen Fragen heute, von meiner Sehnsucht nach Frieden und Glück, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung, Sicherheit und Zukunft.

„Was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe?“

B. (Jesu Gegenfrage und die Antwort des Schriftgelehrten)
Jesus antwortet zunächst nicht. Er stellt eine Gegenfrage.

Er aber sprach zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Was liest du?
Er antwortete und sprach: „Du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt und deinen Nächsten wie dich selbst.“
Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet, tu das, so wirst du leben.

„Tu das, so wirst du leben.“
Gott lieben, mit allem, was uns ausmacht, und unseren Nächsten wie uns selbst. Das ist der Weg zum Leben. Da sind sich Jesus und der Schriftgelehrte einig. So steht es in der Tora, in den Büchern Mose, im guten Gesetz Gottes.

Ein großes Wort.
Gott lieben, die Menschen um mich herum lieben, mich selbst lieben. Oft schaffe ich das nicht. Ich vergesse die Bin-dung an Gott. Ich ärgere mich über die anderen. Ich werde mir selber gleichgültig. Und mir fehlen Ideen, wie miteinander, wie mit Gott umgehen.

Bei Jesus klingt es so, wie wenn das mit der Liebe zu Gott und zum Nächsten ganz einfach wäre. „Tu das, so wirst du leben.“

C. (Wie geht das? Erzählung vom Barmherzigen Samariter)
Der Schriftgelehrte hört es. Und egal, mit welcher Absicht er die erste Frage gestellt hat, jetzt wird es ihm ernst. Es geht um vieles, eigentlich um alles. Um das ewige Leben. Er möchte wissen, wie er diesem Gebot gerecht werden, es verwirklichen kann. Deshalb fragt er Jesus noch einmal, ganz konkret.

Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesus: Wer ist denn mein Nächster?
Da antwortete Jesus und sprach:
Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab nach Jericho und fiel unter die Räuber; die zogen ihn aus und schlugen ihn und machten sich davon und ließen ihn halbtot liegen. Es traf sich aber, dass ein Priester dieselbe Straße hinab zog; und als er ihn sah, ging er vorüber. Desgleichen auch ein Levit: Als er zu der Stelle kam und ihn sah, ging er vorüber.

Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam dahin; und als er ihn sah, jammerte er ihn; und er ging zu ihm, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie ihm, hob ihn auf sein Tier und brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn. Am nächsten Tag zog er zwei Silbergroschen heraus, gab sie dem Wirt und sprach: Pflege ihn; und wenn du mehr ausgibst, will ich dir’s bezahlen, wenn ich wiederkomme.

Wer von diesen dreien, meinst du, ist der Nächste gewesen dem, der unter die Räuber gefallen war?

Jesus beantwortet die Frage des Schriftgelehrten nicht direkt. Er erzählt eine Geschichte. Und stellt seinerseits am Ende eine Frage.
„Wer ist der Nächste gewesen dem, der unter die Räuber gefallen war?“
Die Antwort liegt für den Schriftgelehrten auf der Hand. Wieder sind er und Jesus sich einig.

Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat.
Da sprach Jesus zu ihm: So geh hin und tu desgleichen!

„So geh hin und tu desgleichen.“
Zum zweiten Mal hört der Schriftgelehrte die Aufforderung Jesu zum Tun. Er hört Jesu Zutrauen, dass es ihm gelingen könnte: „Geh hin und tu desgleichen!“

Der Mensch, der hier zum Vorbild wird, ist ein Samariter. Er gehört einer Religionsgemeinschaft an, die für sich beanspruchte, das wahre Israel zu sein, ebenso wie die jüdischen Menschen. Deshalb mochte man sie damals nicht. Aber auch für sie galten die Regeln der Tora. Auch ihnen war das Gebot, Gott zu lieben und seinen Nächsten zu lieben, bekannt.

Dem Priester und dem Levit, dem Tempeldiener, denen hätte man ja eigentlich zugetraut, dass sie das Wort Gottes kennen und wissen, wie es zu befolgen ist. Doch von jedem von ihnen wird erzählt: „Und als er ihn sah, ging er vorüber.“

Was ist es wohl, das sie so handeln lässt?
Sind sie in Eile? Oder möchten sie mit dem Verletzten nicht in Berührung kommen? Haben sie Angst, etwas falsch zu machen? Oder ist ihnen der Überfallene einfach nur egal? Sie schauen hin, aber sie lassen sich nicht durch den am Boden Liegenden von ihrem Weg abbringen. Sie gehen weiter.

Vom Samariter dagegen heißt es: „Als er ihn sah, jammerte ihn.“
Die Bibel in gerechter Sprache übersetzt: „Er sah ihn und es ging ihm durch und durch.“

Der Samariter lässt das Elend des Überfallenen an sich heran, ganz nah. Er wehrt es nicht ab. Er sieht hin, und er hilft.
In aller Ausführlichkeit schildert Jesus, was der Samariter tut. Er wäscht die Wunden aus und verbindet sie. Er bringt den Verletzten in eine Herberge und bleibt eine ganze Nacht bei ihm. Und am nächsten Tag gibt er dem Wirt einen Geldbetrag, der einem Zweitageslohn eines Arbeiters entspricht, und bittet ihn, für den Überfallenen zu sorgen bis er wiederkommt.

Er füllt das große Wort, „mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele, von allen Kräften und mit ganzem Gemüt“ zu lieben, mit Leben. Der Samariter hilft mit dem, was er hat und was er ist. Und wird so zum Nächsten dessen, der unter die Räuber gefallen ist.

Das ist die Formulierung, die Jesus verwendet. Er macht damit deutlich: Die Rollen sind nicht festgeschrieben und starr. Nächster sein, das heißt derjenige sein, der Unterstützung und Hilfe braucht und annimmt. Nächster sein heißt aber auch, derjenige sein, der Verantwortung übernimmt und tut, was dran ist, um Not zu lindern.

Beides gehört zum Leben von uns Menschen, ob wir jung sind oder alt: Bedürftig sein und Bedürfnisse stillen können. Sich für andere einsetzen und sich auf die Hilfe anderer verlassen. Liebe erfahren, indem wir sie nehmen und geben. Es wird immer auch an uns sein, hier unseren Platz zu finden und das Gebot der Gottesliebe, Nächstenliebe und Eigenliebe so zu leben, es so umzusetzen, wie es die Situation gerade erfordert und wie es uns möglich ist.

„Geh hin und tu desgleichen!“

D. (So kann das gehen! Erzählung von Madame Lipps)
Madame Lipps, eine Frau aus Calais in Frankreich, hat etwas davon verstanden.

Sie lebt am Rand der Stadt. Im Wald in der Nähe ihres Hauses ist ein Lager, in dem illegale Flüchtlinge campieren. Menschen aus Afrika, vor allem Männer, leben dort notdürftig unter Planen ohne Wasser und Strom. Täglich versuchen sie, per Anhalter über den Ärmelkanal nach England zu kommen, um dort ein besseres Leben führen zu können. Die meisten sind allein unterwegs, ihre Familie und Freunde sind in der Heimat. Wenige Habseligkeiten sind ihnen geblieben. Die einzige Verbindung nach Hause ist das Handy.

Madame Lipps öffnet jeden Morgen ihre Garage und nimmt bis zu 150 Handys entgegen, um sie in ihrem Haus aufzuladen. Sogar die Heizung des Terrariums ihrer Schildkröte wird ausgesteckt, damit die Steckdose für ein Ladegerät frei ist.
Nicht jeder findet ihr Engagement gut. Manche Nachbarn fühlen sich durch die Flüchtlinge vor Madame Lipps’s Haus gestört. Viele wollen das Elend nicht sehen.

Sie macht trotzdem weiter. Lädt Handys auf, backt Kuchen, verteilt Decken, besucht die Menschen im Flüchtlingslager, gibt ihnen ein gutes Wort mit auf den Weg, schaut hin. Und erzählt mit Tränen in den Augen: „Einmal hat mir einer der Männer eine Nachricht hinterlassen, darauf stand: Egal wo ich hingehe, ich bete für Sie und Ihre Familie.“

E. (Ausgangsfrage des Schriftgelehrten und Antwort)
„Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe?“

Diese Frage des Schriftgelehrten ist der Anfang des Gesprächs mit Jesus. Und am Ende wird deutlich: Die Frage nach ewigem Leben, nach Leben in Verbundenheit mit Gott, nach Heilung, sie wird nicht im Jenseits beantwortet, sondern im Diesseits.

Dort, wo Menschen einander begegnen, wo sie sich unterbrechen und anrühren lassen von der Not des anderen, wo sie hinschauen und sich aufeinander einlassen, wo sie Vorurteile und Berührungsängste auf die Seite legen, wo sie es wagen, sich ganz hineinzubegeben, dort beginnt Leben, Leben in Fülle. Schon heute.

Und dort wächst Liebe. Liebe, die von Offenheit und Wechselseitigkeit lebt. Liebe, die sich aus der unendlichen Liebe Gottes speist. Liebe - mitten unter uns.

F. (Jesu Aufforderung an den Schriftgelehrten - eine Aufforderung auch an uns?)
Erinnern Sie sich noch an die Frage von vorhin, die Sie Jesus stellen würden?

Was wäre, wenn wir, wie der Schriftgelehrte, nicht nachlassen, Jesus zu fragen, auch dann, wenn wir die Antwort zu kennen meinen?

Was wäre, wenn Jesus Ihre und meine Fragen hört?
Was wäre, wenn er auch uns die Geschichte vom Barmherzigen Samariter erzählt, wenn sein Wort und sein Zutrauen auch für Sie und mich gilt: „Geh hin und tu desgleichen?“ Was wäre, wenn wir uns darauf einlassen und es einfach versuchen, so gut wir es eben können?

Vielleicht ein Stück Himmel auf Erden.
Wer weiß!
Amen

Eingangsgebet
Du Gott des Lichts, wir preisen dich,
der du der Morgen bist und der Abend,
der Anfang und das Ende der Welt.
Wir danken dir für die Ruhe der Nacht
und das Licht eines neuen Tages.
Von dir kommt alles, was geschieht.
Du lebendige Kraft,
gib uns deine Kraft, damit wir erwachen.
Du alles umfassende Weisheit,
lehre uns verstehen, wohin unser Weg führen soll.
Du schaffst Freude in den Traurigen,
Trost in den Schwermütigen,
Klarheit in den Verwirrten,
Lebenskraft in den Schwachen.
Schaffe Licht auch in uns in der Frühe deines Tages.
Und höre, was wir jetzt in der Stille vor dich bringen.
(J. Zink in Jörg Zink/Hans-Jürgen Hufeisen:
„Einfach feiern“ Seite16)

Fürbittengebet
Gott, du wendest dich uns voller Liebe zu.
Wir bringen unsere Welt vor dich.
Wir bitten für unsere Gesellschaft: Stärke die soziale Verantwortung der Menschen, dass alle in Frieden und Gerechtigkeit leben können.

Wir bitten für die Verantwortlichen in Kirche, Politik und Wirtschaft: Schärfe ihr Gewissen, damit sie in Respekt vor der Menschenwürde aller handeln.

Wir bitten für alle, die von Arbeitslosigkeit und anderen beruflichen Belastungen betroffen sind: Schenke ihnen neue Perspektiven, den eigenen Unterhalt zu verdienen und ein Leben zu führen, in dem Erwerbsarbeit einen angemessenen Raum einnimmt.

Wir bitten für alle, die sich in Krankheit und Unglück allein gelassen fühlen: Tröste sie und schenke ihnen Menschen, die ihnen beistehen.

Wir bitten für alle, die Unrecht begangen haben und schuldig geworden sind: Schenke ihnen Einsicht und Kraft zur Wiedergutmachung, sodass Heilung möglich wird.

Wir bitten für alle, die in Gleichgültigkeit ihr Dasein fristen: Erwecke in ihnen Lebenslust und Wagemut, neu nach Sinn und Engagement zu suchen.

Wir bitten für alle, die an der Schwelle des Todes auf neues Leben hoffen: Befreie sie von Schmerzen, stärke ihren Glauben und ihr Vertrauen, wenn du ihnen entgegenkommst.
Gott, voll Vertrauen bitten wir dich darum und um das Viele, das wir noch ungesagt mit uns tragen.
Wir erwarten, dass dein Reich kommt - schon sichtbar und manchmal noch im Verborgenen, schon heute und in Ewigkeit.
(Isolde Niehüser, in “Frauen feiern die Lebendige“, Seite 73)

Verfasserin: Prädikantin Yvonne Knoche
Silcherstraße 12, 71638 Ludwigsburg


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