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Gottes Macht über den Tod

von Krostóf Bálint (Bad Frankenhausen)

Predigtdatum : 13.10.2019
Lesereihe : I
Predigttag im Kirchenjahr : 17. Sonntag nach Trinitatis
Textstelle : Josua 2,1-21
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Wochenspruch: Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. (1. Johannes 5,4c)

Psalm: 138

Predigtreihen

Reihe I: Josua 2,1-21
Reihe II: Matthäus 15,21-28
Reihe III: Römer 10,9-17(18)
Reihe IV: Jesaja 49,1-6
Reihe V: Markus 9,17-27
Reihe VI: Galater 3,26-29

Liedvorschläge

Eingangslied: EG 512 Herr, die Erde ist gesegnet
Wochenlied: EG 346 Such, wer da will, ein ander Ziel
Predigtlied: EG 290 Nun danket Gott, erhebt und preiset
Schlusslied: EG 289, 5 Sei Lob und Preis mit Ehren

Predigttext Josua 2, 1 – 21

Die Kundschafter in Jericho

1 Josua aber, der Sohn Nuns, sandte von Schittim zwei Männer heimlich als Kundschafter aus und sagte ihnen: Geht hin, seht das Land an, auch Jericho. Die gingen hin und kamen in das Haus einer Hure, die hieß Rahab, und kehrten dort ein.
2 Da wurde dem König von Jericho angesagt: Siehe, es sind in dieser Nacht Männer von den Israeliten hereingekommen, um das Land zu erkunden.

3 Da sandte der König von Jericho zu Rahab und ließ ihr sagen: Gib die Männer heraus, die zu dir in dein Haus gekommen sind; denn sie sind gekommen, um das ganze Land zu erkunden.
4 Aber die Frau nahm die beiden Männer und verbarg sie. Und sie sprach: Ja, es sind Männer zu mir hereingekommen, aber ich wusste nicht, woher sie waren.
5 Und als man das Stadttor schließen wollte, da es finster wurde, gingen die Männer hinaus, und ich weiß nicht, wo sie hingegangen sind. Jagt ihnen eilends nach, dann werdet ihr sie ergreifen.
6 Sie aber hatte sie auf das Dach steigen lassen und unter den Flachsstängeln versteckt, die sie auf dem Dach ausgebreitet hatte.
7 Die Verfolger aber jagten ihnen nach auf dem Wege zum Jordan bis an die Furten, und man schloss das Tor zu, als sie draußen waren.
8 Und ehe die Männer sich schlafen legten, stieg Rahab zu ihnen hinauf auf das Dach
9 und sprach zu ihnen: Ich weiß, dass der HERR euch das Land gegeben hat; denn ein Schrecken vor euch ist über uns gefallen, und alle Bewohner des Landes sind vor euch feige geworden.
10 Denn wir haben gehört, wie der HERR das Wasser im Schilfmeer ausgetrocknet hat vor euch her, als ihr aus Ägypten zogt, und was ihr den beiden Königen der Amoriter, Sihon und Og, jenseits des Jordans getan habt, wie ihr an ihnen den Bann vollstreckt habt.
11 Und seitdem wir das gehört haben, ist unser Herz verzagt und es wagt keiner mehr, vor euch zu atmen; denn der HERR, euer Gott, ist Gott oben im Himmel und unten auf Erden.
12 So schwört mir nun bei dem HERRN, weil ich an euch Barmherzigkeit getan habe, dass auch ihr an meines Vaters Hause Barmherzigkeit tut, und gebt mir ein sicheres Zeichen,
13 dass ihr leben lasst meinen Vater, meine Mutter, meine Brüder und meine Schwestern und alles, was sie haben, und uns vom Tode errettet.
14 Die Männer sprachen zu ihr: Tun wir nicht Barmherzigkeit und Treue an dir, wenn uns der HERR das Land gibt, so wollen wir selbst des Todes sein, sofern du unsere Sache nicht verrätst.
15 Da ließ Rahab sie an einem Seil durchs Fenster hinab; denn ihr Haus war an der Stadtmauer, und sie wohnte an der Mauer.
16 Und sie sprach zu ihnen: Geht auf das Gebirge, dass eure Verfolger euch nicht begegnen, und verbergt euch dort drei Tage, bis zurückkommen, die euch nachjagen; danach geht eures Weges.
17 Die Männer aber sprachen zu ihr: So wollen wir den Eid einlösen, den du uns hast schwören lassen:
18 Wenn wir ins Land kommen, so sollst du dies rote Seil in das Fenster knüpfen, durch das du uns herabgelassen hast, und zu dir ins Haus versammeln deinen Vater, deine Mutter, deine Brüder und deines Vaters ganzes Haus.
19 So soll es sein: Wer zur Tür deines Hauses herausgeht, dessen Blut komme über sein Haupt, aber wir seien unschuldig; doch das Blut aller, die in deinem Hause bleiben, soll über unser Haupt kommen, wenn Hand an sie gelegt wird.
20 Und wenn du etwas von dieser unserer Sache verrätst, so sind wir frei von dem Eid, den du uns hast schwören lassen.
21 Sie sprach: Es sei, wie ihr sagt!, und ließ sie gehen. Und sie gingen weg. Und sie knüpfte das rote Seil ins Fenster.

Liebe Gemeinde,

„Wir haben Angst“ - „Warum nehmt ihr unsere Ängste nicht ernst?“ - „Unsere Schule für unsere Kinder zu teuer“ - „In Europa ist nicht Platz für die ganze Welt.“- „Deutschland. Deutsche Kultur. Deutsche Gesetze.“ - „Wer soll das bezahlen?“ - „Diese Flüchtlingspolitik haben wir nicht gewählt.“ - „Wir sind keine Nazis.“

Solche und ähnliche Meinungsäußerungen waren in den vergangenen Jahren immer wieder auf Transparenten bei Demonstrationen zu lesen. Die Angst ist menschlich und entsteht immer, wenn sich Dinge fundamental verändern. Nicht selten wird in solchen Situationen, gelenkt oder nicht, diese Angst auf die Schwächsten projiziert, verstärkt und zum irrationalen Hass aufgewiegelt. Das waren in der Geschichte wechselweise die Europa überrennenden Türken, die Juden, die Behinderten oder die Flüchtlinge – in jedem Fall Gruppen, die anders waren als der vermeintlich „richtige Rest“. Die Pogrome in Deutschland, Polen, der Ukraine und Russland des Mittelalters belegen das.

Alles was anders ist, wird von vielen erst einmal als Gefahr wahrgenommen. Das trifft derzeit auch auf die Flüchtlinge zu. Die sind auch anders: in Aussehen, in Mentalität, in Religion. Anders ist schlecht, anders stellt uns in Frage. „Anders“ ist ein Problem, das man meint dadurch zu lösen, dass die anderen werden wie wir oder dass sie vertrieben werden. Wir lassen uns nicht in Frage stellen, unseren Lebensstil, unsere Selbstzufriedenheit. Ändern müssen sich die anderen, wir nicht. Wieso auch, sie kommen ja zu uns.

Doch das ist kein deutsches Problem, es ist ein menschliches, es ist so alt wie die Menschheit. Gerade deshalb, weil es uns alle heute angeht, müssen wir uns ihm stellen. Dabei hilft uns der Bibelabschnitt aus dem Josuabuch, ein Text, der Jahrzehnte nicht zu predigen war und ziemlich treffsicher in eine Situation hinein spricht, die unserer vergleichbar ist.

Das Volk Israel war an dem Landstrich angelangt, den der HERR ihm als gelobtes Land verheißen hatte. Mose, der das Volk aus Ägypten, aus Not und Sklaverei geführt hatte, den ganzen gefährlichen Fluchtweg lang, er durfte dieses Land nur noch von Ferne sehen, dann starb er. Josua führte jetzt das Volk. Und er schickte zwei Kundschafter voraus nach Jericho.

Die Bewohner dieses dünn besiedelten, wüstenartigen Landes mit wenigen Städten hatten von dem Volk in der Wüste gehört und von den Wundern die der HERR an ihnen vollbracht hatte: Das Schilfmeer hatte sich geteilt. Ihr Ruf war ihnen vorausgeeilt – selbst bei Wüstenvölkern funktioniert das, auch ohne facebook und Internet, damals wie heute.

Sie hörten, dass ihr Land diesem Volk gegeben wird, dass das Volk Israel hierher zieht, es einzunehmen. Als dem König des Landes zu Ohren kam, dass bereits Kundschafter im Land wären und bei einer Frau mit zweifelhaften Beruf Unterschlupf gefunden hätten, da wollte er sie gleich festnehmen lassen.

Doch die Frau, eine Hure, ein Beruf mit schlechtem Leumund, der von Männern, mit gutem Leumund und angesehenen Berufen in Anspruch genommen wird und nur deshalb existiert, hilft den beiden Botschaftern und versteckt sie auf dem Flachdach ihres Hauses unter trocknenden Flachs. Sie schickt die Häscher des Königs auf eine falsche Fährte und belügt die eigenen Landsleute und behauptet, die Männer wären schon aus der Stadt gegangen.

Sie weiß, dass sie den Männern damit das Leben rettet, denn nach dem trachtet der König gemäß der Logik: „Abschreckung ist die beste Verteidigung“, die schon damals nicht wirklich funktionierte. Die Frau holt die Männer, nach dem die Schergen des Königs außer Sichtweite sind, aus dem Versteck und sagt:

Ich weiß, dass der HERR euch das Land gegeben hat; denn ein Schrecken vor euch ist über uns gefallen, und alle Bewohner des Landes sind vor euch feige geworden. 10Denn wir haben gehört, wie der HERR das Wasser im Schilfmeer ausgetrocknet hat vor euch her, als ihr aus Ägypten zogt, und was ihr den beiden Königen der Amoriter, Sihon und Og, jenseits des Jordans getan habt, wie ihr an ihnen den Bann vollstreckt habt. 11Und seitdem wir das gehört haben, ist unser Herz verzagt und es wagt keiner mehr, vor euch zu atmen; denn der HERR, euer Gott, ist Gott oben im Himmel und unten auf Erden. 12So schwört mir nun bei dem HERRN, weil ich an euch Barmherzigkeit getan habe, dass auch ihr an meines Vaters Hause Barmherzigkeit tut, und gebt mir ein sicheres Zeichen, 13dass ihr leben lasst meinen Vater, meine Mutter, meine Brüder und meine Schwestern und alles, was sie haben, und uns vom Tode errettet. 14Die Männer sprachen zu ihr: Tun wir nicht Barmherzigkeit und Treue an dir, wenn uns der HERR das Land gibt, so wollen wir selbst des Todes sein, sofern du unsere Sache nicht verrätst. 15Da ließ Rahab sie an einem Seil durchs Fenster hernieder; denn ihr Haus war an der Stadtmauer, und sie wohnte an der Mauer. 16Und sie sprach zu ihnen: Geht auf das Gebirge, dass euch nicht begegnen, die euch nachjagen, und verbergt euch dort drei Tage, bis sie zurückkommen, die euch nachjagen; danach geht eure Straße.

Wo, um alles in der Welt, ist jetzt der Vergleich? Wir können die Geschichte von verschiedenen Seiten betrachten.

Der PEGIDA-Spaziergänger dürfte sich jetzt bestätigt fühlen und sagen: ja, wir sind die friedlichen Stadtbewohner und die Flüchtlinge überrennen uns, „eine Flut wird kommen“ oder ist schon da.

Aus der Sicht des Volkes Israel, ist das Verhalten der Hure löblich, denn sie macht das Beste aus ihrer Situation, auch wenn sie ihr Leben aufs Spiel setzt und mit ihrer Hilfe alles riskiert.

Mit den Augen der Hure betrachtet: Sie sieht sie das Notwendige, nämlich ihr Leben und das Leben der eigenen Familie zu retten. Sie sieht die Fakten und analysiert nüchtern ihre Möglichkeiten und nutzt die einzige, die ihr Leben rettet. Sie anerkennt dabei das Wirken Gottes in der Welt. Sie erweist darin Gott, dem HERRN Ehrerbietung, indem Sie ihren von Gott gegebenen Verstand einsetzt und nutzt.

Eine Situation und drei Interpretationsmöglichkeiten. Ich meine, dass Sie uns alle drei eignen und ich möchte, auf unsere Situation bezogen, sagen warum.

1. Das Volk der Stadt gleicht vielen von uns, denn viele haben Angst. Sie ist unbestimmt und gehört zum Menschen hinzu. Sie ist sogar sehr wichtig, denn sie sichert die Aufmerksamkeit im Augenblick der Gefahr und das kann lebensrettend sein.

Wichtig ist allerdings, dass diese Angst bewusst angesehen und transformiert wird. Wer in seiner diffusen Angst bleibt und sie anzusehen vermeidet, muss sich ihr zwangsläufig ergeben. Sie wird größer und größer, vielleicht sogar noch von Demagogen angefeuert, und geht auf wie ein Hefeteig, der über den Schüsselrand walmt.

Er ergibt sich denen, die diese Angst begründen und pflegen, sie bewusst vermehren und dadurch Macht, Deutungshoheit und Meinungsführerschaft über die Ängstlichen gewinnen.

Sie folgen dann in Demonstrationen den Meinungsführern wie die Lemminge. Sie gehen denen nach, die die Parolen möglichst kurz und prägnant halten, damit sie auch der Einfachste versteht. Sie ändern niemals etwas an der Angst, denn sie ist ihr Handwerkszeug. Es ist wie beim Rattenfänger von Hameln: Wer die Angst überwindet und sie verliert, der merkt nämlich, wem und wessen Flötenmusik er folgte.

2. Das Volk der Einwanderer gleicht uns auch, denn wir haben dieses Land über Jahrhunderte zu unserem gemacht. Niemals homogen, niemals nur eine Volksgruppe. Die Deutschen haben sehr lange gebraucht, um ein Wir-Gefühl zu gewinnen. Fragen Sie heute mal einen Bergtal-Bayern was er mit einem „Fischkopp“ an der Nordseeküste gemein hat.

Den Stolz, Deutsche zu sein, haben wir erst 2006 bei der Fußball-WM wiedergefunden, vorher war uns Stolz suspekt, weil nur bestimmte Menschen stolz darauf waren. Da war auch die Erfahrung, dass einzelne die Deutschen schon einten und führten, aber scheiterten, weil sie sich besser und überlegener hielten.

Wir haben dieses Land schon eingenommen, sind selbstbewusst, wenn auch nicht immer klar ist, ob wirklich begründet. „Doch das muss klar sein, dieses Land gehört uns.“

Doch erinnern wir uns: schon bevor eine nennenswerte Anzahl von Flüchtlingen zu uns kam, gab es erheblich Probleme in unserem Land. Es war geteilt, hat sich neu gefunden. Wir haben lange dazu gebraucht, verglichen Ost und West und lernten langsam die Mauer in den Köpfen zu demontieren. Dann die Krise im Bankensektor, die auseinandergehende Schere zwischen arm und reich, die soziale Problematik in vielen Bereichen … die Menschen gingen auf die Straße zu Protestspaziergängen - ohne einen einzigen Flüchtling, wir hier unten, die da oben …

Wir haben die Berliner Mauer vor 30 Jahren eingerissen. Wollen wir wirklich aus ebendiesen Mauersegmenten eine neue Mauer errichten, eine Wagenburg – mit Stacheldraht in Ungarn und anderswo? Wir, deren Vorfahren vormals auch aus anderen Gebieten der Welt hierher kamen: wollen wir etwa erklären, dass das nicht für andere gelte, weil wir, inzwischen Inländer geworden, die Ausländer für alles Mögliche verantwortlich machen – vor allem aber für unsere Angst?

Fast wortgleich durfte sich übrigens in den späten Achtzigern und den frühen Neunzigern, wer vom Osten unseres Landes in den Westen übersiedelte, solche Sprüche anhören wie: „Die nehmen uns die Arbeitsplätze weg!“ – „Die legen sich nur in die soziale Hängematte.“ – „Das verkraften wir nicht.“ – „Wir haben uns das alles mühsam erarbeitet.“ – Wie sich manches in der Geschichte doch wiederholt!

3. Auch das Handeln der Frau ist uns nicht fremd. Wenn wir nüchtern und klar analysieren, ist uns deutlich, dass es gar keine andere Möglichkeit gibt, als diese Menschen zumindest erst einmal auf Zeit aufzunehmen. Sie sind da. Sie sind tausende Kilometer hierhergekommen aus Angst ihr Leben zu verlieren oder in der Hoffnung, hier das „gelobte Land“ zu finden. Sie wollen und brauchen eine Perspektive. Niemand bleibt gern seiner Heimat fern. Sicher werden viele zurückgehen, wenn sich die Verhältnisse Heimatland gebessert haben und sie dort eine Lebensperspektive haben. Migration hat es zu allen Zeiten gegeben, und die allerwenigsten sind aus Abenteuerlust aufgebrochen, meist waren Not, Krieg und Verfolgung in ihrer Heimat die treibenden Kräfte.

Aber die, die dableiben, werden uns und unser Leben nachhaltig verändern. Wir werden neue kulturelle Einflüsse erhalten, der Islam wird tatsächlich ein Teil von Deutschland, und die praktizierenden Muslime werden eine große Anfrage an uns sein. Woran glaubst Du? Wohl dem, der auf diese Frage eine klare und bekennende Antwort hat. Es wäre ein wirklich gutes und authentisches Zeichen, wenn wir dann sagen können, dass wir keine Angst haben, weil wir wissen, dass unser Erlöser lebt. Wovor sollen wir Christen auch Angst haben, denn wir sind durch unsere Taufe Gottes Eigentum, um das er sich kümmert und sorgt.

Mittlerweile gibt es in den größeren Städten afrikanische Restaurants, noch ein bisschen exotisch, so wie vor dreißig, vierzig Jahren die „Italiener“ und die „Griechen“. Auch kleine Migrantengemeinden von syrischen oder eritreischen Christen haben sich hier und da gebildet, und sie leben ihren Glauben oft viel intensiver als wir.

Mittlerweile sind nicht wenige der Geflüchteten und Eingewanderten in unserer Gesellschaft angekommen. Viele machen eine Ausbildung oder sind im Beruf, Kinder gehen zur Schule. Auch in manchen Gemeinden gehören Menschen anderer Sprache, anderer Hautfarbe, mit einem anderen kulturellen und kirchlichen Hintergrund dazu. Einige kommen viel regelmäßiger zum Gottesdienst als die Einheimischen.

[Hier könnte von konkreten Erfahrungen und Projekten aus der näheren Umgebung berichtet werden.]

Dass wir miteinander in diesem Land leben, uns kennenlernen, voneinander profitieren, weil andere Kenntnisse uns immer bereichern, belegen die vielfältigen Einflüsse aus dem Ausland in unserer deutschen Kultur.

Seien wir also zuversichtlich und klug wie die Frau, die ihren von Gott gegebenen Verstand nutzt und einsetzt, akzeptieren wir die Angst als etwas Normales, lassen wir uns aber nicht von ihr bestimmen, sondern transformieren wir sie in der Gewissheit, dass wir alle miteinander Gottes Eigentum sind und nichts uns dauerhaft ängstigen muss.

Amen

Verfasser: Superintendent Kristóf Balint, Kantor-Bischoff-Platz 7,06567 Bad Frankenhausen


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