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Umkehr

von Michael Tönges-Braungart (61348 Bad Homburg )

Predigtdatum : 21.11.2012
Lesereihe : ohne Zuordnung
Predigttag im Kirchenjahr : Buß- und Bettag
Textstelle : Offenbarung 3,14-22
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Wochenspruch:

Gerechtigkeit erhöht ein Volk, aber die Sünde ist der Leute Verderben. (Sprüche 14,34)

Psalm: 51,3 - 14 (EG 727)

Lesungen

Altes Testament: Jesaja 1, 10 - 17

Epistel: Römer 2, 1 - 11

Evangelium: Lukas 13, (1 - 5) 6 - 9

Liedvorschläge

Eingangslied: EG 166, 1.2.6 Tut mir auf die schöne Pforte

Wochenlied: EG 414, 1.2 Lass mich, o Herr, in allen Dingen

Predigtlied: 390 Erneure mich, o ewigs Licht

Schlusslied: 590 Herr, wir bitten: Komm und segne uns

Liebe Gemeinde,

in der Familie gibt’s was zu feiern. Und weil die Hausfrau einmal keine Arbeit haben soll, wird beschlossen: Wir gehen essen. Gesagt, getan – die Familie sitzt in einem guten Restaurant; alle haben sich etwas Schönes aus der Speisekarte ausgesucht und warten nun auf das Essen. Und da kommt es auch schon, appetitlich angerichtet und wohl duftend. Aber kaum dass einer den ersten Bissen im Mund hat, verzieht er das Gesicht. Alles ist nur lauwarm: das Fleisch, das Gemüse, die Beilagen. Da können die Zutaten so gut sein, wie sie wollen, da kann die Zubereitung noch so ausgefallen sein – lauwarm schmeckt das Ganze einfach nicht. Also – die Bedienung rufen und reklamieren. Ärgerlich. Man hatte sich so auf etwas Besonderes gefreut.

Nach dem Essen dann wenigstens noch einen guten Kaffee oder Espresso. Der rundet alles schön ab. Aber wieder dasselbe: alles lauwarm , alles kalter Kaffee. Spätestens jetzt ist es an der Zeit, den Chef zu rufen und ordentlich Dampf abzulassen. Man könnte ihn zum Beispiel ironisch fragen, ob er noch andere kalte Getränke außer Kaffee auf Lager hat. Bei aller Geduld und Nachsicht - so geht‘s nun wirklich nicht. In einem guten Lokal kann man mit Recht etwas Anständiges erwarten.

Wie’s auch immer ausgeht – der Abend ist verdorben, und es bleiben Ärger und ein fader Nachgeschmack zurück.

(Lesen: Predigttext: Offenbarung 3, 14 - 22)

Eine ziemlich heftige Beschwerde an die Adresse der Gemeinde in Laodizea. Und voll beißender Ironie. Eine wohlhabende christliche Gemeinde, der es nach außen an nichts fehlt – und doch kann aller äußere Schein nur mühsam die innere Leere, die geistliche Armut überdecken. Eine Gegend, die ihren Wohlstand aus der schwarzen Wolle ihrer Schafe bezog, die überall berühmt war – und die Christen bekommen die Empfehlung, sich doch weiße Kleider anzuschaffen; Kleider in der Farbe der Reinheit und Unschuld. Eine Stadt, die bekannt war für ihre pharmazeutische Industrie – und den Christen wird geraten, sich endlich anständige Augensalbe zu besorgen. Alles, worauf die Menschen – und die Christen – in Laodizea stolz waren – hier wird es als Betrug entlarvt. Alles nur Schau und nichts dahinter!

Ich denke, die Ältesten in Laodizea werden ganz schön den Kopf eingezogen haben, als sie diesen Brief gelesen haben. So wie ein Restaurantchef den Kopf einziehen wird, wenn ein Gast ihm erklärt: Alles, was mir hier vorgesetzt worden ist, war widerlich – zum Kotzen! Solche vernichtende Kritik einzustecken fällt nun wirklich nicht leicht.

Nun sind wir nicht die Gemeinde in Laodizea vor fast 2000 Jahren. Wir sind die Evangelische Kirchengemeinde … im Jahr 2012; wir sind Teil der Evangelischen Kirche von Hessen und Nassau. An uns hat der Seher Johannes nicht geschrieben. Seine ätzende Kritik trifft uns nicht.

Stimmt. Aber die Menschen, die diesen Brief im Neuen Testament überliefert haben, die haben sich etwas dabei gedacht. Auch wenn er nicht an sie gerichtet war. Vielleicht haben sie gedacht: In diesem Brief stecken Anfragen, die sich auch andere Christen – nicht nur die an Laodizea – gefallen lassen müssen. In diesem Brief stecken Anklagen, die auch uns treffen könnten, wenn auch sicher in anderer Weise als die Gemeinde in Laodizea. Und in diesem Brief spricht einer, von dem Christen sich solche Anfragen und Anklagen gefallen lassen können, weil er nicht darauf aus ist, bloßzustellen und fertigzumachen, sondern zu Recht zu bringen. In diesem Brief spricht Christus, der seine Gemeinde – auch die in Laodizea – liebt und der sie deshalb kritisiert.

Kritik einzustecken, fällt nicht leicht. Wenn sie von Gegnern kommt oder von Menschen, die mir nicht sehr wohl gesonnen sind, bin ich schnell versucht, sie einfach abzuwehren und zum Gegenangriff überzugehen. Kommt sie aber von Freunden, von Menschen, zu denen ich Vertrauen habe und die es wirklich gut mit mir meinen, dann kann ich sie nicht so einfach vom Tisch wischen. Dann bin ich eher bereit, nachzudenken und zu fragen: Ist sie berechtigt?

„Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.“

Dieser Satz, diese Verheißung steckt hinter der harschen Kritik. Von daher ist die Kritik zu lesen und zu verstehen. Und das möchte ich jetzt für uns heute versuchen.

Christus steht vor meiner Tür und klopft an. Ein einfaches und eindringliches Bild. Und natürlich gehöre ich zu denen, die ihm die Tür auftun wollen. genauso wie die Christen damals in Laodizea dazu gehörten. Es fragt sich nur, in welcher Gestalt Christus an meine Tür klopft; ob ich ihn erkenne. Oder ob er mir in so einer Gestalt begegnet, dass ich zwar vielleicht kurz die Tür öffne, sie dann aber wieder schnell zuknalle, wenn ich sehe, wer davor steht.

Wir kennen alle das Gleichnis vom Weltgericht, wie es Matthäus in seinem Evangelium überliefert hat. Dort sagt Christus zu denen, die zu seiner Rechten gestellt werden, am Ende: „Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ (25, 40). Ins Negative gekehrt, gilt dieser Satz denen, die zu Christi Linken zu stehen kommen.

Nun sind diese geringsten Schwestern und Brüder vielleicht nicht unbedingt die, die auf Anhieb unser Mitleid erregen und unsere sozialen Instinkte wecken. Es sind vielleicht nicht unbedingt die, die wir uns aussuchen würden, wenn wir die Wahl hätten, wem wir denn Gutes erweisen möchten. Christus lässt uns nicht die Wahl, wie er uns begegnet und welche seiner geringsten Schwestern und Brüder er uns schickt.

„Ich bin ein Fremder gewesen, und ihr habt mich aufgenommen.“ Das ist eine Konkretion, die das Gleichnis für diese Menschengruppe gibt. Einfacher und klarer geht’s nicht. Da steht nichts davon, dass der Fremde beruflich hochqualifiziert gewesen wäre oder in hohem Maße anpassungsfähig und anpassungswillig. Da steht auch nichts davon, ob er der erste und einzige war oder einer von vielen. Da steht nur, dass uns in Fremden – ganz gleich, welcher Nation oder Hautfarbe, welcher Sprache und welcher Kultur, welchen Glaubens oder welcher politischen Überzeugung – Christus begegnen kann.

Moment, Moment, könnte da einer einwenden. Das ist ja alles schön und gut – aber nach dem Grundsatz: Ich bin ein Fremder gewesen, und ihr habt mich aufgenommen, kann unser Staat heute keine Asyl- oder Zuwanderungspolitik und keine Integrationsprogramme betreiben. So einfach geht es nicht!

Und er hat recht, wenn er das einwendet. So einfach ist das nicht. Aber deshalb darf man es sich auch nicht einfach machen – weder auf die eine, noch auf die andere Weise.

Als Christen und als Kirche haben wir nicht das Rezept für eine vernünftige und menschliche Asyl- und Einwanderungspolitik und für erfolgreiche Integration in der Tasche. Und so ein Rezept steht schon gar nicht in der Bibel. Aber wir haben zu diesem Thema nicht zu schweigen. Gerade bei diesem Thema kommt es darauf an, dass wir als Christen und als christliche Kirchen eben nicht lau sind, sondern eine erkennbare Position beziehen. Auch wenn wir uns dadurch angreifbar machen. Auch wenn wir dadurch nicht nur Zustimmung, sondern auch Ablehnung erfahren.

Welche Position haben wir aber nun zu beziehen? Ich denke, an zwei Dinge haben wir immer wieder zu erinnern.

Zum einen: Dass wir es uns als Gesellschaft in dieser Frage nicht einfach machen dürfen. Weder in die eine, noch in die andere Richtung. Weder eine idyllische Verklärung einer multikulturellen Gesellschaft, noch eine missverständliche und deshalb zu gefährlichen Vereinfachungen verlockende Rede von einer Leitkultur sind dieser Frage angemessen. Weder die Illusion, wir könnten oder müssten alle Fremden aufnehmen, die bei uns leben wollen, noch die Logik der Nützlichkeit: Wir nehmen nur die, die wir brauchen können – sind eine Lösung für dieses Problem.

Wir haben als Christen und als Kirchen immer wieder daran zu erinnern, dass wir es uns in der Frage nach dem Umgang mit Fremden, die in unser Land kommen wollen oder die schon hier leben, nicht einfach machen dürfen. Deshalb haben wir allen, die scheinbar einfache Antworten geben und scheinbar einfache Lösungen zu bieten haben, entschieden entgegen zu treten.

Das zweite, woran wir als Christen und als Kirche zu erinnern haben, ist noch wichtiger. Denn dabei geht es nicht um die bloß formale Warnung vor Vereinfachung komplizierter Sachverhalte. Dabei geht es um Inhalte; um die Botschaft, die uns als Christen aufgetragen ist; um das Evangelium.

Wenn wir als Christen glauben, dass der Mensch als Ebenbild Gottes geschaffen ist, dann gilt das für jeden Menschen, unabhängig von Hautfarbe, Herkunft, Geschlecht, Religion und politischer Auffassung. Nirgends in der Bibel ist diese Gottebenbildlichkeit an ein Volk, an einen Stamm oder an eine Religion gebunden. Das Gleichnis Jesu spitzt das sogar noch zu: In jedem Menschen und auch in jedem Fremden kann uns Christus selber begegnen. Auch in denen, die schnell als Wirtschafts- oder Scheinasylanten bezeichnet werden; auch in denen, die sich schwer tun damit, sich in unsere Gesellschaft einzufügen; auch in denen, die uns nichts zu bieten haben. Ja, auch in denen, die einer anderen Religion angehören.

Deshalb haben wir als Christen und als Kirche allen entschieden entgegenzutreten, die das – ob mit Worten oder mit Taten - bestreiten. Allen, die Menschen oder Menschengruppen herabsetzen und herabwürdigen. Allen, die Menschen oder Menschengruppen die Achtung ihrer Würde entziehen wollen. Und auch allen, die das vielleicht nicht selber tun, aber schweigend oder in kaum verhohlener Zustimmung zuschauen und zuhören, wo so etwas geschieht. Die Tatsache, dass eine rechte Terrorgruppe in unserem Land jahrelang unbehindert und unbemerkt agiert und dabei sogar Morde an ausländischen Mitbürgern verübt hat, hat zu Recht viele Menschen erschreckt und auch zornig gemacht. Und es lässt fragen, ob manche Behörden – und auch ein Teil unserer Bevölkerung – auf diesem Auge blind ist und die Gefahren solcher menschenverachtenden Ideologien nicht sieht oder nicht sehen will.

Wenn so etwas in unserem Land geschieht, darf keiner lau und gleichgültig oder desinteressiert bleiben – schon gar nicht die Christen. Da gilt es, Stellung zu beziehen. Und – Gott sei Dank – das geschieht auch.

So wichtig dabei auch öffentliche Demonstrationen und Verlautbarungen sind, so wichtig ist es auch, dass wir das in unserem Alltag leben und vertreten. Am Arbeitsplatz, am Stammtisch, in der Nachbarschaft. Und so wichtig ist es, dass wir das an unsere Kinder weitergeben – in den Familien, im Kindergarten, im kirchlichen Unterricht, in den Schulen.

Christus spricht: „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.“

Hinter der harten Kritik Jesu, die in unserem Predigttext laut wird, steht diese Verheißung und dieses Angebot. Anschaulich wird es im Bild vom Abendmahl; im Bild der Mahlgemeinschaft, die Jesus zu seinen Lebzeiten immer wieder mit seinen Jüngern und vielen anderen gehalten hat. Und immer war da um seinen Tisch eine bunte Mischung aus Frommen und Zweiflern, Guten und Bösen, Anständigen und Unanständigen, Fremden und Freunden. Das war keine geschlossene Gesellschaft nur für besondere Gäste. Sondern da war Platz für jeden, der sich einladen ließ.

Da ist Platz auch für uns. Nicht als Platzanweiser für andere. Und schon gar nicht als Rausschmeißer! Sondern da ist Platz für uns als Gäste wie für alle anderen, die der Hausherr einlädt, weil er sie liebt. Amen.

Fürbittengebet: (im Wechsel mit Gemeinde: Herr, erbarme dich!)

Herr, unser Gott! Deine Treue ist groß, und dein Langmut reicht weit. Dein Zorn währt einen Augenblick, aber lebenslang ist deine Gnade. Um deine Gnade bitten wir dich für uns alle, für deine Kirche. Du weißt, woran es uns fehlt. Du weißt, was bei uns im Argen liegt. Du weißt, wo wir noch nicht sind, was wir in deinen Augen werden sollen.

Wir rufen zu dir: HERR, ERBARME DICH!

Wir bitten dich heute besonders um Frieden, Herr. Um Frieden in Freiheit und Gerechtigkeit für die Länder und Nationen auf der ganzen Erde und besonders im Heiligen Land.

Wir rufen zu dir: HERR, ...

Wir bitten dich um Frieden, Frieden in Freiheit und Gerechtigkeit in unserem Land, in unserer Gesellschaft; zwischen Armen und Reichen; zwischen Jungen und Alten; zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern; zwischen Einheimischen und Fremden.

Wir rufen zu dir: HERR, ...

Wir bitten dich um Frieden, um Frieden in Freiheit und Gerechtigkeit zwischen den Religionen, dass du alle Gläubigen vor Selbstüberschätzung und Intoleranz bewahrst.

Wir rufen zu dir: HERR, ...

Wir bitten dich um Frieden, um Frieden in Freiheit und Gerechtigkeit in den Familien, dass alle Generationen einander achten und ehren und lieb behalten.

Wir rufen zu dir: HERR, ...

Wir bitten dich um Frieden, um Frieden in Freiheit und Gerechtigkeit für alle Menschen in ihren Gedanken, in ihrem Herzen und ihrem Gewissen, und wir bitten dich um Frieden für uns.

Wir rufen zu dir: HERR, ...

Eingangsgebet:

Herr, unser Gott! Zu dir kommen wir an diesem Abend, um zur Ruhe zu kommen; um Abstand zu gewinnen von unserem Alltag. Zu dir kommen wir, um unser Leben zu überdenken, unser alltägliches Tun und Lassen. Zu dir kommen wir, um uns zu fragen: Leben wir so, wie es unserem Glauben entspricht? Leben wir so, dass durch uns etwas spürbar wird von deiner Menschenfreundlichkeit und Güte?

Vor dir können wir uns diesen Fragen stellen, Gott. Wir müssen keine Angst haben. Denn deine Güte will uns zur Umkehr bringen.

So bitten wir dich: Schenke uns offene Ohren und ein offenes Herz für dein Wort – für das, was du uns zusagst und für das, was du von uns erwartest. Amen.

Verfasser: Dekan Michael Tönges-Braungart

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Die „Predigtvorschläge“ sind auch auf CD-ROM (Text- und WINWORD-Datei) erhältlich

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