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Versuchung

von Jochen Gollin (Frankfurt)

Predigtdatum : 05.03.2006
Lesereihe : ohne Zuordnung
Predigttag im Kirchenjahr : Aschermittwoch
Textstelle : 2. Korinther 6,1-10
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Wochenspruch:

Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre. (1. Johannes 3,8)
Psalm: 91,1-4.11-12 (EG 736)

Lesungen

Altes Testament:
1. Mose 3,1-19 (20-24)
Epistel:
Hebräer 4,14-16
Evangelium:
Matthäus 4,1-11

Liedvorschläge

Eingangslied:
EG 326
Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut
Wochenlied:
EG 362
oder EG 347
Ein feste Burg ist unser Gott
Ach bleib mit deiner Gnade
Predigtlied:
EG 351
Ist Gott für mich, so trete
Schlusslied:
EG 398
In dir ist Freude

Theologische Vorbemerkung
Paulus ist uns fremd. Seine Briefe gelten vielen Menschen als schwer verständlich. Das ist im 2. Brief an die Gemeinde in Korinth anders. Hier spricht der Apostel sehr persönlich von sich und von Gott. Der
2. Korintherbrief ( vermutlich nicht ein Brief, sondern eine Sammlung von Briefen) ist das leidenschaftliche Dokument einer Auseinandersetzung des Paulus mit theologischen Gegnern, die seine Mission bedrohen, und mit einer Gemeinde, um die er wirbt und die erst nach langem Ringen zu ihm zurückfindet.
Aber nicht die äußeren Krisen, Misserfolge und Rivalitäten sind das Thema, sondern der Auftrag des Apostels und sein Leiden im Dienste Christi. In bestürzender Direktheit bezieht er seine eigene Existenz in Schwäche und Zerbrechlichkeit auf Christus. Angst, Verfolgung, Sterben, das trennt nicht von Christus. Die Spuren seines Leidens, seinem Körper eingeprägt, sind Zeichen seiner Verbundenheit mit dem Gekreuzigten.
Aus seinem Konflikt mit den Gegnern und ihrer Theologie der Stärke können wir lernen, was Glauben heißt: In Ängsten sein und nicht verloren gehen, getröstet werden und trösten, sterben und leben. Und wir können lernen, wer und was Gott ist: nämlich Trost, Versöhnung, Gnade – die Kraft in den Schwachen.
Praktische Vorbemerkung
1) Die fett gedruckten Stellen in der Predigt beziehen sich auf den empfohlenen Predigttext.
2) Die Versangaben in Klammern sind nicht für den mündlichen Vortrag bestimmt sondern zur Orientierung bei der Vorbereitung.
3) Die Verlesung des Predigttextes erfolgt erst nach der Einführung (Predigtabschnitt 1).

Liebe Gemeinde,
ich beginne mit einem Zitat von Dietrich Bonnhoeffer. Er schreibt:
„Gott lässt sich aus der Welt herausdrängen ans Kreuz. Gott ist ohnmächtig und schwach in der Welt, und gerade und nur so ist er bei uns und hilft uns... Hier liegt der entscheidende Unterschied zu allen Religionen. Die Religiosität des Menschen weist ihn in seiner Not an die Macht Gottes in der Welt, Gott ist der deus ex machina. Die Bibel weist den Menschen an die Ohnmacht und an das Leiden Gottes“.
Liebe Gemeinde!
I
Eine Angst geht um in der Kirche. Es ist die Angst vor der Ohnmacht. Man zählt die Menschen und merkt, es werden weniger. Man zählt die Einkünfte und fürchtet, es wird knapper. Man hat das Ohr am Puls der Zeit und erfährt, die Kirche hat eine schlechte Presse. Abnehmendes Gewicht, schwindende Bedeutung, es sieht aus nach Abstieg, wenn nicht nach freiem Fall in die Randexistenz. Ohnmacht als schmerzlich erlittenes oder doch als gefürchtetes Schicksal. So etwa präsentiert sich eine breite Seelenlandschaft in der Kirche.
Man mag einwenden, die Kirche sei schon lange aus der Macht herausgefallen. Die Einflusszonen in Staat und Gesellschaft seien für die Kirche schon lange empfindlich beschnitten. Unbewusst bleibt dabei aber die Vorstellung intakt, es sollte im Grunde anders sein. Die Existenz am Rande der Gesellschaft sollte vermieden werden, weil einem eine Existenz mehr in der Mitte vorschwebt.
Warum zählen wir fortwährend – Menschen und Gelder? Warum lassen wir in unserer Kirche alle zehn Jahre eine Meinungsumfrage auf die andere folgen, ängstlich bemüht, den Zug der Zeit nicht zu verpassen und den Leuten nicht bloß aufs Maul, sondern ins Herz zu schauen, um ihre Bedürfnisse und Wünsche zu ergründen und diese dann mit mehr Aufwand, mehr Entgegenkommen und mehr Professionalität zu befriedigen?
Wenn in alledem kein Wille zur Macht am Werk ist, weiß ich nicht, was Macht bedeutet. Denn damit ist ja nicht gesagt, dass Macht im großen Stil tatsächlich vorhanden sein muss. Man kann sie auch längst verloren haben und trotzdem innerlich von ihr besetzt bleiben.
Wir hören den für den heutigen Sonntag Invokavit empfohlenen Predigttext aus 2. Kor.6,1-10.
Der Apostel Paulus schreibt an die Gemeinde in Korinth. Er hat diese Gemeinde 4 Jahre zuvor gegründet. Inzwischen sind dort andere Apostel aufgetaucht, die um sich herum einen Starkult aufbauen. Sie bestreiten Paulus wegen seines schwachen Erscheinungsbildes, dass er ein richtiger Apostel ist.
1 Als Mitarbeiter Gottes ermahnen wir euch, dass ihr die Gnade Gottes nicht vergeblich empfangt. 2 Denn er spricht (Jesaja 49,8): »Ich habe dich zur Zeit der Gnade erhört und habe dir am Tage des Heils geholfen.«
Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, siehe, jetzt ist der Tag des Heils! 3 Und wir geben in nichts irgendeinen Anstoß, damit unser Amt nicht verlästert werde; 4 sondern in allem erweisen wir uns als Diener Gottes: in großer Geduld, in Trübsalen, in Nöten, in Ängsten, 5 in Schlägen, in Gefängnissen, in Verfolgungen, in Mühen, im Wachen, im Fasten, 6 in Lauterkeit, in Erkenntnis, in Langmut, in Freundlichkeit, im Heiligen Geist, in ungefärbter Liebe, 7 in dem Wort der Wahrheit, in der Kraft Gottes, mit den Waffen der Gerechtigkeit zur Rechten und zur Linken, 8 in Ehre und Schande; in bösen Gerüchten und guten Gerüchten, als Verführer und doch wahrhaftig; 9 als die Unbekannten und doch bekannt; als die Sterbenden, und siehe, wir leben; als die Gezüchtigten und doch nicht getötet; 10 als die Traurigen, aber allezeit fröhlich; als die Armen, aber die doch viele reich machen; als die nichts haben und doch alles haben.
II
Der Apostel Paulus möchte uns anleiten, von der Ohnmacht her zu denken und aus der Schwachheit heraus zu leben. Das ist sicher nicht leicht und nicht einmal leicht zu verstehen. Vor allem dann nicht, wenn uns eine Mentalität beherrscht, die Macht und Bedeutungsgewinn für wünschenswert hält, Machtverlust hingegen stets für deprimierend und alarmierend.
Nun ist Ohnmacht nicht gleich Ohnmacht. Die Ohnmacht Jesu stellt sich immer dort ein, wo Gottesgegenwart sich einstellt. Die Ohnmacht Christi ist ja nicht seine völlige Hilflosigkeit, seine absolute Wirkungslosigkeit, sondern ganz im Gegenteil: Sie ist die äußere Voraussetzung dafür, dass Jesus gerade so wirken konnte, wie er von Gott her wirken sollte und wie er selber wirken wollte. In seiner Ohnmacht ist Jesus nicht am Ende, sondern da fängt er eigentlich an. Seine Schwachheit ist nichts anderes als die Frucht des Gottesgeistes in ihm. Darum korrespondiert seiner äußeren Ohnmacht immer seine innere Vollmacht von Gott.
Ich erinnere an den Gottesknecht bei Jesaja, das alttestamentliche Vorbild der Gestalt des ohnmächtig-vollmächtigen Christus. Ich erinnere an Jesu Seligpreisungen, die allesamt den Ohnmächtigen eine Macht zusprechen von Gott. Und ich erinnere an die Ausführungen des Apostels, die unserem Predigttext vorangehen, in denen er sagt: Der Glaube sieht in den ausgebreiteten Armen des gekreuzigten Christus die ausgebreiteten Arme Gottes, mit denen dieser die Welt umfasst und voraussetzunglos allen Menschen die Versöhnung anbietet: „Lasst euch versöhnen mit Gott!“
Marie Luise Kaschnitz hat all dies festgehalten in dem folgenden Gedicht:
Jesus, wer soll das sein?
Ein Galiläer
Ein armer Mann
Aufsässig
Eine Großmacht
Und eine Ohnmacht
Immer
Heute noch.
Werden wir Christen diese Wirklichkeit weitertragen, weiterleben können, die da von Jesus und in seiner Nachfolge von Paulus gelebt wurde: diese Ohnmacht, die zugleich eine besondere Art von Kraft, von Ausstrahlung enthält, eben eine Vollmacht - werden wir das überhaupt wollen?
Wir können noch so viel über die Verbesserung des Images unserer Kirche nachdenken, noch so sehr die Attraktivität erhöhen, die Angebote zu verbessern suchen, es wird trotzdem höchst zweifelhaft bleiben, ob die Kirche dadurch einladender und für die Menschen wichtiger werden kann. Die Frage ist, ob wir zu beherzigen und zu leben vermögen, dass die Vollmacht Christi nicht anders als in äußerer Ohnmacht in die Welt kommt und dass wir Christen als Mitarbeiter (Vers 1) und Diener Gottes (Vers 4) der Welt genau diese Ohnmacht schuldig sind.
Die vielen Gegensatzpaare im Predigttext (Verse 4b bis 10) zeigen am Beispiel des Paulus, dass das Leben der Christen immer einem Nebeneinander von Leiden und Trost, Bedrängnis und Bewahrung, einer Gleichzeitigkeit von Tod und Leben ausgesetzt ist. Der Grund hierfür liegt nicht in einer allgemeinmenschlichen Erfahrung sondern darin, dass wir den uns anvertrauten Schatz des Glaubens nur in irdenen Gefäßen haben (2.Kor. 4,7).
III
Wenn wir das ernst nehmen, wollen praktische Konsequenzen bedacht werden. Dabei ist festzuhalten, dass Ohnmacht nicht gleichbedeutend ist mit Untätigkeit und mit einer Rückzugsneigung aus unbequemen Zonen des verantwortlichen Lebens. Es geht hier nicht um Tun oder Nichtstun. Der ohnmächtig-vollmächtige Christus war ja seinerseits keineswegs untätig. Und auch der Gottesknecht kann ja nicht etwa dadurch charakterisiert werden, dass er zum Handeln nicht bereit oder nicht fähig gewesen wäre:
Zum Beispiel löscht er den glimmenden Docht nicht aus, dieser Knecht Gottes (Jes. 42,3). Der glimmende Docht ist ein Symbol des ohnmächtigen Lebens. Dort ist der Gottesknecht präsent. Er hat ein Auge und einen Sinn dafür. Und wichtig ist, wie da formuliert wird: Nicht: Er bringt den glimmenden Docht wieder zum Brennen, er macht ihn stark, bläst und macht und schafft an ihm herum, bis er neu entflammt ist. Nein. Erst einmal nur so viel: Er löscht ihn nicht aus. Er ist in seiner Ohnmacht dabei in dessen Ohnmacht. Er begleitet ihn. Das ist der Anfang und Grund aller Solidarität.
Insofern denke ich: Alles kirchliche Handeln, das sich von hier herleitet, hat etwas zutiefst Seelsorgerliches an sich: In großer Geduld (Vers 4) begleiten, dabeibleiben, Ohnmacht nicht gleich und notwendig mit Gewalt überwinden wollen, sondern Ohnmacht miteinander aushalten wollen, bis da etwas spürbar wird von der Kraft Gottes, die in unserer Schwachheit Wohnung nimmt und Veränderung bewirkt.
Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, siehe jetzt ist der Tag des Heils! (Vers 2)
Das Bekenntnis des Apostels will uns die Augen öffnen für neue Erfahrungen. Es will uns anleiten mehr zu sehen, die Zeichen des Neuen zu entdecken und ihnen zu trauen. „Das Alte ist vergangen, Sieh: - Schau doch hin, lass dir den Blick öffnen! Neues ist geworden. Neues ist im Werden“ (Kap. 5,17). Und das umsonst. Ein Geschenk Gottes. Du brauchst keine Vorleistungen zu erbringen. Nimm die Dinge neu wahr im Lichte der Zusage Gottes, für die Paulus im 2. Korintherbrief die großen, alten Worte verwendet: Trost (Kap. 1), Versöhnung (Kap. 5), Gnade und Heil (Kap.6). Drei Wahrnehmungen von heute möchte ich zitieren:
Der Chefredakteur des evangelischen Magazins Chrismon hat beim Kirchentag in Hannover Leser und Prominente ins Gespräch gebracht - frei nach Goethes Gretchenfrage: „Wie hältst Du’s mit dem Glauben?“ Drei Aussagen habe ich ausgewählt.
Ein Theatermacher sagt: „Ein wesentlicher Punkt des christlichen Glaubens ist ein schwacher, leidempfindlicher Gott. Insofern steht im Zentrum unseres Glaubens ein Leidensgedächtnis, das uns animiert, mitzuleiden, empfindsam zu sein für das Leiden anderer. In diesem Sinne ist unser Glaube schwach – und das ist auch gut!“
Die Wiedergenesene sagt: „Als ich an Leukämie schwer erkrankt bin, ging ich durch ein tiefes Tal. Mein Leben war vorher so schön ordentlich, ein schönes, buntes Kaleidoskop – auf einmal war alles kaputt! Doch diese schwere Zeit habe ich überstanden, weil ich überzeugt war, dass Gott bei mir war und mir die ganze Zeit seine Kraft verliehen hat. In den Psalmen und im Neuen Testament stehen so viele Zusagen, die uns helfen, daran zu glauben, dass Gott uns selbst im Tod nicht allein lässt. Für mich steht fest: Wenn ich sterbe, ist das nicht das Ende. Wichtig ist nur, dass ich nahe bei Gott lebe.“
Eine Studentin sagt: „Jesus will, dass wir aufmerksam werden für die kleinen Erfahrungen des Heilwerdens. Sie sind da. Wir müssen nur Augen und Ohren öffnen und leise diesem kleinen Wunder wie einem Vogel die Hand hinhalten: Da ist der erste Lebensschrei eines Kindes; ein gutes, tröstendes Wort, das mich aus meinen Ängsten und Einsamkeiten befreit; ein Blick voll Verstehen; eine Geste voller Liebe. All dies sind Vorboten der großen Verheißung“.
Was diese Menschen über sich und den Glauben sagen, ist nichts Spektakuläres, das sich an die große Glocke hängen ließe und im öffentlichen Medienspektakel Raum und Beachtung finden könnte. Und es ist dennoch ein Geschehen des Geistes, heilsames Geschehen. Genau darauf hat Bonhoeffer angespielt, wenn er sagt, dass unser Blick frei werden müsse „für den Gott der Bibel, der durch seine Ohnmacht in der Welt Macht und Raum gewinnt“. Es ist derselbe Bonhoeffer, der deshalb nicht etwa unpolitisch gewesen und geworden wäre, sondern der genau gewusst hat, wo sein Platz war in den politischen Machtkonstellationen seiner Zeit.
IV
Mein Eindruck ist, dass wir Christen in der Gefahr stehen, viel zu stark um unser Ansehen, unsere Effektivität, unsere gute Presse, unsere Unentbehrlichkeit in der Gesellschaft besorgt zu sein. Die Überanstrengungen nehmen dabei zu. Aus Angst, unsere Daseinsberechtigung in der Gesellschaft zu verlieren und mehr und mehr in Vergessenheit zu geraten, halsen wir uns Sachen auf, die uns über den Kopf wachsen und dann - als Kehrseite unserer Allmachtsphantasien - jene Ohnmachtserfahrungen heraufbeschwören, die bloß depressiv machen, weil wir nicht leisten können, was wir alles leisten wollen.
Wir erleben zur Zeit in der Bundesrepublik, was Christen und Kirchen in der Ökumene schon lange erleben: dass der Weg in die Ohnmacht ein Weg ist, der uns auch von außen verordnet wird. Unsere Reaktion darauf ist vorwiegend verteidigend und besitzstandswahrend. Wir möchten festhalten, wir möchten uns und die Kirche stabilisieren. Vielleicht kämpfen wir da an falschen Fronten und mit falschen Mitteln. Vielleicht ist es Zeit, mit dem guten Kampf des Glaubens (1. Tim. 6,12) ernst zu machen, der in der Ohnmacht anfängt und gerade dort die Chance bekommt, vollmächtig zu werden aus der Kraft Gottes (Vers 7): als die Traurigen aber allezeit fröhlich; als die Armen, aber die doch viele reich machen; als die nichts haben, und doch alles haben (Verse 8-10). Amen.

Verfasser: Dekan i. R. Joachim Gollin, Große Spillingsgasse 41, 60385 Frankfurt

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