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Zeit der Erwartung des kommenden Gottes

von Karin Keck (Setzingen)

Predigtdatum : 03.12.2017
Lesereihe : ohne Zuordnung
Predigttag im Kirchenjahr : 1. Advent
Textstelle : Offenbarung 5,1-5.(6-14)
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Wochenspruch:
"Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer." (Sach 9,9)

Psalm: 24 (EG 712)

Lesungen
Reihe I: Matthäus 21, 1 - 9

Reihe II: Römer 13, 8 - 12 (13 - 14)

Reihe III: Jeremia 23, 5 - 8

Reihe IV: Offenbarung 5, 1 - 5 (6 - 14)

Reihe V: Lukas 1, 67 - 79

Reihe VI Hebräer 10 (19- 22) 23 - 25


Liedvorschläge
Eingangslied: EG 1, 1 – 5 Macht hoch die Tür
Wochenlied: EG 4, 1 – 5 Nun komm, der Heiden Heiland
Predigtlied: EG 331, 1 – 3. 6. 7 Großer Gott, wir loben dich
Schlusslied: EG 6, 1 – 5 Ihr lieben Christen, freut euch nun


Predigttext Offenbarung 5, 1 - 5
Das Buch mit den sieben Siegeln
1 Und ich sah in der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß, ein Buch, beschrieben innen und außen, versie-gelt mit sieben Siegeln.
2 Und ich sah einen starken Engel, der rief mit großer Stimme: Wer ist würdig, das Buch aufzutun und seine Siegel zu brechen?
3 Und niemand, weder im Himmel noch auf Erden noch un-ter der Erde, konnte das Buch auftun noch es sehen.
4 Und ich weinte sehr, weil niemand für würdig befunden wurde, das Buch aufzutun und hineinzusehen.
5 Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids, aufzutun das Buch und seine sieben Sie-gel.


Hinführung
Das Buch der Offenbarung ist ein Trost – und Hoffnungsbuch für angefochtene Christen, die in unsicheren Zeiten leben. Es verwendet häufig eine Bildersprache, wie sie schon in den prophetischen und apokalyptischen Texten des Alten Testaments (z. B. in Danielbuch) vorkommt. Die Botschaft dieser Bildersprache ist zusammengefasst: Gott hat in Jesus Christus sein Reich aufgerichtet und seine Herrschaft ange-treten und durch ihn regiert er auch in den Schrecken der angebro-chenen End-Zeiten und wird zuletzt einen neuen Himmel und eine neue Erde heraufführen.

Der Seher Johannes (nicht identisch mit dem Apostel) schreibt an sieben Gemeinden in Kleinasien. Auch sonst wird die Zahl sieben mehrfach verwendet, um Ereignisse zu glie-dern: Sieben Siegel, Hörner, Augen, Geister Gottes, sieben Engel und Posaunen (Kap. 8 ff), sieben Schalen (Kap. 15 f). Mit dieser Zahl setzt Gott den schrecklichen und kommen-den Dingen sein Maß. Genauso haben die Vierzahl und die Vierundzwanzig die Bedeutung von „runden“, göttlichen Zah-len. Deshalb kann man mit diesen Zahlen keinen Termin für ein Weltende berechnen oder eine konkrete Abfolge von Ereignissen herleiten. Vielmehr sagt uns die Offenbarung, dass zwar schwere Zeiten kommen, aber wir dennoch wis-sen, dass wir vom Anfang bis zum Ende in Gottes Händen sind.

Für die Würde und Stärke Jesu Christi steht in unserem Text das Bild vom Löwen aus Juda. Im Segen des alten Jakob über seine Söhne wird der Stamm Juda in 1. Mose 49, 9 als Löwe bezeichnet. Er soll über seine Brüder herrschen, so-lange bis wiederum eine messianische Gestalt kommen und ihn in der Herrschaft ablösen wird. Löwen haben Mut und Kampfgeist. Der Löwe ist ein königliches Tier, das Gott für seine Pläne dient (der untreue Prophet von einem Löwen gerissen 1. Könige 13) oder dem Gott Einhalt gebieten kann (Daniel in der Löwengrube). Er brüllt so laut wie Gottes Stimme ertönt (Amos). Gleichzeitig ist der Löwe auch eine der vier himmlischen Gestalten um Gottes Thron.
Außerdem wird in Vers 5 ein Spross aus der Wurzel Davids genannt. Das ist ein Bild aus Jesaja 11. Diese Metapher knüpft an das Königtum in Israel an und drückt die Hoffnung auf einen geisterfüllten und gerechten Richter aus.

Das geheimnisvolle Buch mit den sieben Siegeln – das ja in die Umgangssprache aufgenommen wurde – weist darauf hin, dass hier eine für den Fortgang der Welt wichtige Bot-schaft enthalten ist. Dieses kann nur öffnen und lesen, wer auch würdig ist. Löwe und Spross und in der Fortsetzung das Lamm sind würdig. Alles Bilder für Christus, von denen in der vorliegenden Predigt aber auf das Lamm nicht weiter eingegangen wird. Spannender scheint mir hier die Frage nach dem rätselhaften Buch und den Rätseln und Fragen des Lebens.

Das Öffnen der Siegel wird (ab Kapitel 6) endzeitliche Er-eignisse auslösen, so dass der eigentliche Inhalt des Buches gar nicht mehr gelesen wird. In der weiteren Offenbarung verliert der Seher das Buch aus dem Blick, und wenn er in 17, 8 und 20, 12 wieder Bücher erwähnt, so sind es offen-sichtlich andere, insbesondere das „Buch des Lebens“.
Noch mit sieben Siegeln verhüllt, in deren Fülle das göttli-che Geheimnis verborgen ist, liegt also in unserem Ab-schnitt Gottes Plan noch verschlossen vor uns. Aber durch Christus werden die Siegel geöffnet. Nun kann das Buch sich sozusagen selbst entfalten und zur Wirklichkeit werden. Die Geschichte Gottes mit uns Menschen wird erfüllt und wir können Teil davon werden.

Insgesamt ist dieser Text nicht gerade das, was die Ge-meinde am ersten Adventssonntag erwarten dürfte, aber gerade deshalb reizvoll.

Gliederung
I. Ein seltsames Buchgeschenk im Advent
II. Das Buch mit den sieben Siegeln
III. Wir sind hineingenommen in eine unendliche Geschichte
IV. Geheimnisvolle Bilder
V. Trost für Menschen in Bedrängnis

Ziel
Traurige und bedrängte Menschen trösten, indem sie in die Heilsgeschichte Gottes mit hineingenommen werden: Jesus siegt für uns.


Predigt
I. Ein seltsames Buchgeschenk im Advent

Liebe Gemeinde,

Advent ist für viele eine besinnliche, heimelige, friedliche Zeit. Man wünscht sich Kerzenlicht und Plätzchenduft, will Zeit haben für Begegnungen und Gespräche, will zur Ruhe kommen bei Konzerten oder Freude teilen beim gemeinsa-men Singen. Man bereitet Geschenke vor oder sucht Ge-schenke aus. Und vielleicht wählt man ein Buch als Geschenk aus für jemanden, der gerne liest.

Heute wird uns aus der Bibel ein Buch vor Augen gestellt, das rätselhaft ist und das erst einmal niemand öffnen und lesen kann. Ein seltsames Buchgeschenk finden wir da. Es gibt uns Rätsel auf und soll doch auf unsere Rätsel antwor-ten.

Wir hören aus dem Buch der Offenbarung aus Kapitel 5 die ersten fünf Verse. Der Seher Johannes schreibt:

Lesung des Predigttextes Offenbarung 5, 1 - 5

II. Das Buch mit den sieben Siegeln
Liebe Gemeinde,

Johannes gewährt uns einen Blick in den Himmel: „Und siehe, eine Tür im Himmel stand offen“, hat er geschrieben. Er lässt uns eine himmlische Thronszene sehen:

Gott sitzt wie ein orientalischer Herrscher auf dem Thron, umgeben von den höchsten Wesen des himmlischen Hof-staats, im Glanz eines strahlenden Lichtes. Der Boden der Thronhalle ist wie ein See aus kristallklarem Glas. Er spiegelt die Erhabenheit des Herrschers auf dem Thron wieder. Blitz, Donner und Stimmen gehen vom Thron aus. Sieben Fackeln leuchten als Symbole des erleuchtenden Geistes Gottes. 24 Älteste umgeben ihn wie Vasallen und tragen je eigene gol-dene Kronen. Vier Lebewesen repräsentieren die gesamte Schöpfung und dienen dem auf dem Thron. Wie Gott auf dem Thron aussieht, bleibt offen. Aber seine Gegenwart zeigt sich im strahlenden Licht. Edelsteine in allen Regenbo-genfarben reflektieren es. Und seine Macht wird mit dem „Dreimal Hei-lig“ besungen.

Der auf dem Thron hält nun eine Buchrolle mit sieben Sie-geln. Ein Engel fragt, wer würdig ist, die Schriftrolle zu öff-nen. Daraufhin schweigt der Kosmos. Niemand, weder im Himmel noch auf Erden noch unter der Erde, kann es. Das Buch bleibt verschlossen. Die Rätsel des Lebens können nicht gelöst werden. Wir müssen mit unseren Fragen und Sorgen weiterleben. Was können wir mit diesem Buchgeschenk an-fangen?

III. Wir sind hineingenommen in eine unendliche Geschichte
Ein Buch, eine Geschichte, ein Wort, das unsere Fragen auf-nimmt und lösen kann – das wäre es doch! Ein Buch über Gottes Plan, eine Schriftrolle, die uns das Geheimnis des Le-bens verstehen lässt und den Sinn des Lebens kennt. Davon erzählt nicht nur die Offenbarung, viele wünschen sich das. Michael Ende erzählt davon in seinem Roman „Die unendliche Geschichte“.

Bastian Balthasar Bux ist ein Junge, der mit dem Leben nicht klarkommt. Seine Mutter ist gestorben und sein Vater ist im Schmerz erstarrt. Und Bastian scheint das nüchterne Leben der meisten Menschen sinnlos. In der kalten, rationalen Welt kann er sich nicht zurechtfinden. Er sehnt sich nach Poesie, nach dem Geheimnisvollen, nach dem Wunderbaren. Deshalb flüchtet er sich in Bücher voller Phantasie. Darin findet er eine Welt, die ihm bedeutender erscheint als sein wirkliches Leben. So kommt er zum Lesen der „Unendlichen Geschich-te“. Darin findet er Antworten auf die Frage nach dem Sinn seines Lebens.

In der Phantasiewelt des Buches hat alles Bedeutung. Aber Phantasien werden oft aufgefressen durch das schleichende Nichts. Sie werden aufgefressen durch die Banalität, die Be-deutungslosigkeit, die Hoffnungslosigkeit der Welt. Doch Mi-chael Endes „Unendliche Geschichte“ geht gut aus: Bastian kann zuletzt sogar seinem Vater Erlösung bringen durch das Wasser des Lebens, durch Tränen.

IV. Geheimnisvolle Bilder
Unser Bibelabschnitt heute stammt aus der Offenbarung. Das ist, wenn man so will, der Fantasyteil der Bibel. Wenn wir die Offenbarung verstehen wollen, dürfen wir nicht an Tatsachenberichte denken. Die Offenbarung ist voller ge-heimnisvoller Andeutungen.

Da ist zum Beispiel die Zahl Sieben. Sie steht für eine göttli-che und vollkommene Ordnung, die Gott geschaffen hat wie die Tage der Woche. Die Welt bleibt nicht im Chaos. Man kann daraus keine Berechnungen herleiten oder eine be-stimmte Abfolge von Ereignissen beschreiben. Diese und andere Zahlen zeigen, dass Gott alles in seiner Hand hat und Anfang und Ende bestimmt.

Aber die Realisten werden weiterhin fragen: Wird wirklich alles heil und gut? Wo bleibt Gottes sichtbares Eingreifen? Warum sehen wir so wenig von seiner Macht? Warum sind nicht alle Christen bewahrt vor dem Bösen? Warum sind un-sere Kirchen leer und warum lassen sich nicht mehr Men-schen ein auf diese Geschichte?

Auch die Antworten auf diese Fragen stehen wohl in einem Buch mit sieben Siegeln und wir wissen und kennen sie nicht. Wer hat Antworten auf unsere Fragen?

Der Seher selbst muss weinen vor Enttäuschung, weil nie-mand das Buch öffnen und lesen kann. Aber die Ältesten trösten ihn schließlich: „Weine nicht. Siehe, es hat überwun-den der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids, auf-zutun das Buch und seine sieben Siegel.“

In diesem Buch ist die Fülle des göttlichen Geheimnisses ver-borgen. Es ist noch verschlossen und versiegelt. Aber schon vollkommen gegenwärtig liegt hier Gottes Plan vor uns. Got-tes Geschichte hat begonnen. Wir sind mitten drin.

Wenn die Siegel dann geöffnet werden, dann werden auch nicht alle Fragen beantwortet. Das Öffnen der Siegel wird vielmehr endzeitliche Ereignisse auslösen. Der Kampf zwi-schen Gut und Böse beginnt. Das Gute wird siegen, das Böse aber untergehen.

Albert Frey hat dazu ein Lied geschrieben mit dem Titel „Lö-we von Juda“:

„Wir stehen im Kampf von Dunkelheit und Licht,
Ob wir es sehen wollen oder nicht.
Die dunkle Macht will unser Herz zerstörn,
verhindern, dass wir Gottes Wahrheit hörn.

Komm unser Retter, Jesus steh uns bei,
mach unsern Blick und unsere Herzen frei.
Geh Du im Kampf voran, wir folgen Dir.
In Deinem Namen überwinden wir.

Du lebst und leben sollen nun auch wir,
und für das Leben kämpfen wir mit Dir.

Du bist der Löwe von Juda, der Sieger und Held,
Im Kampf unser Bruder, der sich zu uns stellt.
Du bist der König der Ehre, der Retter der Welt,
der Herr aller Herren, der alle Macht in Seinen Händen hält.“

Der Löwe ist ein königliches Tier. Es dient Gott für seine Plä-ne. Löwen haben Mut. Sie stehen für Stärke und Kampf-geist.
Dieser Löwe ist keine blutrünstige Bestie. Er ist ein Spross aus der Wurzel Davids. Er ist ein Retter, der vom König Da-vid abstammt und der gerecht und vom Geist erfüllt richten wird. Ja, damit der Löwe richtig verstanden wird, fügt Jo-hannes einen Vers später gleich an, dass er zugleich das Lamm ist, das sich opfert.

Und so ist Jesus Christus: Löwe und Lamm. Er kann nicht mit einem Fingerschnipsen alles Böse aus der Welt entfernen. Doch er ist Gottes Wort der Liebe und Treue. Darum nimmt er mutig das Leiden auf sich und kämpft gegen das Böse.

Dieser Löwe, dieses Lamm, Jesus Christus allein ist würdig, das Buch mit den sieben Siegel zu öffnen. Nun muss der Inhalt des Buches gar nicht mehr gelesen werden. Nach und nach öffnen sich in den folgenden Kapiteln die Siegel. Wie in den Plagen beim Auszug aus Ägypten bedroht das Unheil die Untäter, aber die Unschuldigen werden befreit und erlöst. Das Buch wird nicht gelesen, sondern entfaltet sich sozusa-gen selbst und wird zur Wirklichkeit. Das Wort wird Fleisch. Es wird Wahrheit, die sich selbst verwirklicht.

V. Trost für Menschen in Bedrängnis
Wenn wir verstehen wollen, warum die Offenbarung so rät-selhaft redet, müssen wir an Menschen in Bedrängnis den-ken. Für sie ist das Leid so groß, dass es dämonische Frat-zen bekommt. Nur mit ganz starken Bildern ist es überhaupt zu begreifen und in Worte zu fassen.

Heute können wir vielleicht an die Kriegsgebiete in Syrien oder an die verfolgten Christen in Ägypten denken, um uns in eine Zeit von Not und Ungewissheit hinein zu versetzen. So ungefähr muss das Lebensgefühl der Christen damals gewesen sein. Ihnen soll der Seher Johannes eine Botschaft von Gott ausrichten.

Aber auch unsere eigene Welt kann ja so bedrohlich sein. Nicht jeder freut sich auf Weihnachten, nicht jeder ist ad-ventlich und feierlich gestimmt in dieser Zeit. Manche können die Lieder nicht leichten Herzens mitsingen, weil traurige Er-innerungen hochkommen oder weil sie den hoffnungsfrohen Versen keinen Glauben schenken können. Manche fühlen sich wie Bastian Balthasar Bux, dem Jungen aus der „Unendlichen Geschichte“.

Doch wir erzählen eine Geschichte, die trösten und aufrich-ten und aufbauen kann. Es ist eine unendliche Geschichte, die an jedem ersten Advent wieder neu anfängt. Sie beginnt mit dem Mann aus Nazareth, der auf einem Esel in Jerusa-lem einzieht. Er war das Kind, das im Stall geboren wurde. Diese Geschichte findet ihren Höhepunkt im Sterben aus Hin-gabe und in der Überwindung des Todes. In dieser Geschich-te wird Gottes Logik der Liebe in der Welt offenbar.

Da müssen wir nicht mehr kämpfen, sondern da kämpft Gott selbst für uns. Da können wir uns mit hinein nehmen lassen in diese unendliche Geschichte von Gottes Heil für uns Menschen. Da dürfen auch Tränen fließen bis wir am Ende hören: Weine nicht. Der Löwe siegt.

So können wir die Adventszeit als gesegnete Zeit erleben. Gott selbst macht sie für uns zur erfüllten Zeit. Türen öffnen sich neu.
Amen

Eingangsgebet
Allmächtiger Gott,
du kommst zu uns in Jesus Christus, deinem Sohn,
ohne Gewalt und doch stärker als alle Macht der Welt.
Öffne unsere Augen für seine Ankunft,
damit wir sein Licht sehen,
das unsere Nacht erhellt.
Amen
Gottesdienstbuch für Württemberg, S. 130

Fürbittengebet
Herr Jesus Christus,
Du kommst in unsere Welt oft anders als wir denken und erhoffen.
Du kommst als Spross aus einer alten Wurzel, die wieder neu ausschlagen und blühen kann. Du gibst dich hin für uns in Liebe.
Du kämpfst zusammen mit uns für Frieden und Gerechtig-keit.
So bitten wir dich:
Hilf uns, dass wir in dieser kalten Welt wieder neu Fantasie und Hoffnung aufblühen lassen.
Hilf uns, dass wir in dieser Welt voll Hass und Gewalt mit den Mitteln der Liebe kämpfen.
Schenk uns, dass wir in unseren Gemeinden auch Gemein-schaft finden und Orte der Begegnung schaffen.
Schenk uns, dass wir in aller Hektik auch die Menschen wahrnehmen, die Trost und Beistand brauchen.
Hilf uns, dass wir so leben, dass Frieden und Gerechtigkeit eine Chance bekommen.
Lass deine Logik der Liebe unser Handeln bestimmen.
Und da wo unsere Kraft zu klein ist, lass uns aufsehen zu dir:
Du unser Retter und Heiland.
Du kämpfst und siegst für uns. Amen.
K. K.

Verfasserin: Pfarrer Karin Keck
Neuffenstraße 11, 73207 Plochingen



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