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Veranstaltungsabsagen aufgrund der Corona-Pandemie

Aufgrund der aktuellen Gefährdungslage aufgrund des Coronavirus haben wir uns entschlossen, alle Aus- und Fortbildungen des Zentrums Verkündigung bis zum Ende der hessischen Sommerferien (16. August 2020) abzusagen. Für die hiervon auch betroffenen Langzeitfortbildungen und Ausbildungen (z. B. Bibliotanz, D-Kurse in der Kirchenmusik u. a. m.) werden die Einheiten bzw. Module zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Wir wollen damit einen verantwortungsbewussten Beitrag leisten, die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Veranstaltungen, die nach den Sommerferien stattfinden sollen, planen wir in der Regel weiter und viele Veranstaltungen werden  nach den Sommerferien auch stattfinden können - unter Einhaltung der jeweils geltenden Schutzkonzepte. Manche Veranstaltungen sind allerdings aufgrund des aktuellen Schutzkonzepts der EKHN nicht durchführbar und müssen abgesagt bzw. verschoben werden. Im Folgenden ist für jede Veranstaltung vermerkt, ob diese abgesagt, verschoben oder in anderer Form stattfinden wird. Für Veranstaltungen ohne besonderen Hinweis gilt nach dem heutigen Stand (22. Juli 2020), dass diese unter Einhaltung des Corona-Schutzkonzepts der EKHN durchgeführt werden.

Das Alte Testament als Wahrheitsraum des Neuen (LP-Fortbildung)

Termin: 05.-07.04.2019, Beginn 17.30 Uhr, Ende ca. 11.00 Uhr nach dem Gottesdienst

Ort: Theologisches Seminar, Herborn

Leitung: Pfarrerin Dr. Christiane Braungart, Referentin für Ehrenamtliche Verkündigung

Referenten: Pfarrer Dr. Felipe Blanco Wißmann und Pfarrerin Andrea Thiemann

Inhalt: „… Denkt nicht, ich sei gekommen, die Tora und die prophetischen Schriften außer Kraft zu setzen! ...“ (Matthäus 5, 17a, BigS)

In seiner ersten großen Rede, der sogenannten Bergpredigt, sagt Jesus klar und deutlich: „… Ich bin nicht gekommen, die Tora und die prophetischen Schriften außer Kraft zu setzen, sondern sie zu erfüllen.“ (Mt 5, 17 b) Einer Grundsatzerklärung gleich verweist Jesus bereits zu Anfang seines öffentlichen Auftretens auf das Fundament seines Wirkens. Dennoch haben christliche Theologen Tora und Propheten jahrhundertelang ganz selbstverständlich abgewertet - oder behauptet, dass jüdische Menschen ihre Heilige Schrift völlig falsch verstehen. Das wirkt bis heute nach.

Der Start der neuen Perikopenordnung zum 1. Advent 2018 mit einer Verdopplung alttestamentlicher Texte und die EKD Erklärungen von 2015/2016 zur Distanzierung von judenfeindlichen theologischen Lehren geben Anlass, uns für Liturgie und Predigt nochmals neu mit dem Alten Testament als „Wahrheitsraum“ des Neuen zu beschäftigen. (Vgl. Frank Crüsemann, Das Alte Testament als Wahrheitsraum des Neuen, Gütersloh 2011.)

Wie kann es gelingen, dass das Alte Testament in unserem Glauben und in unseren Gottesdiensten den gleichen Rang „wiedergewinnt“, den es für Jesus und die (meisten) Verfasser*innen des Neuen Testaments hatte?

In der Fortbildung werden wir u. a. durch Nachgang der zahlreichen alttestamentlichen Bezüge und Zitate im Neuen Testament daran arbeiten, gesamtbiblische Gottesdienstentwürfe zu erstellen, die die Bedeutung der Tora und der prophetischen Schriften für unseren christlichen Glauben angemessen zur Geltung bringen.

Zielgruppe: Lektorinnen und Lektoren, Prädikantinnen und Prädikanten

Anmeldung: Magdalene Höhn

Mindestteilnehmendenzahl: 8 Personen

Kosten: Unentgeltliche Fortbildung für Lektorinnen und Lektoren sowie für Prädikantinnen und Prädikanten
Einzelzimmerzuschlag: 15,00 Euro

Anmeldeschluss: 04.03.2019

Diese Veranstaltung kann nicht mehr gebucht werden oder liegt in der Vergangenheit.

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Anmeldebedingungen

Anmeldebedingungen des Zentrums Verkündigung. Für Langzeitfortbildungen und Weiterbildungen gibt es weitergehende Bedingungen, die Sie untenstehend einsehen können.

Langzeitfortbildungen

Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) für Langzeitfortbildungen und Weiterbildungen.