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Veranstaltungsabsagen aufgrund der Corona-Pandemie

Seit dem Frühjahr 2020 mussten viele Veranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Derzeit finden viele Veranstaltungen - unter Einhaltung der jeweils geltenden Schutzkonzepte jedoch statt. Allerdings gibt es immer noch Formate, die  aufgrund der aktuellen Schutzkonzepte der EKHN nicht durchführbar sind und deshalb abgesagt bzw. verschoben werden müssen. Untenstehend ist für jede Veranstaltung vermerkt, ob diese abgesagt, verschoben oder in anderer Form stattfinden wird. Für Veranstaltungen ohne besonderen Hinweis gilt, dass diese unter Einhaltung der Corona-Schutzkonzepte der EKHN durchgeführt werden.

Die aktuellen Entwicklungen behalten wir im Blick. Es kann aufgrund der je geltenden Corona-Verordnungen der Bundesländer zu notwendigen Anpassungen bzw. zu weiteren (auch kurzfristigen) Absagen kommen. Die Teilnehmenden an unseren Veranstaltungen werden zeitnah hierüber informiert. Jede Veranstaltung wird organisiert im Rahmen der geltenden Hygieneschutzkonzepte des Durchführungsortes. Diese werden allen Teilnehmenden vorab zur Kenntnis gegeben.

Das Alte Testament als Wahrheitsraum des Neuen (LP-Fortbildung)

Termin: 05.-07.04.2019, Beginn 17.30 Uhr, Ende ca. 11.00 Uhr nach dem Gottesdienst

Ort: Theologisches Seminar, Herborn

Leitung: Pfarrerin Dr. Christiane Braungart, Referentin für Ehrenamtliche Verkündigung

Referenten: Pfarrer Dr. Felipe Blanco Wißmann und Pfarrerin Andrea Thiemann

Inhalt: „… Denkt nicht, ich sei gekommen, die Tora und die prophetischen Schriften außer Kraft zu setzen! ...“ (Matthäus 5, 17a, BigS)

In seiner ersten großen Rede, der sogenannten Bergpredigt, sagt Jesus klar und deutlich: „… Ich bin nicht gekommen, die Tora und die prophetischen Schriften außer Kraft zu setzen, sondern sie zu erfüllen.“ (Mt 5, 17 b) Einer Grundsatzerklärung gleich verweist Jesus bereits zu Anfang seines öffentlichen Auftretens auf das Fundament seines Wirkens. Dennoch haben christliche Theologen Tora und Propheten jahrhundertelang ganz selbstverständlich abgewertet - oder behauptet, dass jüdische Menschen ihre Heilige Schrift völlig falsch verstehen. Das wirkt bis heute nach.

Der Start der neuen Perikopenordnung zum 1. Advent 2018 mit einer Verdopplung alttestamentlicher Texte und die EKD Erklärungen von 2015/2016 zur Distanzierung von judenfeindlichen theologischen Lehren geben Anlass, uns für Liturgie und Predigt nochmals neu mit dem Alten Testament als „Wahrheitsraum“ des Neuen zu beschäftigen. (Vgl. Frank Crüsemann, Das Alte Testament als Wahrheitsraum des Neuen, Gütersloh 2011.)

Wie kann es gelingen, dass das Alte Testament in unserem Glauben und in unseren Gottesdiensten den gleichen Rang „wiedergewinnt“, den es für Jesus und die (meisten) Verfasser*innen des Neuen Testaments hatte?

In der Fortbildung werden wir u. a. durch Nachgang der zahlreichen alttestamentlichen Bezüge und Zitate im Neuen Testament daran arbeiten, gesamtbiblische Gottesdienstentwürfe zu erstellen, die die Bedeutung der Tora und der prophetischen Schriften für unseren christlichen Glauben angemessen zur Geltung bringen.

Zielgruppe: Lektorinnen und Lektoren, Prädikantinnen und Prädikanten

Anmeldung: Magdalene Höhn

Mindestteilnehmendenzahl: 8 Personen

Kosten: Unentgeltliche Fortbildung für Lektorinnen und Lektoren sowie für Prädikantinnen und Prädikanten
Einzelzimmerzuschlag: 15,00 Euro

Anmeldeschluss: 04.03.2019

Diese Veranstaltung kann nicht mehr gebucht werden oder liegt in der Vergangenheit.

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Anmeldebedingungen

Anmeldebedingungen des Zentrums Verkündigung. Für Langzeitfortbildungen und Weiterbildungen gibt es weitergehende Bedingungen, die Sie untenstehend einsehen können.

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