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Arbeitskreis Kirche und Sport

Seit über 30 Jahren gibt es den „Arbeitskreis Kirche und Sport in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau“. Er fördert christliches Leben im Sport. Er regt Christinnen und Christen zu sportlichem Leben an. Er erinnert daran, dass wir Menschen ein Ganzes nach Leib und Seele sind. Deshalb sind Frieden, Gerechtigkeit und Menschenwürde für den Arbeitskreis Werte, die auch im Sport realisiert werden müssen.

Der Arbeitskreis setzt sich ein für eine offene Begegnung von Menschen in Kirche und Sport. Er unterstützt entsprechende Ansätze in Kirchengemeinden und Sportvereinen. Er möchte dem Sport in kritischer Solidarität Partner sein. Dabei ist er für ökumenische Zusammenarbeit offen und arbeitet vertrauensvoll mit den Gruppierungen des Sportes auf verschiedenen Ebenen zusammen.

Gelungene Beispiele von Kirche und Sport zeigt die Broschüre "Zwischen Himmel und Erde bewegen" (PDF-Download).

Der Arbeitskreis ist ein Brückenschlag zwischen Kirche und Sport. In regelmäßigen Treffen kommt es zum Gespräch mit Repräsentant*innen des Sportes.

Dem Vorstand des Arbeitskreises gehören derzeit Peter Noss, Ralf-Rainer Klatt und Christian Schulte an.

Logo Arbeitskreis Kirche und Sport
© EKD, Kirche und Sport

„Das Spiel gedreht“

Rückblick auf den Oster-Mitmach-Gottesdienst „Kirche und Sport“ mit den Basketballer*innen der FRAPORT SKYLINERS am Ostersonntag 2021 auf YouTube.

Fußball verbindet – FC Religionen Frankfurt

In dem Anfang 2020 in Frankfurt am Main gegründeten FC Religionen spielen Angehörige unterschiedlicher Religionen, darunter Pfarrpersonen, Priester, Imame und Rabbiner, zusammen Fußball. Im Training und in Spielen gegen andere Teams aus Politik und Gesellschaft erhält der interreligiöse Dialog eine konkrete Form. Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Blick z. B. auf ethische Fragen werden zum Thema.

Die Idee für ein gemeinsames Team der Religionen steht im Kontext ähnlicher Initiativen z. B. in der Schweiz (FC Weltreligionen Bern, FC Religionen Zürich) oder in Deutschland (Fußballturnier der Religionen Dortmund, Spiel Pfarrer-Imame Berlin, Interreligiöse Staffeln beim Frankfurt Marathon).

Die Betonung von Gemeinsamkeiten, die Freude am Spiel und der Begegnung stehen für einen gelebten interreligiösen Dialog – nicht nur auf dem Fußballplatz.

Der FC Religionen hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen mit unterschiedlichen religiösen und kulturellen Hintergründen über Sport, Spiel und Wettkampf zusammenzubringen und öffentlich Zeichen zu setzen. Nach der Phase der Pandemie sind ab Herbst Trainingseinheiten auf dem Gelände von Makkabi Frankfurt geplant. Ein Spiel aus Anlass der Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille an Peter Fischer (Präsident Eintracht Frankfurt) und Makkabi Deutschland im März 2022 in Osnabrück gegen die Traditionsmannschaft vom VfL Osnabrück geplant.

Ansprechpartner: Dr. Jehoshua Ahrens, Dr. Peter Noss

FC Religionen
© Peter Noss

Erstes Aufeinandertreffen: Hessische Pfarrer gewinnen Fußballspiel gegen Imame-Auswahl

Seit zwei Jahren liefen die Vorbereitungen zu dieser Begegnung in Frankfurt-Griesheim. Ibrahim Gülsever vom Islamrat Hessen hatte Anfang 2020 den ersten Impuls gegeben. Andreas Hermann vom Zentrum Ökumene und Peter Noss, Ökumenepfarrer in der Wetterau und im Vorstand des Arbeitskreises „Kirche und Sport“, haben den Ball gerne aufgegriffen. Allein die Pandemie verhinderte lange Zeit einen echten Kick. Am 5. September 2021 war es nun so weit: bei besten äußeren Bedingungen war um 17.00 Uhr Anpfiff: sieben Pfarrer auf der einen, sieben Imame auf der anderen Seite.

Die Idee hinter dem Spiel ist es, sich auf spielerische, freundschaftliche Weise zu begegnen und einander kennenzulernen. Beim Sport geht es nicht zuerst um komplizierte Fragen, sondern zuerst um den Ball. Alles Weitere kommt dann später dazu. 

In der Anfangsphase war das Spiel noch ausgeglichen, die Imame gingen zweimal in Führung, doch das Pfarrerteam konnte jeweils ausgleichen, zur Halbzeit stand es 5:2 für die Pfarrer, deren bessere Kondition am Ende zu einem deutlichen 16:4 verhalf. In dem äußerst fairen Spiel hatte der Schiedsrichter wenig zu tun. Am Ende waren alle Beteiligten zufrieden: Beim anschließenden Essen im Hof der Griesheimer Moschee direkt gegenüber des Platzes wurde verabredet, ein weiteres Spiel dann vor einem größeren Publikum zu organisieren.

© Peter Noss

Bildergalerie

Mehr Eindrücke des Spiels finden Sie in der Bildergalerie.

Neuerscheinung: „CrossMove: Sport bewegt Menschen.“

Soeben erschienen

Henrik Struve/Saskia von Münster (Hg.) CrossMove: Sport bewegt Menschen.
Eine Chance für Gemeinden und Verbände, Stuttgart 2021

Mit hessischen Beiträgen u. a. von Peter Noss, Eugen Eckert, Michael Roth

Aus der Einleitung

„Sport has the power to change the world“ (Nelson Mandela)

„Mit CrossMove wollen wir diese guten Spuren verstärken, die Sport bei uns Menschen hinterlässt und die durch unser Mitwirken bei anderen entstehen. Wir beleuchten den Sport in seiner schönsten Dimension – in der Vielfalt von Bewegung, Spiel und Körpererfahrung. Aber nicht nur das. Wir machen eine „Kreuz-Bewegung“, die querläuft und so neue, wertvolle Perspektiven eröffnet. Mit CrossMove wagen wir Gedankenspiele, lassen zahlreiche Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen zu Wort kommen, zeichnen ein großes Bild, das zwei gesellschaftliche Welten zusammenbringt, die auf den ersten Blick für viele nicht kompatibel erscheinen: „Kirche“ und „Sport“.

Kirche und Sport – passt das zusammen? Gemeinsam mit allen Autorinnen und Autoren sind wir davon überzeugt. Es handelt sich dabei nicht um eine neue Idee. Sie soll mit CrossMove aber neu fassbar und erfahrbar werden. Denn bereits seit vielen Jahrzehnten profitieren die Organisationen – und damit die Menschen – beider Kontexte voneinander, fließen inhaltliche Überlegungen aus Theologie und Sportwissenschaft immer wieder zusammen ... CrossMove ist ein wegweisendes Handbuch, das die Chancen des Sports erstmals für Gemeinden und Verbände in Theorie und Praxis gebündelt entfaltet. CrossMove motiviert, selbst in Bewegung zu kommen und andere zu bewegen. Aus gutem Grund.“

Cross Move Buchcover
© Verlag buch+musik

Kirche in der Arena - im Deutsche Bank Park

Am 18.01.2007 wurde die Kapelle in der Commerzbank Arena feierlich eröffnet. Weitere Informationen erhalten Sie bei Pfarrer Eugen Eckert, der die Kapelle mit einem halben Dienstauftrag betreut, und unter Kirche in der Arena.